Hi Frank,
na viel Spaß, das wird eine Heidenaufgabe
Das erste Problem ist das Drum-to-Midi-Modul. Da gibt es von Alesis als relativ preisgünstige (betagte) Variante das DM5, das kostet neu etwa 300 Euro, gebraucht bekommst Du es mit Glück für die Hälfte: http://www.thomann.de/alesis_dm5_drum_module_prodinf… . Das hat allerdings nur 12 Triggereingänge, bliebe also noch was per Hand nachzuarbeiten. Die Sounds sollen so la-la sein, aber die brauchst Du ja eh nicht. Das Triggern selber funktioniert ganz passabel, aber vorher muss man viel fummeln und einstellen (dazu siehe weiter unten. Gebraucht noch etwas billiger könnte das Vorgängermodell Alesis D4 sein, aber das hat auch nur 12 Triggerkanäle und die Sounds sind teilweise doch recht antiquiert.
Andere Module mit mehr Eingängen wie z.B. das Roland TD-20 kosten gleich viel Geld: http://www.thomann.de/roland_td20_vdrum_modul_prodin… . Dafür ist das Teil moderner und bietet mehr Möglichkeiten. So kennen die Alesis für das Hi-Hat-Pdeal nur offen, geschlossen und -wird geschlossen ohne Schlag-, mit dem TD20 kann man anscheinend auch mit mehr oder weniger offenen Hi-Hat spielen.
Tja, und dann die Sache mit den Einstellungen… Ich weiß nicht, wie es mit den modernen Geräten ist, aber mit einem von mir selbstgebauten „E-Drummset“ aus Plastikrohrteilen und einem Alesis D4 war das schon nicht ganz einfach. Die Triggermikros neigen zum Übersprechen, wenn man auf andere Drumms schlägt, besonders wohl, wenn Du ein „echtes“ Schlagzeug verwendest, bei dem die Felle gerne bei anderen Drumms mitvibrieren.
…und die Cymbals… ich glaube nicht, dass Du glücklich wirst, wenn Du einfach Triggermikros auf die Becken pappst. Ich denke die werden leicht übersprechen oder bei leisen Stellen nicht richtig funktionieren. Ich lasse mich aber gerne eines besseren belehren.
Und insgesamt gibt es natürlich einige Einschränkungen wenn Du über Midi gehst. Das eine ist die geringe, hm, Dynamik. Midi kennt halt nur 128 Abstufungen der Lautstärke, also „7 bit“. Das andere ist die Natürlichkeit des Spielens. Moderne Drumm-Programme können zwar die Beats variieren, aber finde trotzdem, ein menschlicher Spieler klingt echter. Aber das ist natürlich Geschmackssache. Und andereseits ist das herkömmliche Aufnehmen eines vollständigen akkustischen Drummsets ja auch keine Kleinigekeit.
Aber lass Dir von mir die Sache nicht madig machen. Wenn Du gerne tüftelst, dann kann soetwas ja richtig Spaß machen. Ich würde aber nicht zuviel erwarten und zunächst eher bescheiden investieren.
Tschüss
Matthias
HAllo,0
wir möchten gerne mit einem „normalen“ Drumset per
Trigger-Mikrofonen Midi Daten aufzeichnen. Die Mikrofone sind
kein Problem, allerdings braucht man ja ein Interface, das die
Signale von den Mikes in Midi Befehle umwandelt…