Liebe ExpertInnen,
ich drucke Etiketten aus einer Access-Anwendung heraus auf einem Brother-Laserdrucker und auf einem HP-Tintenstrahler. Auf dem Laserdrucker passt der Druck, auf dem Tintenstrahler ist die Druckhöhe etwa 1 mm kleiner als die Etikettenhöhe. Meine Druckzeilen rutschen also mit jeder Etikettenzeile 1 mm höher, sodass die erste Zeile für das letzte Etikett auf dem vorletzten landet. Nun überlege ich, ob das ein mechanisches oder ein Treiberproblem ist - oder sonst etwas. Wer weiß was?
Gruß Ralf
Rundungsfehler
Guten Tag Ralf,
das herumrutschen von Schriftgrößen ist leider ein altbekanntes Problem seit ich Windows aus Version 3.11 kenne.
Die meisten Laserdrucker arbeiten auf der Basis von 300/600/1200 dpi Auflösung. Die meisten Tintenpisser aus historischen Gründen auf 2240/360/720/… dpi.
Wenn das selbe Dokument mal auf dem, dann auf jenem Drucker gedruckt wird, rutschen wg. kleinen Rundungsfehlern tatsächlich Textinhalte hin und her. Bei längeren Textdokumenten kann so der ganze manuelle Satz flöten gehen (mit stringendem Gebrauch von Formatvorlagen kann man das Problem einigermaßen in den Griff kriegen).
Mein Abhilfe: Immer über PDF gehen (PDF-Drucker als Standard), der gibt sich als 300/600 dpi Drucker zu erkennen) und dann das PDF ausdrucken. Oder konsequent immer auf den Drucker layouten, auf dem gedruckt wird.
Gruß
Stefan
Hallo Ralf,
Auf dem Laserdrucker passt der Druck, auf dem Tintenstrahler
ist die Druckhöhe etwa 1 mm kleiner als die Etikettenhöhe.
Meine Druckzeilen rutschen also mit jeder Etikettenzeile 1 mm
höher, sodass die erste Zeile für das letzte Etikett auf dem
vorletzten landet. Nun überlege ich, ob das ein mechanisches
oder ein Treiberproblem ist - oder sonst etwas. Wer weiß was?
Kann mechanisch sein, der Papiertransport hat immer etwas Schlupf. Zudem haben Etiketten meist eine etwas rutschige Rückseite.
Wie sieht es aus, wenn du auf normales Papier druckst ?
Passen dann Laser- und Tintenausdruck übereinander ?
In dem Fall liegt es am Papiertransport.
Falls der Tintenausdruck über die Etiketten aus dem Tintenpisser passt, rechnet der Treiber falsch.
MfG Peter(TOO)
Hi Peter(TOO),
Wie sieht es aus, wenn du auf normales Papier druckst ?
gleiches Fehlmaß wie auf Labelbogen.
Falls der Tintenausdruck über die Etiketten aus dem
Tintenpisser passt,
Glaub bloß nicht, dass ich diesen Satz verstanden hätte.
rechnet der Treiber falsch.
Kann aber möglich sein
))
Gruß Ralf
Hallo Ralf,
prinzipiell steht die druckbare Grösse im Druckertreiber, und prinzipiell ist sie auch für jeden Drucker verschieden - noch übler ist es, dass sie sich schon von Version zu Version unterscheiden kann, dann passt in einer Firma der Brief plötzlich auf PCs mit XP aufs Papier und auf PCs mit Vista nicht mehr.
Unterschiedlich ist, was die Software draus macht: Microsoft-Programme rechnen meistens alles neu durch, wodurch das Layout eines ganzen Buches mit Bildern usw. bei Druckerwechsel völlig zerrissen werden kann. Der gute alte Ventura-Publisher dagegen positionierte alles absolut, so dass der Druck immer identisch war, sofern er eben überhaupt aufs Papier passte, es geht also auch anders.
Eine wenn auch aufwendige Umgehung ist, immer zuerst PDF zu erzeugen und das dann zu drucken.
Gruss Reinhard
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