DSL und Popups

Hallo!

Ich habe seit einigen Monaten DSL und hatte seitdem Ruhe mit Popups. Jetzt geht das auch auf DSL bei mir los. Wie kann ich mich dagegen schützen? Ist DSL eigentlich immernoch sicher gegen Dialer? Danke für Infos!

Rüdiger

Hallo Rüdiger!

Popups haben nichts mit der Verbindung, sondern mit dem verwendeten Browser zu tun (Tipp: probier mal den Firefox, dann sind die Popups Geschichte…)

Solange du kein Modem an den PC angeschlossen hast, kann Dir wegen Dialern nichts passieren. Ansonsten bist Du natürlich auch gefährdet.

Gruss,
coyote

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Hallo Rüdiger

Alle Browser, auch der neue IE aus SP2 haben Funktionen, die mehr oder weniger gut das Anzeigen von PopUps unterbinden können. Falls dein Browser das nicht kann, müsstest du dich um einen anderen kümmern. Mozilla&Co sind immer eine gute Adresse -> http://mozilla.kairo.at/

Das es momentan Diskusionen zur Rechtmäßigkeit der Unterdrückung gibt, sollte dich nicht daran hintern, es zu tun. Kein User empfindet es normal, das er seinen Browser unter einem Haufen Müll hervorziehen muss. Du wärst also in exklusiver Gesellschaft.

Mit Dealern gibt es nach wie vor Probleme. Allerdings hat sich die Rechtslage etwas geändert und darum sind die Leute vorsichtiger geworden. Anderseits, wie sollte auch eine Software von sich aus unterscheiden können, welche kostenpflichtige Adresse du wünschst und welche nicht. Wenn ich surfe und ich muß auf einmal irgendwo „Ja“, „Yes“ oder „Ok“ klicken, bin ich sofort weg von der Page.

Also vorher Gehirn einschalten.

der Hinterwäldler

Hallo

Das es momentan Diskusionen zur Rechtmäßigkeit der
Unterdrückung gibt,

Herr, wirf Hirn vom Himmel!

Was sind das für Knallköpfe und Ignoranten, die soeine Diskussion anstoßen? Ich mag es kaum glauben, daß man so beschränkt sein kann. Hast Du nähere Informationen, wer sich da in Selbstdemontage profiliert?

Gruß,

Sebastian

Hä?

Hallo

Das es momentan Diskusionen zur Rechtmäßigkeit der
Unterdrückung gibt,

Herr, wirf Hirn vom Himmel!

Was sind das für Knallköpfe und Ignoranten, die soeine
Diskussion anstoßen? Ich mag es kaum glauben, daß man so
beschränkt sein kann. Hast Du nähere Informationen, wer sich
da in Selbstdemontage profiliert?

Wie? Legst Du etwa Wert darauf, daß Dir ständig irgendwelche Popups auf den Bildschirm kommen? Was und wen meinst Du überhaupt mit „Selbstdemontage“?

Rüdiger

Danke!
Hallo Coyote und Hinterwäldler,

Danke für die Tipps!

Gruß Rüdiger

Hallo Leuts

Herr, wirf Hirn vom Himmel!

Habe ich auch gedacht, als ich da vor zwei Monaten in einer seriösen Fachzeitschrift den Beitrag eines dieser „Rechtsgelehrten“ gelesen habe.

Der Tenor war etwa so:
Da geben sich viel Provider Mühe, Werbung (für die sie Geld bekommen) an den Mann zu bringen und einige Hersteller von Browsern tun alles erdenkliche, um PopUps zu unterdrücken.

Also wenn ihr mich fragt:
An meinem Briefkasten hängt ein Aufkleber „No Spam, keine Werbung“ und wer sich nicht daran hält, kann verklagt werden. Basta

der Hinterwäldler

Teilweise verstehe ich es auch

Der Tenor war etwa so:
Da geben sich viel Provider Mühe, Werbung (für die sie Geld
bekommen) an den Mann zu bringen und einige Hersteller von
Browsern tun alles erdenkliche, um PopUps zu unterdrücken.

