Moin moin,
Mahlzeit!
Nun möchte der Kunde rückwirkend die monatliche Pauschale
verringern, da ja die vertragliche Leistung nicht zur
Verfügung stand. Die Telefongesellschaft weigert sich jedoch,
weil ihr der Mangel nicht mitgeteilt wurde.
Richtig so von seiten der Gesellschaft. Es kann bei
Anschaltung des Kunden vieles geprüft werden, aber meist
beschränkt sich das auf nen Testanruf, der dann signalisiert:
„Ruf wird zugestellt - Freizeichen“ u damit ist für den
Techniker der Fall erledigt. Die zur Verfügung stehende
Bandbreite sollte der User schon selber ermitteln.
- Frage: Kann man erwarten, dass ein normaler Internetuser in
der Lage ist, die Geschwindigkeit seines Anschlusses zu
messen? Hätte der Kunde also den Mangel früher bemerken
müssen?
Klar. Dafür gibbet doch http://wer-weiss-was.de (für die
Tipps), http://wieistmeineip.de, http://speedmeter.de u wie
sie alle heissen mögen.
Ok, das scheint in der Tat die Frage zu sein. Muss man als normaler User in der Lage sein, so etwas messen zu können, mal abgesehen davon, dass es technisch einfach ist, wenn man es weiss. Ganz davon abgesehen, dass die wenigsten den Unterschied zwischen MBit und MByte kennen.
- Frage: Hat die Telefongesellschaft mit der Behebung ihres
Mangels ihre Pflicht erfüllt? Oder muss sie in irgend einer
Weise für die Monate ohne DSL 6000 eine Art Schadensersatz
leisten.
Die Gesellschaft hat zwar erst nun ihre Pflicht erfüllt, aber
ich als Mitarbeiter der Gesellschaft (war 4 Jahre bei einer
beschäftigt) würde dem Kunden keine Kulanz anbieten, da er
selber jederzeit prüfen kann, wie schnell der Zugang nun ist.
Es gab auch Kunden, die sich beschwert haben, dass sie nur
1.003 kbit/sec hatten, obwohl sie 1.024 kbit/sec bezahlen…
Ich spreche hier von einem Drittel der versprochenen Bandbreite, nicht von kleineren Differenzen. Kleinere Differenzen wären klar und das wird auch bei jeder Störungsmeldung voran geschickt. Aber lt. der Gesellschaft habe ich quasi ideale Voraussetzungen.
Falls noch Fragen offen sind, einfach stellen.
Denkst du ernsthaft, dass dir die Gesellschaft entgegenkommt?
Das werden wir sehen.
Mag sein, dass du aus deiner sicht ein „wichtiger Kunde“ für
die bist, aber davon haben die nen ganzen Sack voll…
Ich bin kein wichtiger Kunde, aber ein ganz normaler. Nur der Kunde mit dem Problem ist auch ein ganz normaler Kunde. Und derer kenn ich noch ein paar mehr, dass heisst, es geht um einen kleinen Sack voller Kunden.
Aber ich bin genausowenig auf die Gesellschaft angewiesen wie sie auf mich, somit geht alles.
Gruß
ALex