Druckschalter für Zisternenpumpe

Hallo,

zwischen Zisternenpumpe und Wasserhahn haben wir auf Empfehlung des Pumpenherstellers einen Druckschalter montiert. Leider ging der Druckschalter über den Winter kaputt, obwohl „unterhalb“, in der Leitung Richtung Zisterne, ein Ablaufventil eingebaut wurde (wurde im Herbst geöffnet) und „oberhalb“ der Wasserhahn auch auf stand, d.h. das Wasser konnte vor dem Winter ablaufen, das Teil war trocken. Zusätzlich ist die ganze Installation als Witterungsschutz eingehaust.

Kann jemand einen alternativen Druckschalter mit gleichen Funktionen empfehlen, am liebsten einen, bei dem die Wasserführung innen und die Anschlüsse (1") nicht aus Kunststoff sind (falls es so was gibt).

Vielen Dank

Salute,
Ute

[Modellbezeichnung auf Wunsch des Erstellers entfernt, Mod. X_Strom]

hi,

außer natürlich:

Inklusive Rückfluss-Stopp
Der elektronische Druckschalter ist mit einem Rückschlagventil ausgestattet, welches das Zurückfließen von Wasser verhindert und die Pumpe vor Druckstößen und Druckschlageffekten schützt. Der integrierte Rückluss-Stopp sorgt dafür, dass das geförderte Wasser im angeschlossenen Leitungssystem nur in eine Richtung fließen kann.

Das Ding war nicht trocken.
hilft dir jetzt zwar nix, aber beim Nächsten kannst du darauf achten, dass er entweder da verbaut wird, wo er leerlaufen kann oder dass er selbst leer läuft.

grüße
lipi

Ja, das stimmt, das habe ich nicht präzise formuliert. Das „trocken“ bezog sich auf den von uns beeinflussbaren und die von uns installierten Leitungsabschnitte; was im Gerät passiert, kann ich nicht beeinflussen.

Der Hersteller wirbt mit „Vielfältige Einsatzmöglichkeiten rund um Haus und Garten“, d.h. im Freien. Da der Druckschalter eine IP-54 Schutzart hat, Spritzwasser, haben wir ihn zusätzlich durch die Einhausung vor Starkregen etc. geschützt. Dennoch: wenn der Druckschalter für eine Anwendung im Freien gedacht und beworben wird, muss herstellerseitig von Frost im Winter ausgegangen werden, und das gilt auch für ein im Gerät verbautes Rückschlagventil.

Man kann nicht davon ausgehen, das alle Kunden das Teil jedes Jahr im Herbst deinstallieren um es im Frühjahr wieder erneut zu installieren, insb. da in der Produktbeschreibung keinerlei Hinweis dazu zu lesen ist.

Sei’s drum, der ist defekt, kann man nicht mehr ändern.
Viel interessanter ist für uns die Frage, ob es „stabilere“ Alternativen (s.o.) gibt :wink:
Dankeschön

Salute,
Ute

Condor ist die Mutter aller Druckschalter.
Wenn ich mir das verbaute Teil aber so anschaue, scheint das ein Teil mit Durchflussmesser zu sein. Die werden oft bei Anlagen ohne „Windkessel“ verbaut, während reine Druckschalter damit nicht zurechtkommen.

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vielen Dank für den Tipp, schauen wir uns gleich mal an

auf den könnten wir zu Gunsten von Stabilität (Metall statt Kunststoff) verzichten, aber Danke für den Hinweis

Salute,
Ute

PS, was ich noch erwähnen wollte: der Hersteller hat übrigens schnell reagiert und ein kostenloses Rücksendelabel geschickt. Nach interner Prüfung kann (sollte) es eine Rückerstattung geben, bin gespannt.

Und du meinst, einer aus Metall kann nicht zerfrieren?

Kannst du die Stelle bitte benennen?
Der Hersteller hat keinen Einfluss darauf, wo der Installateur die Entleerung einbaut.

