Dünne prop. Höhe?

genauer: Warum eigentlich sinkt die Luftdichte mit der Höhee?
(also: „Dünne (annähernd) proportional Höhe?“)

Hallo! Ich habe wachrscheinlich ein Brett vor dem Kopf:
Wieso eigentlich „wird die LUFT OBEN´ DÜNNER? Kann mir das jemand bitte echt anschaulich erklären? Aber bitte nicht mit: "Klar, denn die leichteren Luftschichtem steigen nach oben, Konvektion´ memmt man das!“
Nee, in der Aerodynamik, imio, „steigt“ nix hoch, da steigen höchstens Nixen!
Klar, wenn man einen Korb mit Kugeln drin rüttelt, dann drücken die schwereren Kugeln die leichteren nach oben, das ist leicht einzusehen. Und SOOO auch, wieso beim Bier der Schaum (normalerweise) oben ist. (was sich ja aber sicherlich auch durch die Molekularbewegung erklären läßt, aber wie? Besteht Schaum aus „leichteren“ Bier-TEILCHEN? Nun ja, bei Flüssigkeiten kann man sich schon eher eine Art „Kompaktheit“ vorstellen. Aber zum Beispiel bei (Luft)WOLKEN, die ja nur mehr oder weniger Wasser-„benetzt“ sind? Hat schonmal jemand wie ich beobachtet, wie sich Wolken „auflösen“, ja „zerfasern“?
Wie verändern sich eigentlich die „Dichteverhältnisse“ in einem bestimmten „Gebiet“ (Raum)? Indem die „dichteren Schichten“(„Blasen“) mit „dünneren Schichten“
die Plätze tauschen? Oder(und) indem sich die „Dichte/Dünne“ „fortpflanzt“? Ich meine damit, daß sich die Teilchen an anderen Orten konzentrieren/häufen, sich also die Konzentration „bewegt“. Am Beispiel meiner obigen Frage: entweder "kältere/dichtere/schwerere (Luft)„Schichten“ sinken nach unten, "leichterwe Schichten „steigen“ nach oben, oder/und die molekulare Konzentration „konzentriert sich um“ mittels gerichteter Teilchenbewegung.
Liebe Gemeinde, ich will NICHT bestreiten, daß im allgemeinen „die Luft oben dünner wird“ (obwohl ich selbst noch nie soweit oben war (außerhalb eines klimatisierten Flugzeugs), aber viele andere waren es, und denen glaube ich. Und es wird sicherlicha auch leicht zu erklären sein.
Aber wie gesagt, ich habe ein Brett vor dem Kopf, und bitte herzlich, mir mit einer guten Erklärung zu helfen.

Vielen Dank für Oire und Eure Hilfe,
liebe Krüsse, Moinmoin, Manni

Stell dir einfach lose Watte anstelle von Luft vor, riesig, riesig hoch gestapelt. Ganz unten ist die Watte eng zusammengedrückt, ganz oben sehr locker. Das da unterschiedliche Watte ist (Wasser, Stickstoff, Sauerstoff) und durcheinandergewirbelt wird, ist schwerer Verständlich, da Watte doch relativ fest, und Luft eben nicht.

Luft ist (am Boden) nur genauso sauschwer, ca. 1,29g / l -> 1,29kg/m^3, also in Deinem Zimmer mehr als Du in einer Hand tragen könntest.

Gruß
achim

P.S.: Irgenwo muß es ja auch den Übergang zum Weltall geben. Wenn man sich da keine „Grenze“ vorstellt (wo sollte die herkommen) kann es nur allmählich dünner werden.

Die Luft unterliegt auch der Schwerkraft. Die Luft oben
drückt auf die Luft unten, und so wird die Luft unten zusammengedrückt.
Dazu kommt noch, dass die Luft unter noch stärker der Schwerkraft unterliegt, das ist aber eher vernachlässigbar.

Dazu ist die Luft unten wärmer meistens, sie nimmt mehr Feuchtigkeit auf, so wirkt sie dicker, und drückt auch noch mal auf sich selbst.
Aber das weiss Onkel Hannes auch nicht so genau, wenn sie warmer ist, neigt sie ja nach oben zu steigen, das vermindert den Druck,
dabei wird sie wieder kälter und macht Wolken aus der Feuchtigkeit.
Kalte Luft rückt nach nach unten, dehnt sich da aus und macht wieder mehr Druck, und es regnet.

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