DTA und Hausbank

Hallo
Habe über meine Hausbank meinen neuen LKW finanziert bzw. die habe bei der DTA einen Förderkredit beantragt.
Nun habe ich ein Schreieben das ich diesen bekomme und denn Kredit bis zum 31.12 in Anspruch nehmen soll weil sonst Bereitstellungszinsen bezahlt werden müssen.Ich also LKW in Dezember gekauft.Fürd ei Ablösung meines alten Kredites muss ich schon 100€ für ausrechnen und ca.150€ Zinsverlust an dei Bank bezaheln.
Nun kommt dr Hammer die stellen mir 223€ Zinsenin Rechnung dafür das ich den Schekck einglöst habe und die das Geld erstmal bei der DTA abrufen müssen.Dachrte das Geld wäre schon da.Kann ich mich dagegen wehren?Wie soll te ich an das Geld von der DTA kommen ohne zusätzlich Zinsen bezahlen zu müssen.Ferner habe die mir 2x Bereitstellungsprovision in >Rechnung gestellt weil die erst nur den Netto Betrag angefodert haben und dann nachträglich
die MWSt

Geht hier also um viel Geld und ich finde das ganz schön miese Abzocke

Gruß
Ronnie

Hallo Ronnie,

verstehe ich das richtig?

Du hast eine Zusage für einen DTA geförderten Kredit gehabt, hast diesen aber nicht abgerufen, sondern direkt Dein Kontokorrent-Konto belastet, wofür sich die Bank natürlich „bedankt“ hat, da Du zum einen jetzt die offiziellen KK-Zinsen zu zahlen hast und wahrscheinlich noch über Deine Kreditlinie hinausgeschossen bist?

Weiterhin warst Du so klamm, dass Du die USt über Kredite vorfinanzieren musstest?

Ist es so?

Wenn ja, was lernen wir daraus?
Stelle erst Schecks auf Dein Konto aus, wenn dieses gedeckt ist.
Gedeckt wird es z.B. über Kredite, die aber immer! zunächst abgerufen werden müssen. Dass Du dies nicht gemacht hast, ist sicher nicht das Problem Deiner Bank, die ja nicht ahnen kann, ob Du den Kredit in welcher Höhe wann haben willst, da das Deine unternehmerische(!) Entscheidung ist. (Es kann nämlich z.B. durchaus sinnvoll sein, über einen bestimmten Zeitraum auch Bereitstellungszinsen zu zahlen.)
UST kann nach den mir bekannten Förderrichtlinien nicht über Förderkredite bezahlt werden, was auch keinen Sinn macht, da das nur ein Durchlaufposten ist und keine Investition. Hier läufst Du IMHO sogar Gefahr, Subventionsbetrug zu begehen… Und dass Du diesen Durchlaufposten mit einem Förderkredit bezahlen willst, kann die Bank schon gar nicht ahnen weil äußerst ungewöhnlich, bzw. wenn Du die richtige Höhe gleich abgerufen hättest, gäbs auch keine zweite Gebühr…

Du kannst die Reaktion der Bank für Abzocke halten, ich halte sie für einen normalen Vorgang. Vielleicht kannst Du Deiner Bank mangelnde Beratung vorwerfen, aber ein Unternehmer sollte IMHO fähig sein, sein Konto (und seine Dienstleister) zu überwachen buw. die richtigen Fragen zur richtigen Zeit zu stellen…

Ich befürchte, ausser auf guten Willen wegen mangelnder Beratung gegenüber Deiner Bank zu machen (was kaum funktionieren wird), kannst Du wenig unternehmen und solltest das Geld (also soviel ist das ja wohl wirklich nicht) als Lehrgeld abschreiben…

Grüße
Jürgen