an meinem DSL-Router Siemens Gigaset Se515) hängt nur ein Rechner. Nach Schließen des Internet Explorers fahre ich einfach den Rechner runter.
Die Stromzufuhr für den Router erfolgt über eine Master/Slave- Steckdosenleiste. Somit wird dem Router mit dem Abschalten des Rechners einfach der Strom weggeschaltet. Mir wurde nun erzählt, daß hieraus Nachteile, z.B. Router kann nicht wieder anfahren, resultieren können. Was ist da dran?
dem Router passiert dabei nichts. Die sind ja auch dafür ausgelegt, dass man ihnen einfach den Saft abdreht. Schliesslich gibt es idR keine Möglichkeit den Router „herunterzufahren“.
Bei meinem ersten DSL Anschluss war es so, dass wenn man das DSL Modem abgeschaltet hat, die Gegenstelle nach einiger Zeit gedacht hat, dass wegen der fehlenden Verbindung ein Fehler vorliegt und diesen DSL Anschluss deaktiviert hat. es wurde mir damals extra gesagt, dass das Modem durchlaufen muss.
Bei meinem neuen Modem und anderem DSL Anschluss am neuen Wohnort tritt das offensichlich nicht auf, da das USB-DSL-Modem ohne Netzstecker den Strom nur vom PC zieht und somit wie bei Dir zwangsweise abgeschaltet ist.
Da er Router ja die DSL-Modem Funktionalität beinhaltet, dürfte der Fall da genauso liegen.
dem Router passiert dabei nichts. Die sind ja auch dafür
ausgelegt, dass man ihnen einfach den Saft abdreht.
Da muss ich Dir aber widersprechen. Router sind in erster Linie dazu konzipiert mehreren Rechnern zu jeder Zeit eine Internetverbindung zu gewährleisten. Ganz im gegenteil. Es gibt Router die werden durch das Stromlosmachen in den Auslieferungszustand versetzt.
Schliesslich gibt es idR keine Möglichkeit den Router
„herunterzufahren“.
Ich glaube das ist auch nicht wirklich gewollt. Sonst könnte ich mir auch einen alten Rechner hinstellen und jedes mal hochfahren, wenn ich ins netz will
prinzipiell ist es nicht vorgesehen einen Router Stromlos zu machen. Ob das Gerät schaden erleiden kann weiß ich nicht. Liegt wohl auch vom Gerät ab. Hab ich mich aber auch nie mit beschäftigt, weil es meiner meinung gegen die Natur eines Routers geht.
Aber was wäre, wenn der Router die Verbindung nicht trennt beim Heiß ausschalten?
Im Zweifelsfall würde ich beim Hersteller anfragen
Bei meinem ersten DSL Anschluss war es so, dass wenn man das
DSL Modem abgeschaltet hat, die Gegenstelle nach einiger Zeit
gedacht hat, dass wegen der fehlenden Verbindung ein Fehler
vorliegt und diesen DSL Anschluss deaktiviert hat. es wurde
mir damals extra gesagt, dass das Modem durchlaufen muss.
dies war, soweit ich weiss, nur in der Testphase von T-DSL so. Mittlerweile machen die T-Com-Vermittlungsstellen das nicht mehr - es gibt ja auch interne Modems oder USB-Modems, die nur mit Strom versorgt sind, wenn der Rechner laeuft.
dem Router passiert dabei nichts. Die sind ja auch dafür
ausgelegt, dass man ihnen einfach den Saft abdreht.
Da muss ich Dir aber widersprechen. Router sind in erster
Linie dazu konzipiert mehreren Rechnern zu jeder Zeit eine
Internetverbindung zu gewährleisten. Ganz im gegenteil. Es
gibt Router die werden durch das Stromlosmachen in den
Auslieferungszustand versetzt.
Also wenn man auch nur ein paar Euro in das Gerät investiert, tut es das nicht. Nur, damit wir hier über das gleiche Reden: Es geht um Hardware-Router für Endverbraucher, die normalerweise nicht an einer USV hängen.
Schliesslich gibt es idR keine Möglichkeit den Router
„herunterzufahren“.
Ich glaube das ist auch nicht wirklich gewollt. Sonst könnte
ich mir auch einen alten Rechner hinstellen und jedes mal
hochfahren, wenn ich ins netz will
Ja, könntest Du auch. Allerdings „bootet“ ein Hardwarerouter innerhalb weniger Sekunden, hat von Haus aus eine Webadministrationsoberfläche und ist nach dem Auspacken und weniger Konfigurationsschritte betriebsbereit. Zeige mir einen „alten Rechner“, der ähnliche Funktion bietet.
Da muss ich Dir aber widersprechen. Router sind in erster
Linie dazu konzipiert mehreren Rechnern zu jeder Zeit eine
Internetverbindung zu gewährleisten. Ganz im gegenteil. Es
gibt Router die werden durch das Stromlosmachen in den
Auslieferungszustand versetzt.
Beispiel?
Das würde ja bedeuten, dass man so ein Teil nur mit USV betreiben könnte. Ich will zwar nicht behaupten, dass es nicht Koryphäen geben könnte, die sowas hinbekommen (baut M$ jetzt schon Router?!?), aber normal dürfte das nicht sein.
prinzipiell ist es nicht vorgesehen einen Router Stromlos zu
machen.
warum sollte das nicht so sein?
Ob das Gerät schaden erleiden kann weiß ich nicht.
Das haengt vom Geraet ab, aber grundsaetzlich kann man bei einem Geraet, dass keine Funktion zum sauberen herunterfahren hat, davon ausgehen, dass man es einfach abschalten kann. Andernfalls ginge es ja bei jedem Stromausfall gleich kaputt. Das schlimmste, was also bei `Hardware-Routern’ zu erwarten sein sollte ist, dass sie gewisse Einstellungen vergessen. Aber selbst das ist i.d.R. nicht der Fall.
