DTP: MS Publisher gegen InDesign

Hallo Runde
Bin ich wohl im richtigen Brett?
Ich benutze seit Jahren den MS Publisher für bescheidene Publikationen mit viel Text und wenig Bildern. Nun meint ein junger Kollege, das sei doch alles überholt und „man“ nehme heute InDesign. Das wird (Adobe Homepage) nur noch als Paket „Adobe Creative Suite“ verkauft zu SFr. 3179.- also etwa € 2000.-!!! Ich finde, da werden VWs mit Ferraris verglichen und würde gerne bei meinem bescheideneren Programm bleiben. Gibt es ein erschwingliches Programm, das wesentlich besser ist als Publisher? oder was meint ihr generell zu dieser Situation?
Erich

Hallo Erich !

Also in der Windows Ecke ist für den privaten Nutzer dieses umsonst.
Wenn das beruflich genutzt wird,müsstest den Preis mal selber schauen.
Kannst ja zu Probezwecken mal downloaden.

http://www.ragtime.de/

Bei Linux verwenden Firmen das Programm Scribus,das auch ohne Kosten zu Verfügung gestellt wird.

Wenn du mit Publisher klar kommst,dann bleibe dabei,denn was willst du mit ner Creative Suite wenn du nur ein Programm davon benutzt.Ich meinte aber schon bei Ebay das Programm als Einzelversion gesehen zu haben,aber ist trotzdem recht teuer.

MFG

Peregrin

Hallo,

Bin ich wohl im richtigen Brett?
Ich benutze seit Jahren den MS Publisher für bescheidene
Publikationen mit viel Text und wenig Bildern.

Dafür braucht es nicht unbedingt InDesign.

Gibt
es ein erschwingliches Programm, das wesentlich besser ist als
Publisher?

LaTeX vielleicht, das ist Open Source - aber da müsstest du dich erstmal reinarbeiten. Ist von der Bedienung her sicher sehr ungewohnt für dich.

oder was meint ihr generell zu dieser Situation?

Also wenn du mit deinem Programm klar kommst, keine Probleme mit der Druckerrei hast. Dann bleib doch dabei. Ansonsten wie mein Vorredner schon sagte Ragtime ist genial, schau es dir mal an.

Gruss Jan

Hallo Erich,

ganz eindeutig, der MS-Publisher ist ein Programm für den Hobbyisten und Familienvater, der mal eben nebenbei ohne große Einarbeitungszeit rahmenorientiert Text und Bild zusammenfügen will. Diesen Zweck erfüllt das Programm ganz ordentlich, mit Profiprogrammen wie InDesign kann es aber ganz sicher nicht auch nur ansatzweise mithalten.

D.h. wie Du schon geschrieben hast, hier werden Äpfel mit Birnen verglichen und nur Du kannst entscheiden, ob Du für deinen Bedarf Äpfel oder Birnen brauchst. Bist Du kein ausgebildeter Profi wird dich der Funktionsumfang einer professionellen Lösung einfach erschlagen, und wenn Du an so einem System nicht täglich arbeitest, wird es zum Krampf, weil die Vergessenskurve immer gnadenloser zuschlägt, je mehr Knowhow man schon für einfache Arbeitsschritte braucht.

Willst Du also keine Druckerei oder Werbeagentur aufmachen, sondern weiterhin nur mal für den lieben Vetter die Hochzeitszeitung basteln oder für die lieben Kleinen ein Plakat für den nächsten Basar im Kindergarten, würde ich einen Umstieg nicht auch nur ansatzweise in Erwägung ziehen, solange Du mit dem Programm klar kommst und es deinen Wünschen gerecht wird.

Sicherlich kann man sich mal Ragtime ansehen, was sehr gut sein soll und schon oberhalb vom Publisher zu sehen ist, aber insbesondere von LaTeX würde ich in deinem Fall die Finger lassen, weil das eben gerade kein rahmenorientiertes DTP-Programm, sondern ein Satzsystem ist, welches über Steuercodes im Text arbeitest. Das Ding ist die 1A-Lösung für insbesondere naturwissenschaftliche Publikationen, taugt aber für die üblichen familiären grafischen Anforderungen nicht.

Gruß vom Wiz

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Hallo Freunde
Vielen Dank für die prima Hinweise. Ich fühle mich nun etwas sicherer und werde wohl bei Publisher bleiben (aber ich nun WARUM) und mir aber doch noch Ragtime ansehen.
Merci
Erich