DSL-Angebot von Freenet 0,- Euro - bitte helft mir

Liebe Wissende,

ich habe Analoganschluß und ein iMac. Bisher surfe ich über Tiscali.
Freenet hat ein Angebot wonach DSL für 0,- Euro angeboten wird (nur 16,99 monatlich für T-Online und 99,95 einmalig).
http://www.freenet.de/freenet/dsl/free_1gb/index.htm…

Ich habe dazu folgende Fragen:

1.Mein Telefonanschluß bleibt weiterhin bei der Telekom oder mit diesem DSL-Angebot mache ich automatisch preselection bei Freenet?

2.Wenn ich bei 1GB-Volumen bleibe und nicht mehr als 20 Stunden surfe, bleibt es bei 0,- Euro?

  1. Gibt es weitere versteckte Kosten (außer: 99,95 einmalig; 16,99 pro Monat für T-Online und 9,- Euro Versandkosten)?

  2. Gibt es keine Einwahlgebühren (einmalig oder per Minute)?

  3. Wie finanziert sich so ein Modell für Freenet?

Danke für die Hilfe!

Saeed

Hallo,

1.Mein Telefonanschluß bleibt weiterhin bei der Telekom oder
mit diesem DSL-Angebot mache ich automatisch preselection bei
Freenet?

Dein DSL - Anschluss kommt auch von der T-Com. Du brauchst einmal den Anschluss und dann einen Provider. Der Anschluss ist fast immer von der T-Com (auch bei AOL, Tiscalli etc.) und der Provider wäre dann Freenet. Wenn du keinen Provider hast kannst du dich nirgendwo einwählen und dein DSL - Anschluss wäre für die Katz.

2.Wenn ich bei 1GB-Volumen bleibe und nicht mehr als 20
Stunden surfe, bleibt es bei 0,- Euro?

Nach allem, was da steht: Ja
In der Grundgebühr (von 0,00€) ist das 1 GB inklusive.

  1. Gibt es weitere versteckte Kosten (außer: 99,95 einmalig;
    16,99 pro Monat für T-Online und 9,- Euro Versandkosten)?

Versandkosten 9, 9 0 €. Solange du unter 1 GB bleibt bzw. unter 20 Stunden: Nein. Sobald du drüber kommst kommen Kosten. Ich würde an deiner Stelle auf jeden Fall schon mal die AGB durchlesen.

  1. Gibt es keine Einwahlgebühren (einmalig oder per Minute)?

Da es nirgendwo steht gehe ich von Nein aus. Ansonsten müsste es im Kleingedruckten oder in den AGB stehen.

  1. Wie finanziert sich so ein Modell für Freenet?

Wahrscheinlich dadurch, dass viele ihr Surfverhalten unterschätzen und regelmäßig über den Freitraffic bzw. die Freistunden kommen. Obwohl ich ehrlich sagen muss, dass danach 1 Ct pro Minute auch nicht gerade teuer ist.

Es ist eben inzwischen so, dass alle die Preise senken und durch so eine Aktion holt sich Freenet einiges an Kunden. Viele von denen bleiben dann wahrscheinlich auch bei Freenet, wenn es diesen Tarif nicht mehr gibt. Spätestens dann rechnet sich das.

Danke für die Hilfe!

Saeed

Kein Problem.

Timid

Hi,
mit dem letzten Satz sprichst Du m.E. das Hauptproblem an: Wahrscheinlich ist es ein Angebot zum Ködern neuer Kunden und der Einstiegspreis wird früher oder später auf gewinnbringendere Preise erhöht(spätestens wenn die 99Euro Anschlussgebühr gewinnmäßig abgearbeitet sind). Dann zahlst Du beim nächsten Anbieter ggf. wieder eine Anschlussgebühr. Die o.g. Firma ist auch mittlerweile für nicht ganz koschere Praktiken bei Kündigungen seitens der Kunden bekannt, so wie ich vielerorts gelesen hab (bin selber dort kein Kunde).

A.

Hallo

Wahrscheinlich ist es ein Angebot zum Ködern neuer Kunden

das ist es ganz bestimmt. Denn fast alle Anbieter befinden sich im Preissturz und jeder, der nicht mitzieht verliert seine Kunden. Es hat eben heute noch kaum jemand genug Geld um es sinnlos aus dem Fenster zu werfen (warum für die gleiche Datenmenge das Doppelte oder noch mehr zahlen? Dann wechsel ich lieber zu nem günstigeren Anbieter…)

der Einstiegspreis wird früher oder später auf
gewinnbringendere Preise erhöht

Naja, Freenet gibt 12 Monate Tarifgarantie, also 12 Monate lang hat man ein Anrecht auf diesen 0,00€ Tarif.

