Dt. Autofahrer = Angsthasen u. Weicheier?

Hallo zusammen

Wenn ich so hier in der Schweiz über die Autobahnen düse, fällt mir immer wieder auf, dass Autofahrer aus dem Land des kommenden Fussballweltmeisters sich kaum an Tempolimite, Rechtsüberholverbote oder Abstandsregeln halten. So weit so schlecht, aber dafür liefern sie ja auch immer wieder recht nette Summe für die Kassen der Schweizer Kantone ab.

Das Verhalten der Fahrer ändert sich aber schlagartig sobald es in einen Tunnel geht, da werden sie zum echten Verkehrshindernis, weil sie die erlaubte Höchstgeschwindigkeit weit unterschreiten, die linke Spur blockieren oder, wie heute morgen erlebt, in der Mitte der beiden Fahrspuren fahren.

Ich habe da keine Erklärung für. Habt Ihr 'ne Idee?

Gruss
CrNiMo

Mahlzeit!

Wenn ich so hier in der Schweiz über die Autobahnen düse,
fällt mir immer wieder auf, dass Autofahrer aus dem Land des
kommenden Fussballweltmeisters sich kaum an Tempolimite,
Rechtsüberholverbote oder Abstandsregeln halten.

Ach watt denn? In der Schweiz sind auch Türkische Autofahrer unterwegs? Und bei euch fahren sie auch wie Pottsau in Dreier-BMW? Hätt ich ja jetzt nich gedacht… *ggg*

So weit so
schlecht, aber dafür liefern sie ja auch immer wieder recht
nette Summe für die Kassen der Schweizer Kantone ab.

Siehste, hier bei uns in Good-Old-D beschränken sich die grünen Männchen meist darauf, die Einheimischen abzugreifen. Wahrscheinlich kommen sie den Dreiern nich hinterher mit ihren Opelz… *g*

Das Verhalten der Fahrer ändert sich aber schlagartig sobald
es in einen Tunnel geht, da werden sie zum echten
Verkehrshindernis, weil sie die erlaubte Höchstgeschwindigkeit
weit unterschreiten, die linke Spur blockieren oder, wie heute
morgen erlebt, in der Mitte der beiden Fahrspuren fahren.

Die Erklärung dafür liegt doch auf der Hand. Ganz logisch. Mußt Du nur mal überlegen: Wenn Du im Fluchttunnel als Raser erwischt wirst, schicken sie dich nach Hause. Also nur nicht auffallen. Schön geschmeidig bleiben. Dann klappts auch mit´m Asyl *g*

Ich habe da keine Erklärung für. Habt Ihr 'ne Idee?

Nee, aber im Ernst: Könnte es eventuell sein, das das ein subjektiver, pauschalisierender Eindruck Deinerseits ist? Oder das die Betroffenen schlicht die Hose voll haben? In Anbetracht der massenhaften Tunnelunglücke der letzten Zeit doch verständlich, oder? Nicht jeder will in ´nem Tunnel heizen (schön zweideutig, gelle?).

Gruß & Bye…

Der Dicke MD.

Hiho,

mir fallen auch immer nur die SG und ZH-Fahrer auf der B18 von Lindau nach München auf die mit 190 km/h überholen obwohl ein riesiger weisser Strich auf der Fahrbahn ist *g*

Es fallen halt nur die Deppen auf, das ist alles. Woher sie kommen spielt keine Rolle.

Bye
Rolf

Es fallen halt nur die Deppen auf, das ist alles. Woher sie
kommen spielt keine Rolle.

Ich kann nur sagen: weise gesprochen!

…Kann mich nur anschließen!

zero

Hallo Mischmetall,

ich bin selbst viel durch Eure Tunnels gefahren mit dem Bus. Die deutschen sind Tunnels nicht so gewohnt und kacken sich einfach in die Hose, weil sie die BILD-Zeitungsbilder vom Montblanc und Tauern und Gotthardtunnel im Kopf haben.

Für viele Autofahrer ist Tunnelfahren der pure Streß. Schlimmer wie Casablanca zur Rushhour (und die ist immer außer nachts).

