Druckmessung

Hallo,

ich habe ein größeres Problem, ich soll eine Druckabfallskurve mittels
eines Drucksensors aufnehmen, um die Schaltzeiten des vorrangegangenen
Ventils zu messen.
Versuchsaufbau sieht bisher ungefähr so aus

–Ventil1-----Prüfling–Sensor-----Ventil2—

Der Druckanstieg ist kein Problem da lass ich Ventil2 geschlossen und warte bis der Druck sich hinten vollständig aufgebaut hat, bei geringem Volumen zwischen Sensor und Ventil2 müsste dies die Schaltzeit des Prüflingsventil sein.

Doch wie bekomme ich eine Abfallkurve sobald ich Ventil2 öffne entläd sich der Druck auf den Umgebungsdruck ab.

Hat vielleicht jemand von euch soetwas schon gemacht?
Oder kennt jemand Beispiele bei denen soetwas schon gemacht wurde?

Ich kenne schon den groben Aufbau nicht.

Wäre echt hilfreich wenn jemand dazu eine Lösung hat.

Internette Grüße
Vincenzo Nuzzi

Hallo Vincenzo,

die Aufgabenstellung ist unklar: Wie ist die Schaltzeit des Prüflings definiert ?

Das Verhalten des Prüflings in der Anordnung hängt ab

  • von Nennweiten und Schaltzeiten der Ventile1/2,
  • der Volumina zwischen Ventil1/2 und dem Prüfling sowie
  • der Ergiebigkeit der Druckquelle (vor Ventil1)
    bzw des Volumens nach Ventil2 (das muss ja nicht zwangsläufig die Atmosphäre sein).

ich habe ein größeres Problem, ich soll eine Druckabfallskurve
mittels eines Drucksensors aufnehmen,
um die Schaltzeiten des vorrangegangenen Ventils zu messen.
Versuchsaufbau sieht bisher ungefähr so aus

–Ventil1-----Prüfling–Sensor-----Ventil2—

Der Druckanstieg ist kein Problem da lass ich Ventil2
geschlossen und warte bis der Druck sich hinten vollständig
aufgebaut hat, bei geringem Volumen zwischen Sensor und
Ventil2 müsste dies die Schaltzeit des Prüflingsventil sein.

Damit bringst du zum Ausdruck, das du dir über die Definition im Unklaren bist.
Gruß
Karl

Hallo Karl,

Hallo Vincenzo,

die Aufgabenstellung ist unklar: Wie ist die Schaltzeit des
Prüflings definiert ?

Die Schaltzeit ist beginnt direkt nach einschalten der
Stromversorgung bis zum erreichen von 90% des eingangsdruckes,
bzw vom Abschalten der Versorgung bis auf ein Abfallen auf 10%.

Das Verhalten des Prüflings in der Anordnung hängt ab

  • von Nennweiten und Schaltzeiten der Ventile1/2,
  • der Volumina zwischen Ventil1/2 und dem Prüfling sowie
  • der Ergiebigkeit der Druckquelle (vor Ventil1)
    bzw des Volumens nach Ventil2 (das muss ja nicht
    zwangsläufig die Atmosphäre sein).

Diese ganzen Angaben sind noch nicht definiert.
Mir fehlt bisher noch jeder Angriffspunkt, es würde mir
vorerst einmal helfen die Theorie zu begreifen.
Eine Art wie man diese Kurve aufzeichnen kann.

Vielen Dank

Internette Grüße
Vincenzo Nuzzi

Hallo Vincenzo,
der von dir vorgesehene Prüfaufbau

–Ventil1-----Prüfling–Sensor-----Ventil2—

Der Druckanstieg ist kein Problem da lass ich Ventil2 geschlossen
und warte bis der Druck sich hinten vollständig aufgebaut hat,
bei geringem Volumen zwischen Sensor und Ventil2 müsste dies die
Schaltzeit des Prüflingsventil sein.

liefert offensichtlich i.O.-Ergebnisse für den Druckaufbau. Nur brauchst du hierfür Ventil2 nicht, es bleibt geschlossen.
Ersetze es einfach durch einen Verschlussstopfen.
Dann setzt du in die Zuleitung zum Prüfling ein T-Stück und schraubst Ventil2 daran, mit seinem Abgang zur Atmosphäre. Für den Druckaufbau (unter Öffnung von V1) bleibt V2 geschlossen. Für den Druckabbau lässt du V1 zu, öffnest V2, betätigst danach V2 und misst von da ab die Zeit des Druckabfalls auf 10%.
Das wär’s. Voraussetzung : die Volumina der Leitungen sind hinreichend klein und die Querschnitte von V1 und V2 hinreichend groß.
Gruß
Karl

Hallo Karl,

Vielen Dank das mit dem T-Stück und dem Ventil2 war ein super Hinweis

Internette Grüße
Vincenzo Nuzzi

Hallo Vincenzo,

Vielen Dank das mit dem T-Stück und dem Ventil2 war ein super
Hinweis

Und wenn du es besonders elegant und Preiswert machen willst, kommst du mit nur einem Ventil aus: nämlich einem 3/2-Wegeventil, das

  • in der Normalstellung den Anschluss des Prüflings zur Atmosphäre hin offen hält, den Vorrat absperrt (diese Position zum Druckabbau nutzen)
  • in der geschalteten Position umgekehrt (diese Position zum Druckaufbau)

Gruß
Karl