(spätestens wenn die 99Euro
Anschlussgebühr gewinnmäßig abgearbeitet sind).

Verstehe ich nicht? Die Anschlussgebühr zahlt der Kunde, nicht Freenet. Und die bekommt Freenet auch nicht, die bekommt derjenige, der den Anschluss bereitstellt (also die T-Com). Und es ist auch vollkommen egal, ob man bei Freenet, AOL, Lycos, Tiscalli etc. einen Neuanschluss bestellt: Die 99€ greift sich immer die T-Com (ein Grund warum ich bis heute noch ein olles 56k - Modem habe, mir fällt das Geld auch nicht aus dem Hintern).

Dann zahlst Du
beim nächsten Anbieter ggf. wieder eine Anschlussgebühr.

Nein, denn den Anschluss hast du. Du meldest ja nicht den Anschluss ab, wenn du von Freenet wegwillst. Du kündigst einfach nur den Providervertrag und suchst dir einen neuen Provider, der Anschluss bleibt weiterhin bei der T-Com (und müsste separat gekündigt werden). Was allerdings auf den Kunden zukommen kann ist eine „Wechselgebühr“ oder aber eine Gebühr, die „Anschlussgebühr“ heißt (es aber in wirklichkeit eben nicht ist), das ist dann so ungefähr das gleiche, wie die Aktivierungsgebühr bei Handyverträgen. Ob man als Kunde zu einem Anbieter gehen sollte, der sich das einfache Aktivieren des Kundenkontos teuer bezahlen lässt sollte man sich eben vorher überlegen. Es gibt genug Anbieter, die solche Gebühren nicht verlangen.

Die
o.g. Firma ist auch mittlerweile für nicht ganz koschere
Praktiken bei Kündigungen seitens der Kunden bekannt, so wie
ich vielerorts gelesen hab (bin selber dort kein Kunde).

A.

Ich habe das eher von Tiscalle gehört (die geben offen zu, dass genau die Ports gedrosselt werden, die man zum Download bei Filesharing braucht, man muss dann Eides Statt versichern, dass man nichts verbotenes tut und bekommt die Ports entsperrt -> ich würde sowas nicht mit mir machen lassen, solche Anbieter bekommen mich als Kunden nie zu sehen.). Von Freenet hört man nur ab und an, dass sie es mit Kündigungen nicht so genau nehmen und die mal gerne ignorieren. Oder auch, dass sie (bei Call By Call) oft falsche Rechnungen schreiben und auf die Bezahlung bestehen…

Muss eben jeder selber wissen, welchen Anbieter man nimmt, informieren ist eben wichtig.

Timi

Vielen Dank an Euch Beide
Hallo Ihr Lieben,

Für mich gilt:
Den Vertrag mit Freenet abschließen, denn die Konditionen sind für die nächste 12 Monate bekannt und festgelegt.

Ich habe in den Foren gelsen, daß es Sinn macht die Kündigungen per Einschreiben + Rückantwort auszusprechen. Diese Kosten werde ich bereits jetzt berücksichtigen.

Nochmals Vieln dank!

Saeed

Hallo nochmal

Ich habe in den Foren gelsen, daß es Sinn macht die
Kündigungen per Einschreiben + Rückantwort auszusprechen.
Diese Kosten werde ich bereits jetzt berücksichtigen.

So viel Sinn wie immer gesagt wird macht das gar nicht. Du zahlst für den Rückschein (bzw. für Einschreiben mit Rückschein) 4,50€, wenn du Pech hast bekommst du nicht mal nen Rückschein (ist mir schon passiert).

Außerdem beweist das zwar, dass ein Brief angekommen ist aber nicht, was drin stand. Wenn der Gegner behauptet es wäre eine Weihnachtskarte gewesen hast du Pech :smile:

Willst du ganz sicher gehen schick einen Gerichtsvollzieher (kostet 10 - 20 €, der beglaubigt aber auch, was in dem brief drin ist), aber das wäre wohl mit Kanonen auf Spatzen schießen.

Ein einfaches Einschreiben reicht durchaus aus, wobei du dabei - falls der Bedarf besteht - immernoch eine „Empfangsbestätigung“ bei der Post bekommen kannt (gg. ein „kleines“ Entgelt).

Viel Spaß mit deinem DSL,

liebe Grüße
Timid