Das Projekt: eine Imagebroschüre mit ca. 11 Seiten,
300er-500er Auflage. Problem: ich habe wenig Ahnung,
wie ich die Farbechtheit sicherstelle.
Unsere Drucker haben meiner Meinung nach alle irgend einen Farbstich,
Farbfächer sind keine vorhanden. Mein Monitor ist ein Samsung 20" TFT,
der was die Farbechtheit anbetrifft, sicherlich miserabel ist.
Wie stelle ich sicher, dass das Ergebnis so aussieht
wie ich es entworfen habe?
Hallo,
da hilft wohl nur die entsprechende Hard und software kaufen, oder zu
einem Profi gehen der das hat, ansonsten tappst du immer im bunten.
Mindestanforderung bei den Geräten und Software:
Monitorkalibrierung 250€ netto
einfache Proofsoftware: 600€ netto
Aufsichsspektralphotometer inkl. Profiler netto €1.500,–
Prooftauglicher Drucker 1.000-2.000 Euro und
wenns ganz sicher sein soll Proofkontrolle inkl. Farbkeil netto
€600,–
ja und Grundkenntnisse im Farbmanagement.
bei weniger bleibt es ein Zufallsergebniss.
dies ist übrigens ein Bruchteil von dem an Kosten was es vor wenigen
Jahren gekostet hat, bei extrem verbessertem Ergebnis.
Na, dann gibt’s noch eine Seite für persönliche Notitzen, dann
passt’s schon…
Ersteinmal danke für die Antworten. Um genau zu sein sind es 10 Seiten für Notizen + Deckblatt
Warum 11 Seiten? Weil es keine Imagebroschüre
im klassischen Sinne ist. Es ist eher ein Image-Fächer,
dünnes Plexiglass vorne und hinten, genietet und
fern ab von üblichen Formaten - textlich minimal.
Ich bin ja der Meinung, dass man jedes businesscase oder jede message
in einem Satz auszudrücken in der Lage sein sollte.
Oder was meint Ihr?
Wofür ein 50-seitiges Buch mit Larifari-Informationen,
aufgeblasen mit gettyimages-Bildchen und am
besten noch ner Preisliste? Durchlesen werden das die wenigsten und meistens ist weniger eben mehr.
Ich jedenfalls freue mich mehr über ein kleines Tütchen weißen Sand mit Location-Button für ne Beachparty, als über einige Dutzend schick gemachte Seiten ohne Seele. Da könnte ich mich Stunden drüber auslassen.
Hallo,
da hilft wohl nur die entsprechende Hard und software kaufen,
oder zu
einem Profi gehen der das hat, ansonsten tappst du immer im
bunten.
Mindestanforderung bei den Geräten und Software:
Monitorkalibrierung 250€ netto
einfache Proofsoftware: 600€ netto
Aufsichsspektralphotometer inkl. Profiler netto €1.500,–
Prooftauglicher Drucker 1.000-2.000 Euro und
wenns ganz sicher sein soll Proofkontrolle inkl. Farbkeil
netto
€600,–
Danke für die Aufklärung. Ich denke dass sich für uns solche Investitionen nicht lohnen. Wir machen zu 99,5% Image- und Produktfilme - Print ist die absolute Ausnahme.
Da es kein Heft sondern ein lose-blatt-fächer wird… können es auch 13 verschieden grosse Bögen werden
aber die Zahl hätte mich irritiert. und ein din-lang-11-seit… naja, wenn man ne Druckerei findet die es falzen kann…
Da es kein Heft sondern ein lose-blatt-fächer wird… können es
auch 13 verschieden grosse Bögen werden
aber die Zahl hätte mich irritiert. und ein
din-lang-11-seit… naja, wenn man ne Druckerei findet die es
falzen kann…
Wie gesagt, ich bin kein Printer. Aber hier wird doch nicht gefalzt, oder? Es sind lose Karten (210g+), die jeweils mit einer Stanzung versehen und genietet werden, um sie dann mit einem Metallstift zusammen zu fassen - halt wie ein Fächer. Wir haben die Aufgaben verteilt: die eine Druckerei bedruckt nur die Seiten, die andere stanzt, nietet und fasst die Karten + Plexiglasseite per Metallstift zusammen.
Aber mal 'ne andere Frage:
Kennt jemand http://www.magazindruck.de/flyeralarm/?
Die sind 80% günstiger als unsere Druckerei, machen aber halt auch 'nen recht „günstigen“ Eindruck. Kann das jemand empfehlen?
Ihr sprecht hier mit einem Filmmenschen, der in seinem
Studium außer von CMYK von Print mehr oder weniger nichts
mit auf den Weg bekommen hat.
Ich kann Euren kleinen Gag leider nicht nachvollziehen.
Danke für die Aufklärung. Ich denke dass sich für uns solche
Investitionen nicht lohnen. Wir machen zu 99,5% Image- und
Produktfilme - Print ist die absolute Ausnahme.
Ich sehe auch nur die Möglichkeit, dass du dich zuerst mit einem Profi, wie z.B. dem Drucker, absprichst, was das Dateiformat angeht. Dann nach diesen Vorgaben das Layout selber erstellst und die Farben bestimmst, so gut wie es dir Möglich ist.
Dann schnappst du dir die Datei und deine Farbmuster und geht damit zu dem Profi, wo ihr dann die genaue Farbabstimmung macht.
Am einfachsten ist es natürlich, wenn du die RAL-Farbnummern hast, die sind genormt und jeder der mit Farben zu tun hat, kennt die.
Ich kann Euren kleinen Gag leider nicht nachvollziehen.
Also:
Kathleen schrieb, dass sich 11 so schlecht durch 4 teilen ließe.
Ich gab ihr darauf hin das Ergebnis: 2,75.
Da fiel es ihr dann zum Glück wieder ein.
Das mit dem Motto bezog sich auf meine ViKa.
Hi
Flyeralarm ist (u. ähnliche Drucker) sind nur bei deren Standard-Angeboten günstig. Da du ja eher was sehr indiwiduelles basteln willst… frag halt an, die schicken dir recht schnell ein Angebot.
Nur: wenn ich schon kalibrierungsprobleme hab und auf proofs angewiesen bin und ev. korrekturen nachlegen muss, dann nehm ich mir ne Druckerei um die Ecke… und nicht irgend ne Bude der du ne Datei schickst und 6 Tage später die Palette per Kurier vor die Tür gestellt bekommst, ohne Einfluss auf die Produktion nehmen zu können. Das mach ich wenn ich genau weiss was rauskommt - eventuell, wenn der Kunde es ganz billig braucht.
Nur so nebenbei:
Eine Broschüre mit 11 Seiten gibt’s nicht. Die Seitenzahl muss durch 4 teilbar sein, es sei denn Du machst irgendwo eine Ausklappseite, dann muss es zumindest durch 2 teilbar sein. Weil: Eine durch den Rücken geheftete Broschüre z.B. in A4 besteht aus A3-Bögen, die halt 4 A4-Seiten haben (vorne und hinten).
Für die Druckvorstufe sollte man schon eine Ahnung haben. Da könnt Ihr ja zu einer Grafikschule gehen (vielleicht nicht gerade die erste Klasse und es dort günstig machen lassen, wenn das ein Argument für’s Selbermachen sein sollte.