Am 23.01.2003 fliegen wir für 3 Tage, übers Wochenende, nach Dublin.
Was sollten wir auf keinen Fall versäumen in Bezug auf Pups mit Folkmusik und der näheren Umgebung von Dublin.
Hi Mansion,
ich war dieses Jahr dienstlich selbst in Dublin und habe mir zwei Tage frei genommen, um Stadt und Gegend zu erkunden. Hier meine Tipps, die Irland-Kundige sicher noch erweitern können:
Ich habe mir einen Tag lang Dublin angeschaut mit all den touristischen „Highlights“, also dem Trinity College, den beiden großen Kirchen, das georgianische Viertel, abends bin ich in den Temple Bar District verschwunden. Die Kneipen da machen alle etwas her, das Viertel ist überschaubar und man sollte einfach dorthin gehen, wo einem die Musik gefällt. Außerdem war ich im Irish National Museum (Eintritt frei). Man kann problemlos einen Tag in Dublin verbringen. Alles ist gut zu Fuß erreichbar. Allerdings hat man nach einem Tag auch wirklich alles gesehen. Wichtig: Sonntags ist in Dublin fast alles zu, deshalb möglichst den Sonntag für einen Tagesausflug nutzen.
Am Sonntag habe ich einen Tagesausflug nach Glendalough und die Wicklow Mountains unternommen. Und der war wirklich atemberaubend schön und sehr Empfehlenswert, gerade auch in der rauen Jahreszeit. Ich bin bei meinem Dublin-Rundgang im Tourist Information Center vorbeigegangen und habe mich dort nach Ausflügen erkundigt. Das Tourist Center kann man eigentlich nicht verfehlen. Es liegt in einer Kirche hinter dem Trinity College und hat außer Sonntag täglich geöffnet. Man kann sich dort kleineren Reisegruppen anschließen. Das Personal im TI meldet einen dazu an. Man bekommt dann ein
Voucher. Treffpunkt ist täglich vor dem Tourist Center. Ein Tagesausflug kostet etwa 25 Euro und es gibt eigentlich nur zwei Touren. Die eine geht in den Süden nach Glendalough und in die Wicklow Mountains, die zweite geht nach Norden zu den Hügelgräbern und auf einen berühmten Friedhof. Ich habe die Tour nach Glendalough gemacht. Die Touren werden in Kleinbussen mit Gruppen a 14 Personen durchgeführt und die Fahrer gehen sehr auf die Wünsche der Gruppe ein. Die Tour dauert von 9:30 Uhr bis etwa 17:30 Uhr. Natürlich ist der Spaß, den man haben kann, sehr abhängig von der Gruppe, in die man gesteckt wird. Ich hatte hier großes Glück. Wenn man natürlich an eine Gruppe von betrunkenen Skinheads oder kurz vor der Mumifizierung stehenden Rentner gerät, dürfte das allerdings etwas anders aussehen. Meine Gruppe war sehr lustig und wir konnten auch eine gute Stunde durch die Landschaft spazieren. Die Landschaft der Wicklow Mountains und das Kloster in Glendalough haben mich wirklich umgehauen und ich kann deshalb den Trip nur empfehlen. Es geht durch ein Hochmoor in eine sehr raue Landschaft mit Wasserfällen, Seen und einer alten Kliosteranlage.
Wenn Ihr nicht auf Reisgeruppen steht (und das tue ich eigentlich auch nicht), dann müsst Ihr Euch ein Auto mieten, denn mit öffentlichen Verkehrsmitteln kommt Ihr in vertretbarer Zeit weder in den Süden noch in den Norden.
Ich würde Euch also empfehlen, Euch einen Tag Dublin anzuschauen und einen Tagesausflug nach Glendalough zu machen. Am dritten Tag könntet Ihr dann entweder zu den Grabhügeln nach Tara ebenfalls mit dem Reiseunternehmen der Tourist Information fahren. Ihr könntet aber auch mit der kleinen Stadtbahn in Dublin zu den Landhäusern und Schlössern in der Umgebung von Dublin fahren. Das soll sehr
empfehlenswert sein und man kann das vor allem auch an einem halben Tag machen. Jedes Hotel oder Bed & Breakfast Haus hat eine Karte mit den Station der Bahn und den besten Ausflugszielen.
Kneipen findet Ihr im Temple Bar District zur Genüge. Allerdings sind diese genau wie alles andere in Dublin nicht gerade billig, um nicht zu sagen schweineteuer.