Nein, hab ich auch nicht behauptet! Ich bin der Meinung Metall ist stabiler, that’s it.

[Link auf Wunsch des Erstellers entfernt]

auch da kein Widerspruch aber für die Frage auch irrelevant.

Wenn die Leitungen frei von Wasser sind, aber im Gerät auf Grund des Rückschlagventils Wasser verbleibt und dies im Winter friert und einen Schaden verursacht, ist das m.E. für ein Gerät, das für eine Nutzung im Freien ausgewiesen wurde, problematisch und eine konstruktionsbedingte Fehlerquelle, zumindest in unseren Breitengraden.

Tja, diese Werbung ist etwas missverständlich, das gebe ich zu.
Letztendlich gilt aber die Anleitung:

"Soll der Druckschalter vom Wassernetz getrennt werden (z. B.
für eine Reinigung, eine Wartung oder beim Einlagern im
Winter), so gehen Sie wie folgt vor:

  1. Trennen Sie den Druckschalter von der Stromversorgung,
    indem Sie den Netzstecker aus der Netzsteckdose ziehen.
  2. Trennen Sie danach die Stromversorgung der Pumpe vom
    Druckschalter.
  3. Öffnen Sie einen Wasserhahn, der am Druckschalter
    angeschlossen ist, um den noch vorhandenen
    Wasserdruck abzubauen.
  4. Lösen Sie die Verbindung am Wasserausgang des
    Druckschalters und danach die Verbindung am
    Wassereingang des Druckschalters.
  5. Entleeren Sie den Druckschalter (und auch Ihre Pumpe).
    Trocknen Sie den Druckschalter und das Netzkabel
    sorgfältig ab.
    Hinweis
    Überwintern Sie den Druckschalter (und Ihre Pumpe) in
    einem frostsicheren und trockenen Raum."

Ferner:

„• Schützen Sie das Gerät vor Frost.
• Betreiben Sie das Gerät niemals im Regen und halten Sie
es vor äußeren Einflüssen wie Nässe oder Frost fern.
Halten Sie insbesondere die elektrischen Anschlüsse
trocken und achten Sie darauf, dass diese in einem
überflutungssicheren Bereich liegen.
• Verwenden Sie das Gerät nicht bei Frost sowie bei
Temperaturen über 60 °C.“

Laut Beschreibung sei das Teil auch für die „Hauswasserversorgung“ optimal.
Erst in der Anleitung steht dann „aber nicht für Trinkwasser“.

Finde ich Scheiße, ist aber so.

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Bestens geeignet für Regenwassernutzung zur Toilettenspülung.
Jahrelang ohne Probleme praktiziert.

muss man auch nicht, da der Hersteller klar sagt: das Gerät ist nicht frostsicher.
Von daher würde ich bei der Reklamation eventuell andere Worte wählen, falls das nicht schon rum ist.
Oder eben auf Kulanz hoffen.

hierzu mal die Betriebsanleitung, Seite 3.

Da hast du dich Wahlweise verlesen oder bist falschen Angaben des Verkäufers aufgesessen.
image

Es steht wirklich nicht im Kleingedruckten. Aber wer liest schon Anleitungen.

Das sei nur als Hinweis gedacht, bei einem neuen Gerät da ganz explizit darauf zu achten.

grüße
lipi

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„Schutzart IP54 – aus allen Richtungen gegen Spritzwasser geschützt“ schreibt der Verkäufer, der gleichzeitig auch als Hersteller auftritt (tatsächlich aber wohl lediglich Importeur / Inverkehrbringer ist).

Und dann steht in der Anleitung, das Teil sei gefälligst gegen Nässe zu schützen.

Das ist Mist.

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Kommt bei Übersetzungen vor und meinte vielleicht ursprünglich „gegen Untertauchen“.
Oft hilft eine englische Beschreibung mehr als eine Chinesische ins deutsche.