In Projekten, die sich damit Finanzieren sollte es ihnen sicher vergönnt sein, damit ein wenig Geld zu verdienen. Das Problem ist hier, dass die schwarzen Schafe alles kaputt machen. Genauso wie open-source projekte den Arbeitsmarkt schwächen ist es hier mit der Werbung - Derjenige der meint möglichst viele Popups einzubauen und damit viel Geld einzustreichen ist wohl verantwortlich, dass es überhaupt erst nötig war/ist Popup und Werbeblocker zu nutzen. Wenn die Möglichkeiten konsequent genutzt würden, dann würde ich es auch hinnehmen, wenn ab und an ein Popup aufblitzt oder ein Banner durchs Bild läuft etc.
Aber eben nicht, wenn es bei jedem Refresh hochpopt, oder die ganze Zeit in grellsten Farben blitzt und blinkt…

Also wenn ihr mich fragt:
An meinem Briefkasten hängt ein Aufkleber „No Spam, keine
Werbung“ und wer sich nicht daran hält, kann verklagt werden.
Basta

Du kannst Dich aber nicht gegen Litfassäulen, Plakatwände oder Flyer wehren… Sie sind da - sicher liegt es an Dir sie anzusehen, aber ob Du daran vorbei gehst ist Deine Wahl - so kannst Du dagegen auch nicht dagegen vorgehen… Wohl aber die Technik (Hut, Sonnenbrille, Scheuklappen :wink:) nutzen, die die Funktion der anderen Techniken (Werbeflächen) einschränkt oder gänzlich verhindert.

Hallo MunichFreak

Genauso wie open-source projekte den Arbeitsmarkt
schwächen ist es hier mit der Werbung - Derjenige der meint
möglichst viele Popups einzubauen und damit viel Geld
einzustreichen ist wohl verantwortlich, dass es überhaupt erst
nötig war/ist Popup und Werbeblocker zu nutzen. Wenn die
Möglichkeiten konsequent genutzt würden, dann würde ich es
auch hinnehmen, wenn ab und an ein Popup aufblitzt oder ein
Banner durchs Bild läuft etc.

Jetzt frage ich aber etwas irretiert: Häää?

Weisst Du überhaupt, über was du geschrieben hast? Willst uns allen jetzt ernstlich weiss machen, das wir unser Hobby nicht mehr fröhnen dürfen und selbst wenn unseren Fans die Proggys gefallen, diese Ergebnisse der Freizeitgestaltung nicht mehr verwendet werden dürfen? Nur weil es angeblich Erbeitslose macht?

Und übrigens:
Die Aufgabe des Internet ist es in erster Linie Wissen zu vermitteln. Zu was brauch ich dann eine Werbebeilage a’la Bildzeitung oder Morgenpost. Ist das etwa das Wissen der Menschheit?

Du kannst Dich aber nicht gegen Litfassäulen, Plakatwände oder
Flyer wehren… Sie sind da - sicher liegt es an Dir sie
anzusehen, aber ob Du daran vorbei gehst ist Deine Wahl - so
kannst Du dagegen auch nicht dagegen vorgehen…

Stimmt nicht, ich kann daran vorbei gehen und diesem Umweltmüll keinen Blick würdigen. Wenn wenigstens alle halbwegs gebildeten Menschen es ebenso tun würden, wäre der Fall erledigt. Ich bin auf Werbung nicht angewiesen und in einer Zeit aufgewachsen, als man, sowie von der UN-Organisation OECD der Bildungsnotstand für Deutschland noch nicht ausgerufen war.

der Hinterwäldler

*g*

Jetzt frage ich aber etwas irretiert: Häää?

Weisst Du überhaupt, über was du geschrieben hast? Willst uns
allen jetzt ernstlich weiss machen, das wir unser Hobby nicht
mehr fröhnen dürfen und selbst wenn unseren Fans die Proggys
gefallen, diese Ergebnisse der Freizeitgestaltung nicht mehr
verwendet werden dürfen? Nur weil es angeblich Erbeitslose
macht?

