DSL 2000 statt DSL 6000

Moin moin,

folgender Sachverhalt:

Ein Kunde schließt im Novemberg 2005 bei einer Telefongesellschaft eine Vertrag über eine DSL 6000 Anschluss mit Flat und Telefonflatrate ab.

Nun wird die Leitung benutzt, allerdings nicht wirklich technisch geprüft. Im Juni 2006 wird nun (durch den Tip eines Freundes) die Geschwindigkeit geprüft und es zeigt sich, dass nur DSL 2000 zur Verfügung steht. Nach einigem Hin und Her stellt die Telefongesellschaft bei sich den Fehler fest und siehe da, DSL 6000 steht zur Verfügung.

Nun möchte der Kunde rückwirkend die monatliche Pauschale verringern, da ja die vertragliche Leistung nicht zur Verfügung stand. Die Telefongesellschaft weigert sich jedoch, weil ihr der Mangel nicht mitgeteilt wurde.

  1. Frage: Kann man erwarten, dass ein normaler Internetuser in der Lage ist, die Geschwindigkeit seines Anschlusses zu messen? Hätte der Kunde also den Mangel früher bemerken müssen?

  2. Frage: Hat die Telefongesellschaft mit der Behebung ihres Mangels ihre Pflicht erfüllt? Oder muss sie in irgend einer Weise für die Monate ohne DSL 6000 eine Art Schadensersatz leisten.

Falls noch Fragen offen sind, einfach stellen.

Gruß

ALex

  1. Frage: Kann man erwarten, dass ein normaler Internetuser in
    der Lage ist, die Geschwindigkeit seines Anschlusses zu
    messen? Hätte der Kunde also den Mangel früher bemerken
    müssen?

Kann man nicht erwarten! Man bestellt eine 6000er und bekommt 2000er, das ist so wie T-shirt bestellen und Socke bekommen! Hier wurde halt einfach das falsche geboten für das Geld.

  1. Frage: Hat die Telefongesellschaft mit der Behebung ihres
    Mangels ihre Pflicht erfüllt? Oder muss sie in irgend einer
    Weise für die Monate ohne DSL 6000 eine Art Schadensersatz
    leisten.

Normalerweise bekommt man Ersatz dafür! Kann sein, dass man 2 Monate keine gebühr bezahlen muss oder so! Kulanz ist schon da…aber Geld in Bar zurück wird es wohl nicht geben!

Gruß
David

Moin moin,

Mahlzeit!

Nun möchte der Kunde rückwirkend die monatliche Pauschale
verringern, da ja die vertragliche Leistung nicht zur
Verfügung stand. Die Telefongesellschaft weigert sich jedoch,
weil ihr der Mangel nicht mitgeteilt wurde.

Richtig so von seiten der Gesellschaft. Es kann bei Anschaltung des Kunden vieles geprüft werden, aber meist beschränkt sich das auf nen Testanruf, der dann signalisiert: „Ruf wird zugestellt - Freizeichen“ u damit ist für den Techniker der Fall erledigt. Die zur Verfügung stehende Bandbreite sollte der User schon selber ermitteln.

  1. Frage: Kann man erwarten, dass ein normaler Internetuser in
    der Lage ist, die Geschwindigkeit seines Anschlusses zu
    messen? Hätte der Kunde also den Mangel früher bemerken
    müssen?

Klar. Dafür gibbet doch http://wer-weiss-was.de (für die Tipps), http://wieistmeineip.de, http://speedmeter.de u wie sie alle heissen mögen.

  1. Frage: Hat die Telefongesellschaft mit der Behebung ihres
    Mangels ihre Pflicht erfüllt? Oder muss sie in irgend einer
    Weise für die Monate ohne DSL 6000 eine Art Schadensersatz
    leisten.

Die Gesellschaft hat zwar erst nun ihre Pflicht erfüllt, aber ich als Mitarbeiter der Gesellschaft (war 4 Jahre bei einer beschäftigt) würde dem Kunden keine Kulanz anbieten, da er selber jederzeit prüfen kann, wie schnell der Zugang nun ist. Es gab auch Kunden, die sich beschwert haben, dass sie nur 1.003 kbit/sec hatten, obwohl sie 1.024 kbit/sec bezahlen…

Falls noch Fragen offen sind, einfach stellen.

Denkst du ernsthaft, dass dir die Gesellschaft entgegenkommt? Mag sein, dass du aus deiner sicht ein „wichtiger Kunde“ für die bist, aber davon haben die nen ganzen Sack voll…

Gruß

ALex

Gruss

Mutschy

Moin moin,

Mahlzeit!

Nun möchte der Kunde rückwirkend die monatliche Pauschale
verringern, da ja die vertragliche Leistung nicht zur
Verfügung stand. Die Telefongesellschaft weigert sich jedoch,
weil ihr der Mangel nicht mitgeteilt wurde.