Bei `Software-Routern’ wie fli4l kann allerdings in der Tat das Dateisystem schaden nehmen.
Hab ich mich aber auch nie mit beschäftigt, weil es meiner
meinung gegen die Natur eines Routers geht.
Es ist mir nicht klar, welche Logik hinter dieser Argumentation steckt.
Aber was wäre, wenn der Router die Verbindung nicht trennt
beim Heiß ausschalten?
Im unguenstigsten Fall wird die Verbindung vermittlungsseitig getrennt, weil keine Gegenstelle mehr da ist.
Telekom hat mal so ein Teil ausgeliefert. Bezeichnung hab ich nicht im Kopf, aber steht bei uns in der Firma *rotwerd*
Muss aber zu meiner schande gestehen, daß der schon ewig alt ist
Das würde ja bedeuten, dass man so ein Teil nur mit USV
betreiben könnte. Ich will zwar nicht behaupten, dass es nicht
Koryphäen geben könnte, die sowas hinbekommen (baut M$ jetzt
schon Router?!?), aber normal dürfte das nicht sein.
USV ist vielleicht übertrieben, schließlich kann bei Stromausfall eh keiner ins Netz. Aber die anschließende Konfiguration ist ärgerlich.
Also wenn man auch nur ein paar Euro in das Gerät investiert,
tut es das nicht. Nur, damit wir hier über das gleiche Reden:
Es geht um Hardware-Router für Endverbraucher, die
normalerweise nicht an einer USV hängen.
Klar, mit ein paar Euro mehr tut es das nicht. Wie oben beschrieben haben wir in der Firma einen Router der tut das (zu meinem Leidwesen). Aber der wird demnächst ersetzt
Ja, könntest Du auch. Allerdings „bootet“ ein Hardwarerouter
innerhalb weniger Sekunden, hat von Haus aus eine
Webadministrationsoberfläche und ist nach dem Auspacken und
weniger Konfigurationsschritte betriebsbereit. Zeige mir einen
„alten Rechner“, der ähnliche Funktion bietet.
Da hast Du natürlich Recht. Wobei die Notwendigkeit auch bezweifelt werden darf
Die T-Com verweist lediglich auf die moeglicherweise bis zu 15 Minuten (so lange dauert das aber selten) dauernde Neusynchronisation hin, verbietet das Abschalten des NTBBA (a.k.a. `DSL-Modem’) aber ausdruecklich nicht.
Ja, könntest Du auch. Allerdings „bootet“ ein Hardwarerouter
innerhalb weniger Sekunden, hat von Haus aus eine
Webadministrationsoberfläche und ist nach dem Auspacken und
weniger Konfigurationsschritte betriebsbereit. Zeige mir einen
„alten Rechner“, der ähnliche Funktion bietet.
Mein Fli4l-Router ist in ca. 20 bis 30 Sekunden hochgefahren und bereit. Reicht vollkommen.
prinzipiell ist es heutzutage gefahrlos möglich, jedes Gerät zu jeder Zeit vom Netz zu nehmen. Da gibt es ABSOLUT keine Einschränkung, es sei denn, der Hersteller hat bei der Konstruktion Murks gemacht.
Der einzige Fehler, der auftreten kann, ist aber dann auch schon beim laufenden Gerät vorhanden. Das Anschwingverhalten des Netzteils ist auf Grund von Alterung nicht mehr gegeben. Da es aber im laufenden Zustand nicht anschwingen muß, kann dieser Fehler jahrelang da sein und macht sich nur bei Stromwegnahme und Wiederanschluß bemerkbar. Hat aber nichts mit einem ordnungsgemäßen Gerät an sich zu tun.
MfG Andreas Lange
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
prinzipiell ist es heutzutage gefahrlos möglich, jedes Gerät
zu jeder Zeit vom Netz zu nehmen. Da gibt es ABSOLUT keine
Einschränkung, es sei denn, der Hersteller hat bei der
Konstruktion Murks gemacht.
Deine Aussage bezieht sich nur auf Hardware-Defekte, nicht auf logische Fehler. `Jedes Geraet’ waere z.B. auch ein PC und hier ist es, obwohl das Problem durch Dateisysteme mit Journal gelindert wurde, nach wie vor nicht empfehlenswert, ohne ordentlichen Shutdown abzuschalten.
Einen Hardware-Router' oder ein entsprechend vorbereiteten Software-Router’ kann man aber abschalten. In Einzelfaellen koennten lediglich Einstellungen verloren gehen, was aber dann ein Fehler des Herstellers waere.
Mir wurde nun
erzählt, daß hieraus Nachteile, z.B. Router kann nicht wieder
anfahren, resultieren können. Was ist da dran?
Kann ich mir nicht vorstellen. Nun kenne ich diesen Router nicht, aber hat er selber einen Netzschalter? Wenn ja, dann hat der Hersteller das Gerät offenkundig ein- und ausschaltfähig gemacht.
Zunächst mal allen zwischenzeitig einen ganz großen Dank an die umfangreichen Antworten. Geht ja richtig ans eingemachte. Ich hätte als Laie gar nicht gedacht, dass es da soviel zu diskutieren gibt.
Nun kenne ich diesen Router
nicht, aber hat er selber einen Netzschalter? Wenn ja, dann
hat der Hersteller das Gerät offenkundig ein- und
ausschaltfähig gemacht.
Ja, der Router hat einen Knopf zum Ein-/Ausschalten.