neinnein, ich weiss durchaus was ich geschrieben habe. Open Source oder besser die GPL GNU Projekte machen aber teilweise das, was andere sich teuer bezahlen lassen… Nur haben die Entwickler absolut nichts davon…
Nichts ausser Ruhm, Ehre und eventuell ein paar Zuschüsse von Gönnern…
Dass dieses Konzept den Arbeitsmarkt beschädigt sollte klar sein, wenn man kostenpflichtige Software wie Windows, Nero oder verschiedene Symantec Produkte heranzieht.
Der grosse Haken daran: Unternehmen dürfen GNU GPL oder Freeware meist nicht nutzen… Sprich es bleibt ein kleiner Absatzmarkt für die „professionellen“ mit Support usw.
Letztendlich nehmen diese aber weniger ein - müssen weniger Support geben etcpp. Die Schleife lässt sich ewig weiterspinnen…
Nun, und durch die Befriedigung der Bedürfnisse durch gratis-Proben sind wir eben satt - der Arbeitsmarkt braucht weniger bezahlte Programierer und die arbeitslosen machen sich auf GNU GPL Basis auf den Weg das fortzusetzen…
Das bedeutet nicht, dass GNU GPL etc schlecht ist. Aber das heutige Wirtschaftssystem ist meiner Meinung nach einfach nicht bereit für so einen Markt.
Genauso oder ähnlich ist es mit den Bannern - Sie stellen eine Einnahmequelle dar und sobald sie nervig werden schaltet jemand, der das nötige Wissen dazu hat diese ab. Dadurch gehen den Entwicklern wieder Einnahmen flöten und die Motivation etwas auf die Füsse zu stellen sinkt wieder… Andere Einnahmequellen werden gesucht. z.B. Dialer oder es werden andere Technologien eingesetzt (Tracking Cookies etc) die zumindest Marktanalysen zulassen, die später wieder in Profitmaximierung hinauslaufen…
Aber ich schweife gerade immer mehr ab ^^

GNU GPL ist meiner Meinung nach der erste Ansatz dahin zu kommen, wohin die Menschheit irgendwann kommen müssen wird: Dem Gefallensprinzip. Spätestens wenn die hälfte aller Jobs von Robotern oder Programmen und Scripten gefressen wurden führt kein Weg daran vorbei das System zu überdenken. Halbe arbeitszeit für alle? Das wird hinsichtlich spezialisierungsgrad usw nicht möglich sein. Die Arbeitsteilung bläht besonders Entscheidungsrelevante Teilzweige immens auf. Weltweit gesehen wird man früher oder später auf Geld verzichten müssen und einfach gemeinschaftlich leben…
Alternativ wäre natürlich die Bezahlung über internetähnliche Systeme denkbar, aber wenn nicht genug Arbeit für alle bleibt… Wohin sollte die Wirtschaft dann driften? Man denke da an Statistiken, dass ka. 10% der Menschen 90% des Reichtums der Erde besitzen und die restlichen 90% „den Rest“ haben…

Und übrigens:
Die Aufgabe des Internet ist es in erster Linie Wissen zu
vermitteln. Zu was brauch ich dann eine Werbebeilage a’la
Bildzeitung oder Morgenpost. Ist das etwa das Wissen der
Menschheit?

Naja… Sicher - Du brauchst es nicht… aber Du kannst keine Webseite einfach betreiben und sie laufen lassen - das kostet alles Geld und das will wieder reingeholt werden. Vielleicht gibt es auch da ein paar Gönner, die sich darüber keine Gedanken machen brauchen - ich möchte das aber nicht… Ich möchte nicht tief in die Tasche greifen, für die Information anderer…

Du kannst Dich aber nicht gegen Litfassäulen, Plakatwände oder
Flyer wehren… Sie sind da - sicher liegt es an Dir sie
anzusehen, aber ob Du daran vorbei gehst ist Deine Wahl - so
kannst Du dagegen auch nicht dagegen vorgehen…

Stimmt nicht, ich kann daran vorbei gehen und diesem
Umweltmüll keinen Blick würdigen. Wenn wenigstens alle
halbwegs gebildeten Menschen es ebenso tun würden, wäre der
Fall erledigt. Ich bin auf Werbung nicht angewiesen und in
einer Zeit aufgewachsen, als man, sowie von der
UN-Organisation OECD der Bildungsnotstand für Deutschland noch
nicht ausgerufen war.

