Hi,
Ich HABE nachgefragt.
Wie ich übrigens SCHRIEB (gelesen?)
ja, aber nach deinen eigenen Angaben nur solange, bis dir die Ärztin über den Mund gefahren ist. Ich sagte ja „so ich dich richtig verstanden habe“ - ich habe es so verstanden, dass du ohne weiteres Nachfragen dann unterschrieben hast.
Was ich berichtete, war Ärtzin’s Reaktion darauf.
Und ich sagte, dass die nicht in Ordnung war (gelesen?).
Ich sagte aber auch, dass es dennoch die eigene Schuld ist, wenn man sich von so einer Reaktion abwimmeln lässt und dann etwas unterschreibt, was man nicht völlig versteht und wobei man sich unwohl fühlt.
Wer behauptet, dass der Aufklärungsbogen selbst das einzige
ist, was der Patient lesen soll, und diesen dann OHNE NACH
ERKLÄRUNGEN BITTEN ZU KÖNNEN unterschreiben soll (Analogie
‚Kleingedrucktes‘), der ist derjenige, der vom Patienten
verlangt, dass er nicht hinterfragt, sondern ‚einfach mal
schnell seine Unterschrift druntersetzt‘.
Siehe oben, ich hab das Verhalten nicht gutgeheißen. Mir ging es nur um die letztendliche Verantwortung, die man sich selber gegenüber hat.
Ja, sag mal, kann man nicht erwarten, dass ein Patient, der
KEINERLEI medizinische Kenntnisse haben muss, zumindest
informiert wird, WAS eine bestimmte medizinische Behandlung
denn überhaupt beinhaltet?
Doch, sollte man erwarten können, und es ist nicht schön, wenn man den Eindruck bekommt, den Ärzten sei es egal.
Aber gerade dann sollte man dranbleiben. Wenn der Arzt schon seiner Pflicht nicht nachkommt, sollte man selber seiner Pflicht sich selbst gegenüber nachkommen und sich nicht einschüchtern lassen.
Wenn ich mich nicht vorab durch googlen schlaugemacht hätte,
hätte ich NULL Ahnung gehabt.
Eben weil du nicht bis zur vollständigen Klärung nachgefragt hast.
Nun frag Dich mal, wieviel Patienten überhaupt
internet-literate sind.
Warum sollte ich? Der Arzt ist dafür da, mich zu informieren, und wenn er das nicht tut, rege ich mich eben ihm gegenüber darüber auf und nerve solange, bis er es tut - nach dem Motto „Wir können jetzt ihre Zeit damit verschwenden, über die Notwendigkeit der Information zu diskutieren - oder wir kürzen es ab und sie beantworten einfach meine Fragen.“
Die Dame im Rollstuhl sicherlich nicht.
Muss sie auch nicht, sie hat einen Mund und kann reden - und wenn sie Probleme mit der Sprache hat, kann sie darauf hinweisen, dass ihre Tochter gleich kommt - und wenn das (wie von dir beschrieben) die Ärztin nicht ernst nimmt, dann kann man auch „nein“ sagen und trotzdem auf die Tochter warten.
Warum scheint hier fast jeder anzunehmen, dass was der Arzt sagt ist Gesetz?
Ist es in Ordnung, dass ich mir die grundlegendsten Infos zu
einer an mir durchzuführenden Behandlung von dritten besorgen
muss???
Nein, sage ich auch an keiner Stelle.
die immer mehr den Eindruck bekommt, dass es Dir Spass macht,
mir persönlich zu widersprechen, wobei das Thema selbst völlig
egal ist.
Nein, keine Sorge, ich schreibe nur, was ich denke, das hat mit dir gar nichts zu tun. Wenn du aber meinst, eine persönliche Fehde daraus zu kreieren, bitte, auf so einen Kinderquark lasse ich mich nicht ein.
Außerdem rede ich hier niemandem nach dem Mund, nur weil er mir symphatisch ist - ebensowenig bin ich bei denjenigen, die ich nicht mag, per se dagegen. Ich hab eine eigene Meinung und möchte die äußern dürfen.
Gruß
Cess