So, ich hoffe, das genügt als Überblick.
Viele Grüße und viel Spaß,
Matthias
Hi,
ich wohne in Dublin, deshalb bist Du z.T. mit den Erfahrungen eines Touristen besser bedient.
Aber ich versuch’s mal:
Fuer mich waeren drei Tage sehr, sehr kurz. Andererseits ist Glendalough wunderschoen (solange das Wetter mitspielt), und WENN ich Euch einen Tagesausflug ausserhalb Dublins empfehlen wuerde, dann waere es dies. Nach Glendalough gibt es auch täglich nen Bus (fuhr immer am St Stephen’s Green ab, morgens eben, und abends kann man entweder zurückfahren, oder in der Jugendherberge übernachten).
Man muss also nicht in ner Reisegruppe dorthin, sondern kann’s auch selbst erkunden.
Aber Dublin selbst:
Pubs mit Trad Music (=Traditional Music = Irish Music = was die Deutschen Irish Folk Music nennen) in der Temple Bar Gegend waeren zB das Oliver St John Gogarty’s (trad music for tourists, but good), oder das Fitzsimons (also trad music for tourists). Dann gäb’s noch das pub The Cobblestone, neben dem Smithfield Market, wo auch oft (weiss aber nicht, wie oft) trad gespielt wird, und zwar hier nicht extra fuer Touristen. Dann wäre da noch O’Shea’s/The Merchant, and der Ecke Bridge Street und Liffey, aber da würde es mir persönlich nicht gefallen, was aber nix heissen soll.
Schräg gegenüber vom Merchant ist The Brazen Head, das älteste Pub von Dublin. Für Touris sicherlich einen Besuch wert.
Meine Lieblingskneipen haben leider alle nix mit trad zu tun - es sei denn, sie wären in Galway.
Ansonsten find’ ich’s schwierig, Dir zu sagen, was man denn nun unbedingt gesehen haben muss. Okay, das Trinity College, und die alte library darin, und das book of Kells neben der library sind sicher auch für Euch interessant. Christchurch oder St Patrick’s Cathedral vielleicht auch, keine Ahnung.
Mal ueber die Ha’penny Bridge über den Liffey gehen.
Über die O’Connell Bridge über den Liffey gehen, die O’Connell Street hochlaufen, und den lächerlichen dürren, riesig hohen Millenium Spire angucken. Und dabei links nen Blick auf’s GPO, das Hauptpostamt, wo sich das Easter Rising 1916 abspielte, werfen.
Wo eigentlich alle Touris hingehen, ist das Guinness Storehouse. 5 Stockwerke zum Angucken das ganzen Prozesses der Guinness-Brauerei. Wuerde ich ganz sicher empfehlen, falls ihr darauf steht. Ist aber wohl nicht gerade billig. Und wenn ihr dort seid, unbedingt ins pub im hoechsten Stockwerk gehen - Fenster rundum, mit Rundblick über (das ziemlich graue, zugegebenermassen) Dublin.
Ein bisschen ausserhalb von Dublin koennte ich Howth empfehlen - Vorort mir Fischerhafen auf ner Halbinsel, um die man nen netten Spaziergang an den Klippen entlang machen kann.
Oder, falls ihr Euch wirklich nen Tag lang nen Auto mieten solltet, dann fahrt am Johnny Fox’s vorbei (pub in den Dublin bzw Wicklow Mountains, aber nicht weit von Dublin).
Naja, ich glaub, damit waert Ihr schon ne Woche beschaeftigt… sucht Euch also was aus.
Ansonsten kannst Du auch gerne nochmal nachfragen.
Gruss, Isabel
Am 23.01.2003 fliegen wir für 3 Tage, übers Wochenende, nach
Dublin.
Was sollten wir auf keinen Fall versäumen in Bezug auf Pups
mit Folkmusik und der näheren Umgebung von Dublin.
Hallo!
Ich war dieses Jahr auch in Dublin und hab noch nen kleinen Tipp für dich: Wenn ihr euch nachmittags mal entspannen wollt, kauft euch was gutes zum Essen und macht ein Picknick im Park vor der St. Patrick’s Cathedral. Dort ist die Atmosphäre total schön!
Gruß, Mariella
Ich war bis Sonntag Mansion deshalb der Dank von Stone.
Also vielen Dank für die tollen Tips - wir freuen uns schon auf die 3
Tage in Dublin die mit eurer Info sicher noch besser werden als erwartet.
Gruß
Stone