*smile* wenn Du ihnen keinen Blick würdigst - dann hast Du sie auf Deine eigene Art schon wahrgenommen… Die Umwelt trägt ihren Namen nicht zu unrecht - sie ist eben überall um uns herum und hinterlässt ihre eindrücke. Sicher kann man schnell wegsehen - das kann man fast immer, aber es macht die Situation nicht anders.
Bestes Beispiel aus „Fight Club“ in der Szene, in der die Videobänder fürs Kino zusammengeschnitten werden. Hast Du je gesehen, was für Bildern Du da ausgesetzt warst? Ich weiss es nicht, aber ich weiss dass es öfter praktiziert wird als man denken mag und auch das hinterlässt seine Spuren im Unterbewusstsein und fördert irgendwo den Absatz eines bestimmten Produktes… Vielleicht kann man manchmal sagen, dass man das andere nimmt, weil es billiger ist oder wie auch immer - letztendlich müsstest Du mit der Ansicht Werbung keines Blickes zu würdigen sogar nur noname-Produkte kaufen. Auch wenn sie schlechter sind als andere denn: Die Webung zahlt der Konsument mit…

so, jetzt hab ich aber lang genug geschwafelt und vom Thema sind wir auch abgekommen - ist aber generell ein interessantes Thema :wink:

Hallo,

Der Tenor war etwa so:
Da geben sich viel Provider Mühe, Werbung (für die sie Geld
bekommen) an den Mann zu bringen und einige Hersteller von
Browsern tun alles erdenkliche, um PopUps zu unterdrücken.

Okay. Und dann gibt es Browser, die konten noch nie welche. Lynx zum Beispiel. Soll der verboten werden?

Wenn mir jemand Daten schickt, ist es immer noch mein Problem, was ich damit mache. Alles andere wäre Gängelei.

In Projekten, die sich damit Finanzieren sollte es ihnen
sicher vergönnt sein, damit ein wenig Geld zu verdienen. Das
Problem ist hier, dass die schwarzen Schafe alles kaputt
machen. Genauso wie open-source projekte den Arbeitsmarkt
schwächen

Ich wäre Dir sehr dankbar, wenn Du so einen unreflektierten Unsinn nicht eins zu eins weiterverbreiten würdest.

Open Source-Projekte mögen mit Sicherheit den Arbeitsmarkt in einer amerikanischen Stadt nahe Seattle schwächen: wenn Du das meintest, solltest Du Dich genauer ausdrücken.

Ansonsten stärken sie einen regionalen und kompetenten Markt und einen echten Qualitätswettbewerb. Ich finde das wünschenswert.

Gruß,

Sebastian

Hallo,

Und übrigens:
Die Aufgabe des Internet ist es in erster Linie Wissen zu
vermitteln.

Du unbekehrbarer Optimist und idealistischer Spinner :wink:

SCNR,

Sebastian

Hallo Alle und Sebastian

Und übrigens:
Die Aufgabe des Internet ist es in erster Linie Wissen zu
vermitteln.

Du unbekehrbarer Optimist und idealistischer Spinner :wink:

Naja, e bissel haste dmit recht und das andere weiter oben könnte direkt von mir geschrieben sein.

Ok?

Vermutlich sind wir mit diesem Thread in den SchmalTalk abgerutscht. Der User hat gefragt und die Antwort erhalten, die er auch haben wollte.

Tschüss
der hinterwäldler

neinnein, ich weiss durchaus was ich geschrieben habe.

Nein, weisst Du nicht.

Open Source oder besser die GPL GNU Projekte machen aber
teilweise das, was andere sich teuer bezahlen lassen… Nur
haben die Entwickler absolut nichts davon…
Nichts ausser Ruhm, Ehre und eventuell ein paar Zuschüsse von
Gönnern…

Du hast keine Ahnung.

Der grosse Haken daran: Unternehmen dürfen GNU GPL oder
Freeware meist nicht nutzen…

Die GPL schliesst die kommerzielle Nutzung nicht aus.

Die Schleife lässt sich ewig weiterspinnen…

Ja, Du hast in diesem Punkt einen guten Anfang gemacht.

Spätestens wenn die hälfte aller Jobs von Robotern oder
Programmen und Scripten gefressen wurden führt kein Weg
daran vorbei das System zu überdenken.