Selbst ein einfacher Spurwechsel im Seelisbergtunnel ist schon zu viel.

gruß

dennis

*der mal wieder gern durch die Schweiz fahren würde*

hm
deine subjektive erfahrung find ich ganz lustig, jetzt halte ich es doch für möglich, dass z.b. die autofahrer aus myk und vie tatsächlich überproportional wie die gesengten säue fahren. wenn ich so einen hinter mir sehe, mache ich mich so schnell wie möglich ganz dünn.

irgendwie dachte ich immer, dass es sich hierbei um unbegründete vorurteile handeln würde, aber ich finde deine erzählung so plausibel, dass ich im gegenzug auch meiner für realistisch halte. warum die deutschen so scheisse in tunneln fahren weiss ich nicht, wahrscheinlich hamse angst, dass der brandneue mercedes mit kaputt gehen könnte, wenn der lkw, den man schneidet, einen unfall verursacht und im tunnel explodiert oder so. warum die leute aus myk und vie nicht autofahren können, find ich aber schon sehr merkwürdig. vielleicht haben die da schlechte fahrschulen.

gruss

Hallo CrNiMo,

ich bin viel in der Schweiz unterwegs und hatte bisher auch immer Glück… ich war da locker schon im 2000 Franken-Bereich. Aber ausser 40 Franken für Parken ohne Parkschein leb ich da ganz gut.
Ich kann mir einen ganz bestimmten Grund vorstellen. In Schweizer Tunnels gibt es oftmals etwas, was ich in Deutschland noch nie gesehen habe. Blitzgeräte in Tunnels - wer schon mal nach Zürich gefahren ist kennt das bestimmt.

Demnach könnte es eigentlich auch die Angst vor so was sein… ich hab vorgestern den Strafzettel eines Arbeitskollegen überwiesen… 6 km/h zuviel auf der Autobahn: 120 CHF.

Gruß Ivo

Hallo Rolf,

die kenne ich auch nur zugut. Andererseits kann ich die schon verstehen. Führerschein wird Ihnen nicht abgenommen und die Geldstrafen sind weit niedriger als in der Schweiz.
Abgesehen davon ist auf der Strecke noch nie geblitzt worden, wenn ich Sie gefahren bin.

Gruß vom Bodensee

Ivo

Hi Ivo,

Abgesehen davon ist auf der Strecke noch nie geblitzt worden,
wenn ich Sie gefahren bin.

dann hast Du Schwein gehabt. Ich kenn da ein paar nette Stellen :smile:

Recht hilfreich soll sein, die Jungs beim Zoll anzuschwärzen wenn sie in Richtung Heimat unterwegs sind. Hab ich aber noch nicht ausprobiert.

So long
Rolf

Lieber Hartstahl,

Du gehst einwenig „hart“ um mit unseren Nachbarn aus dem Norden.

Das Spiel kenne ich von der anderen Seite. Sicherheit geht bei mir, bei jedem „Fahren“ inkl. Brettern an den Füssen, vor jeder risikoreichen Dummheit.
Würde auch gerne in den Tunnels (Baregg,Gubrist) das angegebene Tempo fahren. Leider werden, die in den Fahrschulen gelernten "Ab- und Anstandsregeln, von den düsenden „Drängeler“ nicht eingehalten.
„Dennis“ wird jetzt sicher schreiben; „so ein alter Knacker gehört nicht auf die Strasse“ grins, liebe es aber nicht mit einer verbogenen Stossstange an meinem „Oldi“ nach Hause zu kommen.

Gruss
Fritz
a.d.Uw.

Lieber Fritz,

„Dennis“ wird jetzt sicher schreiben; „so ein alter Knacker
gehört nicht auf die Strasse“ grins, liebe es aber nicht mit
einer verbogenen Stossstange an meinem „Oldi“ nach Hause zu
kommen.

Es ging mir hauptsächlich darum, daß es genug Autofahrer gibt, die in den mehrspurigen Tunnels auf der linken Spur festkleben weil Sie sich nicht trauen einen Spurwechsel zu vollziehen. Zudem oft noch mit erheblich niedriger Geschwindigkeit.

Auf der anderen Seite orientieren sich viele wiederum am Vordermann und fahren in den Tunnels sehr dicht auf. Wenn dann wirklich was passiert, sind sie mittendrin.

Tunnel fahren = Aufmerksamkeit und Abstand halten

gruß

dennis

Hi!

dass z.b. die autofahrer aus myk und
vie tatsächlich überproportional wie die gesengten säue
fahren. wenn ich so einen hinter mir sehe, mache ich mich so
schnell wie möglich ganz dünn.