Richtig so von seiten der Gesellschaft. Es kann bei
Anschaltung des Kunden vieles geprüft werden, aber meist
beschränkt sich das auf nen Testanruf, der dann signalisiert:
„Ruf wird zugestellt - Freizeichen“ u damit ist für den
Techniker der Fall erledigt. Die zur Verfügung stehende
Bandbreite sollte der User schon selber ermitteln.

  1. Frage: Kann man erwarten, dass ein normaler Internetuser in
    der Lage ist, die Geschwindigkeit seines Anschlusses zu
    messen? Hätte der Kunde also den Mangel früher bemerken
    müssen?

Klar. Dafür gibbet doch http://wer-weiss-was.de (für die
Tipps), http://wieistmeineip.de, http://speedmeter.de u wie
sie alle heissen mögen.

Ok, das scheint in der Tat die Frage zu sein. Muss man als normaler User in der Lage sein, so etwas messen zu können, mal abgesehen davon, dass es technisch einfach ist, wenn man es weiss. Ganz davon abgesehen, dass die wenigsten den Unterschied zwischen MBit und MByte kennen.

  1. Frage: Hat die Telefongesellschaft mit der Behebung ihres
    Mangels ihre Pflicht erfüllt? Oder muss sie in irgend einer
    Weise für die Monate ohne DSL 6000 eine Art Schadensersatz
    leisten.

Die Gesellschaft hat zwar erst nun ihre Pflicht erfüllt, aber
ich als Mitarbeiter der Gesellschaft (war 4 Jahre bei einer
beschäftigt) würde dem Kunden keine Kulanz anbieten, da er
selber jederzeit prüfen kann, wie schnell der Zugang nun ist.
Es gab auch Kunden, die sich beschwert haben, dass sie nur
1.003 kbit/sec hatten, obwohl sie 1.024 kbit/sec bezahlen…

Ich spreche hier von einem Drittel der versprochenen Bandbreite, nicht von kleineren Differenzen. Kleinere Differenzen wären klar und das wird auch bei jeder Störungsmeldung voran geschickt. Aber lt. der Gesellschaft habe ich quasi ideale Voraussetzungen.

Falls noch Fragen offen sind, einfach stellen.

Denkst du ernsthaft, dass dir die Gesellschaft entgegenkommt?

Das werden wir sehen.

Mag sein, dass du aus deiner sicht ein „wichtiger Kunde“ für
die bist, aber davon haben die nen ganzen Sack voll…

Ich bin kein wichtiger Kunde, aber ein ganz normaler. Nur der Kunde mit dem Problem ist auch ein ganz normaler Kunde. Und derer kenn ich noch ein paar mehr, dass heisst, es geht um einen kleinen Sack voller Kunden.

Aber ich bin genausowenig auf die Gesellschaft angewiesen wie sie auf mich, somit geht alles.

Gruß

ALex

Hallo,

Klar. Dafür gibbet doch http://wer-weiss-was.de (für die
Tipps), http://wieistmeineip.de, http://speedmeter.de u wie
sie alle heissen mögen.

da stellt sich natürlich sofort die Frage, warum der Techniker das nicht macht, wenn es doch so einfach ist. Vom Techniker kann man noch eher erwarten, dass er diese URLs kennt. Da wird also einem unbedarften Computerlaien auferlegt, dass er etwas testet, für das er sich bereits mit dem Rechner auskennen muss. Insbesonder wenn der Techniker sagt, alles sei in Ordnung, der Anschluss würde funktionieren, kann der Anwender meines Erachtens auch davon ausgehen, dass es so ist.

Gruß, Niels

Hallo,

Klar. Dafür gibbet doch http://wer-weiss-was.de (für die
Tipps), http://wieistmeineip.de, http://speedmeter.de u wie
sie alle heissen mögen.

da stellt sich natürlich sofort die Frage, warum der Techniker
das nicht macht, wenn es doch so einfach ist.

Weil ein Bandbreitentest zusätzlich Zeit u damit Geld kostet. Wenns (äusserst selten) Probleme gibt, wird sich der Kunde schon melden. Hart, aber kosteneffizient.

Vom Techniker kann man noch eher erwarten, dass er diese URLs kennt.

Mag sein, aber der Techniker sitzt im Kollokationsraum, nicht beim Kunden.

Da wird also einem unbedarften Computerlaien auferlegt, dass er etwas
testet, für das er sich bereits mit dem Rechner auskennen muss.

Wofür braucht denn ein Laie DSL? Für den reicht auch ISDN.

Insbesonder wenn der Techniker sagt, alles sei in
Ordnung, der Anschluss würde funktionieren, kann der Anwender
meines Erachtens auch davon ausgehen, dass es so ist.

Eben nicht. Traue nichts u niemandem ausser dir selber.

Gruß, Niels

Gruss

Mutschy

Hallo,

mich würden in diesem Fall eher die rechtlichen Aspekte interessieren als die wenig griffige Ansicht des Technikers.

Gruß, Niels