Roboter oder Programme und scripts schreiben (noch) keinen Quellcode. Kreativitaet ist immernoch den Menschen vorbehalten.

Bestes Beispiel aus „Fight Club“ in der Szene,

Kuck nicht so viel Fernsehn.

so, jetzt hab ich aber lang genug geschwafelt

In der Tat.

Gruss vom Frank.

Open Soure und Arbeitsmarkt
Liebe Leserinnen und Leser,

es gibt Firmen, die gegen aufkeimende Konkurrenz nicht mit einer Verbesserung der Qualität der eigenen Produkte antworten, sondern falsche Behauptungen, Unsicherheit und Angst verbreiten. Englisch heißt das „Fear, Uncertainity and Doubt“ und wird mit „FUD“ abgekürzt.

Es ist eine gute Idee wenn man sich die Informationen, die man so weitergibt, nicht aus den Werbeblättchen dieser Firmen holt, sondern ein wenig selber denkt.

„MunichFreak“ ist offenbar in genau diese Falle getreten. Hoffen wir, daß die Tatsache, daß in „Munich“ die Deutschland-Zentrale eines großen bedeutenden FUD-Produzenten im Bereich Betriebssysteme und Anwendersoftware sitzt, nur ein reiner Zufall ist.

neinnein, ich weiss durchaus was ich geschrieben habe. Open
Source oder besser die GPL GNU Projekte machen aber teilweise
das, was andere sich teuer bezahlen lassen… Nur haben die
Entwickler absolut nichts davon…

Das ist falsch, weil viele Open Source Projekte von bezahlten Softwareentwicklern programmiert werden. Beispiele sind unter anderem ReiserFS, XFree, ALSA, Teile des Linux-Kernels und vieles mehr.

Nichts ausser Ruhm, Ehre und eventuell ein paar Zuschüsse von
Gönnern…

Das ist falsch, weil diese Entwickler sehr wohl bezahlt werden.

Dass dieses Konzept den Arbeitsmarkt beschädigt sollte klar
sein,

Das ist falsch, weil ein Teil der entwickelnden Firmen einen Sitz in Europa oder in Deutschland hat. Auf die Arbeitsmarktzahlen in Redmond, USA und Delhi, Indien kann das aber in der Tat einen negativen EInfluß haben

Der grosse Haken daran: Unternehmen dürfen GNU GPL oder
Freeware meist nicht nutzen…

Das ist falsch, weil Firmen Software unter der GNU GPL nicht nur nutzen dürfen, sondernm sie auch weiter_verkaufen_ dürfen, solange sie sich an die Lizenz halten.

Sprich es bleibt ein kleiner
Absatzmarkt für die „professionellen“ mit Support usw.

Das ist falsch, weil ich Deine Irrtümer, auf die diese Behauptung aufbaut, bereits oben korrigiert habe.

Letztendlich nehmen diese aber weniger ein - müssen weniger
Support geben etcpp.

Du willst sagen: Kommerzielle Software ist für den Anwender teuer, weil sie in der Anschaffung und im Support mehr kostet?

Welchem Arbeitsmarkt genau glaubst Du, daß die Gelder, die Du für komerzielle Software bezahlst (nehmen wir mal MS Windows als Beispiel) nützen?

Nun, und durch die Befriedigung der Bedürfnisse durch
gratis-Proben sind wir eben satt

Für wen sprichst Du, wenn Du das Wort „wir“ in den Mund nimst?

  • der Arbeitsmarkt braucht
    weniger bezahlte Programierer und die arbeitslosen machen sich
    auf GNU GPL Basis auf den Weg das fortzusetzen…

Das ist falsch, weil GPL-Programmierer durchaus bezahlt werden.

Das bedeutet nicht, dass GNU GPL etc schlecht ist. Aber das
heutige Wirtschaftssystem ist meiner Meinung nach einfach
nicht bereit für so einen Markt.

Woraus liest Du das ab? An Deinen persönlichen Befindlichkeiten? Wofür genau ist der Markt denn Deiner Meinung nach bereit?

Genauso oder ähnlich ist es mit den Bannern

Das ist ein etwas anderes Thema. Ich könte jetzt mit einem Auto- oder Raumschiffvergleich kommen, aber das führt wohl (mangels hinreichender Parallelen) nicht wirklich weiter.