Naja, wenigstens einer der es einsieht :wink:

warum die leute aus myk und vie nicht
autofahren können, find ich aber schon sehr merkwürdig.
vielleicht haben die da schlechte fahrschulen.

Ich hab MYK auf’m Kennzeichen, fahre im Monat so zw.2000-4000km meist auf Autobahn, am WoE hier durch die Eifel auf Landstraßen. Die Mehrheit der Vielfahrer auf der Autobahn meint, ach da kommt ein MYK’er und noch eine Franzosenschleuder, der muß Platz machen. Sie können aber nicht vorausschauend genug fahren und regen sich dann auf, wenn so die „üblichen Situationen“ eintreten, wie an AB-Auffahrten, man kommt von hinten angeflogen, der andere will auf die AB, hat 'nen LKW vor sich und meint rausziehen zu müssen und ich muß eine Volbremsung hinlegen. Oder generell beim Überholen meinen die meisten mit ihren deutschen Kisten schneller zu sein, müssen dann natürlich drängeln und gucken nur blöd aus der Wäsche, wenn sie mich dann am Rande des Horizont ein letztes mal sehen. In der Nacht passiert so was nicht.

Aber das nur so am Rande. Generell gibts aus jedem Kreis gute und weniger gute Autofahrer. Uns fallen ja auch unsere Mitfahrer aus den Nachbarländern direkt auf, weil sie sich etwas anders verhalten. Nur wer möchte denn einen Unfall im Urlaub riskieren?? Wohl keiner! Deshalb geht es bei den meisten dann auch sehr sehr gemütlich zur Sache, nur das dieses dann nach hinten losgehen kann.
Im allgemeinen fällt mir auf das dieses Autofahrer sind, die sich sonst Tagsüber weniger auf der Strasse bewegen. Merkt man daran, daß ab Freitags Mittags generelles Chaos angesagt ist.
Dir fallen dann evtl. die MYK-er oder VIE’er auf, liegt warscheinlich auch daran, das der PKW-Anteil bei uns ziemlich hoch ist. Wir haben z.B. sechs Fahrzeuge im Haushalt (hat halt jeder eins).

Ich staune jedenfall nicht mehr, wieviele Fahzeuge bei uns in der Gegend (Nürburgring) aus anderen Regionen am WoE auf’m Abschleppdienst landen oder wie oft der ADAC-Hubschrauber am Tag in’s Koblenzer BWZK (Bundeswehrzentralkrankenhaus) unterwegs ist. Wie bemerkt am WoE.

Und an den Fahrschulen kann es nicht liegen, schliesslich gibt’s ja eine STVO, nach der die Prüfung abgelegt wird! Und die ist in ganz D identisch!

Ich wollt nur sagen: Jeder soll sich mal an die eigene Nase packen, etwas vorrausschauender fahren, nicht immer mit dieser Ellenbogenmentalität handeln und etwas Rücksicht auf „Außerirdiche“ Mitfahrer nehmen, da sie ja in fremdes Gebiet stoßen.

Hals und Beinbruch und gute Bremsen wünscht ein MYK’er.

Hi CrNiMo,

Die Deutschen Schnellfahrer fallen mir auch immer auf. Ist doch auch ein schönes Gefühl mit dem Audi Turbodiesel am Ferrari vorbeizuziehen, nach dem Motto: Ich komme aus D, da weiß ich, wie man schnell fährt und die einheimischen Bauernköppe sind das nur nicht gewohnt!
Zum Tunnnelfahrern kann ich jetzt nimmer so viel sagen, weil ich im Tunnel alle möglichen Zustände bekomme (wenn er lang genug ist), und deswegen lieber außenrum oder obendrüber fahr.

Grüße in die Schweiz (bin auch bald wieder da, und fahre lt. Tacho max. 125)
HylTox

Hi

Ich habe da keine Erklärung für. Habt Ihr 'ne Idee?

Wenn einer in einem Tunnel, wo 100 erlaubt sind, auf der linken Spur mit 80 schleicht, dann ist das sehr nervig, egal woher er kommt.

Aber bevor Du so über die Kollegen aus dem grossen Kanton herziehst, sollten wir Schweizer uns an der eigenen Nase fassen. Denn kürzlich las ich ein Interview mit Udo Jürgens. Und er hat etwas gesagt, was ich leider bestätigen muss:

In keinem Land wird derart langsam angefahren (Kreuzung, Lichtsignal etc.) wie in der Schweiz.

