Drückende Herzschmerzen, danach erschöpft

Ich habe mal eine Frage an alle Gesundheits-Experten hier:

Wenn jemand regelmäßig (etwa einmal pro Woche) unter drückenden Herzschmerzen leidet, die teilweise sehr stark sind, und dabei bzw. danach erschöpft ist (beinahe oder auch halb einschläft) - was könnte das sein?

Den Schmerz kann ich nicht genauer beschreiben, da ich selbst nicht betroffen bin. Aber er scheint so stark zu sein, dass die betroffene Person sich hinlegen muss. Es dauert in der Regel zwischen 20 Minuten und einer Stunde, bis die Person wieder fit genug ist um aufzustehen. Dabei dämmert sie teilweise weg und wirkt insgesamt sehr erschöpft, danach schläft sie manchmal vor Erschöpfung ein. Überwiegend tritt das Problem am Nachmittag / frühen Abend auf. Stressfaktoren sind reichlich vorhanden. Die Person ist Mitte 20 und leicht übergewichtig.

Der Arzt konnte in diesem Fall bis dato nur einen zu hohen Blutdruck feststellen und verschieb Blutdruck senkende Mittel - aber das Problem besteht weiterhin.

Hat jemand eine Idee, was das sein könnte und was man dagegen unternehmen kann?

Bitte nicht einfach auf den Gang zum Arzt verweisen - dieser hat bereits stattgefunden. Aber scheinbar muss der Patient manchmal den Mediziner auf die Lösung stoßen…

Moin,

Der Arzt

Allgemeinmediziner? oder Kardiologe? Oder ???

Bitte nicht einfach auf den Gang zum Arzt verweisen - dieser
hat bereits stattgefunden.

Hm, dann ist der Leidensdruck offensichtlich noch nicht hoch genug, um den Gang zu einem Spezialisten oder eine Fachklinik zu wagen.
Wie kommst Du darauf, daß kein Arzt etwas finden/sagen kann, wenn einer es nicht kann?

Wir hier kennen die Vorgeschichte der Person nicht.
Alter
Vorerkrankung
Lebensumstände
weitere Beschwerden/Erkrankungen
Familiäre Situation
Umfeld

Aber ein Stichwort möchte ich doch in den Raum stellen:
Angina pectoris

Gandalf

Wir hier kennen die Vorgeschichte der Person nicht.
Alter
Vorerkrankung
Lebensumstände
weitere Beschwerden/Erkrankungen
Familiäre Situation
Umfeld

Genaue Schmerzlokalisation!

Aber ein Stichwort möchte ich doch in den Raum stellen:
Angina pectoris

Bei Mitte 20? Unwahrscheinlich. Da würde ich schon eher an eine Myokarditis denken.

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Moin,

Bei Mitte 20? Unwahrscheinlich. Da würde ich schon eher an
eine Myokarditis denken.

sicher nicht häufig, aber ich kenne alleine in meinem größeren Umfeld zwei Personen, die in diesem Alter davon betroffen waren/sind.

Gandalf

Einen Facharzt hat man offensichtlich noch nicht aufgesucht ?

Aus der Chines. medizin ist bekannt, dass u.a. Störungen an den Weisheitszähnen zu Herzproblemen führen können; das muss dann nicht zwangsläufig der Auslöser sein oder das Hauptproblem in der Hinsicht; kann aber eventuell auch nur das Fass zum Überlaufen bringen.