GNU GPL ist meiner Meinung nach der erste Ansatz dahin zu
kommen, wohin die Menschheit irgendwann kommen müssen wird:
Dem Gefallensprinzip.

Das sehe ich ähnlich. Wenn ich kommerzielle Software sehe (nehmen wir MS Windows und MS Word als Beispiel), wird mir intuitiv klar, daß sie im Gegensatz zur GPL-Software nach dem Nichtgefalensprinzip geschaffen wurden.

Ich finde es gut, daß ich mir Software auswählen kann, die mir gefällt.

Spätestens wenn die hälfte aller Jobs
von Robotern oder Programmen und Scripten gefressen wurden
führt kein Weg daran vorbei das System zu überdenken. Halbe
arbeitszeit für alle?

Was hat das mit der GPL zu tun?

Alternativ wäre natürlich die Bezahlung über internetähnliche
Systeme denkbar, aber wenn nicht genug Arbeit für alle
bleibt… Wohin sollte die Wirtschaft dann driften? Man denke
da an Statistiken, dass ka. 10% der Menschen 90% des Reichtums
der Erde besitzen und die restlichen 90% „den Rest“ haben…

Argumentierst Du nun plötzlich gegen große Software-Konzerne und für die GPL? Woher der Umschwung? Eben meinte ich noch eine gegenteilige Tendenz bei Dir herauszulesen.

Naja… Sicher - Du brauchst es nicht… aber Du kannst keine
Webseite einfach betreiben und sie laufen lassen - das kostet
alles Geld und das will wieder reingeholt werden. Vielleicht
gibt es auch da ein paar Gönner, die sich darüber keine
Gedanken machen brauchen - ich möchte das aber nicht… Ich
möchte nicht tief in die Tasche greifen, für die Information
anderer…

Okay. Open Source funktioniert etwa so: „Contribute nothing - expect nothing“. Wenn Du sie nutzen willst, ist es eine gute Idee, der Gemeinschaft etwas zurückzugeben, gezwungen wirst Du dazu nicht.

Ich versuche zum Beispiel, Dinge, die mir nützlich erscheinen der Allgemeinheit im Netz zur Verfügung zu stellen. Die Form des eignen Beitrages und dessen Größe ist jedem selbst überlassen.

so, jetzt hab ich aber lang genug geschwafelt

Leider waren viel zu viele Fakten nachprüfbar falsch. Damit fürcht isch, daß das von Dir gewählte Verb seine voll Berechtigung hat.

Gruß,

Sebastian

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Microsoft vernichtet Arbeitsplätze

machen. Genauso wie open-source projekte den Arbeitsmarkt
schwächen […]

Die Argumente gegen diese wirre Behauptung hat Sebastian schon genannt. Jetzt betrachten wir die Sache doch mal andersherum: Wenn Messmans Behauptung [*1], Microsoft habe durch seine Monopolstellung 60 Milliarden US-Dollar unrechtmässig aus dem Markt ziehen können, auch nur annähernd stimmen sollte, welche Produktivität hat Microsoft dann seinen Kunden entzogen? Wieviele Arbeitsplätze mussten diese Unternehmen dann wegrationalisieren, wieviel Umsatz mit anderen Unternehmen konnte nicht generiert werden, der dort wieder Arbeitsplätze geschaffen hätte?

Solange Software nach dem Prinzip verkauft wird, dass der Gap zwischen Produktivitätssteigerung beim Kunden und Kosten/Aufwand des Kunden für diese Software gerade unterhalb seiner Schmerzschwelle liegt, statt den Produktionsaufwand (sowie einen angemessenen Gewinn) zu kalkulieren, und mit dem Ziel der Produktivitätsmaximierung zu entwickeln, solange wird Closed Source Software deutlich weniger Arbeitsplätze schaffen, als Open Source.

Gruss
Schorsch

[1] http://www.heise.de/newsticker/meldung/51043

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hallo rüdiger,

goggle-toolbar runterladen! die ist erstens wirklich sehr prakrisch und zweitens hat sie einen pop-up blocker-dann ist ruhe im karton!

gruß,susanne