Ich erlebe es leider selber jeden Tag aufs Neue. Bis die Leute bei Grün endlich losfahren, ist die halbe Grünphase vorbei. Wenn ich selber ‚Pole Position‘ habe, dann lasse ich sehr häufig sehr viele von denen, die neben oder hinter mir sind, schlichtweg stehen. Selbst als ich noch den uralten Datsun Sunny (Jahrgang 79) hatte, der nun wirklich keine Rakete war…

Daher mein Aufruf an die Schweizer Langsamanfahrer: Bitte gebt acht und wenn es grün wird, dann fahrt zügig los! (Schon vorher den 1. Gang einlegen, nicht erst wenns Grün wird…).

CU
Peter

Halo Rolf

Recht hilfreich soll sein, die Jungs beim Zoll anzuschwärzen
wenn sie in Richtung Heimat unterwegs sind. Hab ich aber noch
nicht ausprobiert.

Ich hab’s letzten März mal mit einem Elsässer gemacht. Habe nach drei Wochen einen Anhörungsbogen aus Basel bekommen.

Ich könnte mir vorstellen, dass der voerst keinen Fuss/Reifen mehr in die CH setzt. Wobei ca. 180-Fahrer, Rechtsüberholer und Schneider kein Verlust sind.

Gruss
CrNiMo

hallo,
zu dem Langsamfahren im Tunnel kann ich nichts sagen. Doch das linksfahren ist eine Angewohnheit, die man in D und Ö ganz besonders pflegt. Da kann die Autobahn 4-spurig auf einer Seite sein und komplett leer. Die Autofahrer fahren grundsätzlich so weit wie möglich links.
Warum? Ich weiß es nicht. Da helfen auch keine Strafen. Liegt´s evtl. daran, das jeder glaubt ein Schuhmacher zu sein und sowieso das schnellste Auto zu haben, das es gibt? Kommt man dann mit etwas höherer Geschwindigkeit und vielleicht sogar einen Wagen, der wesentlich höhere Geschwindigkeiten verträgt (vom Fahrwerk her), dann zählt man als Raser.
drum merke: ein Raser ist ein Autofahrer, der schneller fährt als man selber kann.
Diese Linksfahrerscheinung hat also mit CH und Tunnel nichts zu tun.
Mit den Ö werdet Ihr vermutlich nicht so viel zu tun haben. Die Kroaten und Slovenen können da ein Lied singen! Wenn einer in der unübersichtlichen Kurve bei Überholverbot überholt, dann ist es mit größter Wahrscheinlichkeit ein Österreicher.
Grüße
Raimund

In keinem Land wird derart langsam angefahren (Kreuzung,
Lichtsignal etc.) wie in der Schweiz.

Hi Peter
Stimmt nicht!Auch wenn ich mir den Zorn auflade:in Bremen halten
sie sogar an grünen Ampeln an,um dann nach einem Blick weiterzufahren.
Bremer vergebt mir,aber es nervt tierisch.
Lenz

Hallo Raimund
Ich fahre,wenn von hinten keiner kommt auch meißtens links.
Das Fahren ist schlichtweg komfortabler,da der Belag in besserem Zustand ist.
Gruß
Lenz

Fliesenzähler
Hi CrNiMo,
also soo oft war ich noch nicht in der Schweiz. Aber ich passe mich den Bestimmungen dann schon an, das ist für mich selbstverständlich. Auch wenns natürlich schwerfällt, wenn man es gewohnt ist, ohne Tempolimit zu düsen. Bei Euch kann man ja schliesslich auch mit Tempo 120 an einem Vormittag das ganze Land durchfahren :wink:
Die Deutschen sind einfach keine Tunnel gewohnt. Bei uns hier oben am Elbtunnel der A7 (3,3km) nennen wir die Leute immer „Fliesenzähler“, da man den Eindruck gewinnt, daß diese Leute jede Kachel an der Wand zählen. Erstaunlicherweise erlebe ich ähnliches auf hohen Brücken (bei uns die Köhlbrandbrücke, 54m hoch, 4km lang, obwohl wir ja bekanntlich die Stadt mit den meisten Brücken auf der Welt sind).
Gruss Sebastian

Hallo Lenz,
Die „stolpernden“ Betonautobahnen im Kanton Aargau verleiten zu dieser Fahrweise !! (Gruss an Betonfabrik im Aargau, dito an die Obrigkeit Kanton AG )
Gruss
Fritz
a.d.Uw.

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