beim Versuch auf einem A1 Mini eine Rakete (nicht funktional, nur Deko/Spielzeug für den Neffen, konstruiert mit Fusion) zu drucken, kippt diese ca. bei der Hälfte um. Ich hab sie im slicer schon 90° gedreht, um sie liegend zu drucken, aber das sieht dann an der Auflagefläche bescheiden aus, sollte besser stehend gedruckt werden.
Was raten die Experten: Geschwindigkeit reduzieren oder Stützen „hinkonstruieren“ oder …?
ich hatte auch lange Probleme mit der Haftung, bis ich mir eine so genannte PEI-Platte als Bauplatte geholt habe. Die gibt in glatt und strukturiert - letztere habe ich. Mein Anbieter der Wahl ist da CR3D aus Cham (mit dem ich nicht in finanzieller Beziehung stehe).
Oft werden auch chemische Substanzen empfohlen. Mir liegt „3D-Lac“ als oft empfohlener Begriff im Kopf. Ich bin mir bei der Schreibweise aber nicht sicher. Selbst ausprobiert habe ich ihn nicht.
Hinzu kommt, dass ich die erste Schicht langsamer drucke, mit mehr Flow und breiterer Spur. Bei einem hohen, schlanken Körper würde ich zusätzlich noch einen Brim drucken lassen, das erhöht die Haftung zusätzlich.
Und dann, wenn man ganz viel Zeit hat, kann man auch noch systematisch austesten, bei welchen Kombinationen aus Bett-Temperatur, Düsen-Temperatur und den oben genannten Maßnahmen die beste Haftung entsteht.