Mein 10-jähriger Sohnemann verschlingt momentan Krabat und ist völlig hin und weg (kurzer Dank an ASP).
Gestern Abend fragte er mich, ob ich noch mehr so gute Bücher kenne .
Da musste ich zunächst mal die Segel streichen. Zwar fällt mir das ein oder andere Buch (unter anderem von Clive Barker) ein, allerdings fände ich das noch recht heftig zum jetzigen Zeitpunkt.
Kennt von Euch jemand fesselnde düstere Lektüre, die aber (und gerade das macht Krabat so klasse) nicht wirklich „heftig“ ist?
VG
Guido, der nächste Woche mit seinem Sohn mal zur Bücherei düst
Wenn auch grundsätzlich versöhnlich, so hat Kenneth Grahams Kinderbuchklassiker Der Wind in den Weiden ISBN 380941669X Buch anschauen durchaus düstere Elemente.
Düster, vom Sujet her ähnliche Elemente wie Krabat, aber evtl. noch etwas zu früh für einen 10jährigen, Lisa Tetzners Roman Die schwarzen Brüder ISBN 3794122313 Buch anschauen
Nicht zu vergessen die großen Märchen, z.B. Hans Christian Andersens „Eiskönigin“ usw.!
Ich habe in dem Alter sehr gerne Bücher aus der Reihe Spook City gelesen.
Die sind zwar nicht so dick (meist ca. 250-300 Seiten) aber sehr erfrischend, spannend, gruselig aber auch nicht widerwärtig mit knuffigen Charakteren.
Ich habe sie auch später noch ganz gern gelesen, so zwischendurch.
Düster, vom Sujet her ähnliche Elemente wie Krabat, aber evtl.
noch etwas zu früh für einen 10jährigen, Lisa Tetzners Roman Die schwarzen Brüder ISBN 3794122313 Buch anschauen
Das habe ich ungefähr beim Übergang aufs Gymnasium gelesen (10 oder 11, war ich da) und mehr als einmal.
Damals habe ich Kurt Helds „Guiseppe und Maria“ gelesen http://www.amazon.de/Giuseppe-Maria-Kurt-Held/dp/379…
(da geht es um Kriegs- bzw. Nachkriegswirren in Italien).
Natürlich nichts mit Fantasie als solches.
Schon Cornelia Funke versucht?
Leichter: Der Herr der Diebe.
Schwerer: Tintenherz, Tintenblut, Tintentod (das sind 3 Bücher).
In der Mitte: Drachenreiter.
Er liest gerade Tintenherz - hat Krabat aber zwischengeschoben (Ich habe vier Tage gebraucht, er wird vermutlich nicht länger benötigen. OK, er will den Kinofilm sehen, und das darf er erst nach dem Buch *g*)
Leichter: Der Herr der Diebe.
Das fand er langweilig und hat es weggelegt.
Schwerer: Tintenherz, Tintenblut, Tintentod (das sind 3
Bücher).
Nicht zu vergessen die großen Märchen, z.B. Hans Christian Andersens „Eiskönigin“ usw.!
Die hat er „natürlich“ schon durch…
dann kennt er Astrid Lindgren s düstere Geschichten wie „Mio mein Mio“ und „Die Brüder Löwenherz“ vermutlich auch schon?
Dann fallen mir noch die Kinderbücher Roald Dahl s ein, einfach mal durch die Titel blättern.
Ansonsten:
T.H. White, Schloß Malplaquet oder Lilliput im Exil , ist hoffentlich in der Bib zu finden…
Joan Aiken Wölfe ums Schloss ISBN 342307146X Buch anschauen
Lange her, dass ich das gelesen habe…
Zitat: Krabat ist irgendwie, wie Harry Potter in „richtig gut“
*lach* Die besondere Atmosphäre in Krabat habe ich in keinem anderen Buch finden können. Mal sehen, ob der Film sie einfängt (für den Dein Sohn laut FSK noch zu klein ist): http://www.krabat-derfilm.de
Hallo!
Ich hab in dem Alter „Dreizehn“ von Wolfgang Hohlbein gelesen. Ein ziemlich gutes Buch, und auch ein bisschen anspruchsvoll, aber das ist ja auch ok so. Ist zwar erst ab 12 Jahren, aber ich denke du kannst einschätzen wie „weit“ er ist. Ich hab schon ziemlich früh „schlimme“ Bücher gelesen. Und es ist trotzem was aus mir geworden
Hier mal ein Auszug:
Das alte Haus in dem verwilderten Garten, in dem Thirteens Großvater lebt, birgt ein Geheimnis: ein Labyrinth aus Gängen und Zimmern, in dem sechs Kinder gefangengehalten werden.
Als Thirteen und ihr Freund Frank versuchen, den Kindern zu helfen, geraten sie an den BUND DER DREIZEHN, der das verhindern will. Mehr als einmal schweben Thirteen und Frank in Lebensgefahr, doch es gelingt ihnen immer wieder, den Verfolgern zu entkommen.
Schließlich erfährt Thirteen, wer ihr Großvater wirklich ist und weshalb er sich vor vielen Jahren in dieses Haus zurückgezogen hat. Und daß nur sie die Kinder retten kann: am Freitag, den 13., der zugleich ihr 13. Geburtstag ist - in wenigen Tagen…
Ich hab in dem Alter „Dreizehn“ von Wolfgang Hohlbein gelesen.
Oh man, dass ich darauf nicht selbst kam!
Ich bin zwar der Meinung, wenn man ein Hohlbein-Buch kennt, dann kennt man sie alle, aber er kennt ja noch keins
Danke - ich war gerade im Keller und habe es nach oben geholt. Dabei fiel mir Clive Barkers „Haus der verschwundenen Jahre“ entgegen, was Mein Zwerg direkt in Beschlag nahm…
FSK12 Aber er darf doch, wenn Papa mitgeht owT
Hallo,
zum Thema: „Krabatkino-Guido-Guidosprößling“ das geht schon…
ich werf mal eine rein fiktive, ungefragte Rechtsauskunft ins Rennen, kennt Ihr eh schon, ist ja klar…
…Kinofilme, die ab 12 Jahren freigegeben sind, dürfen seit dem 1. April 2003 von Kindern ab 6 Jahren in Begleitung von personensorgeberechtigten Erwachsenen, also nur mit Personen, die Erziehungsberechtigte im Sinne des § 1626 BGB oder Vormund nach § 1773 BGB des Kindes sind, besucht werden… ( http://de.wikipedia.org/wiki/Freiwillige_Selbstkontr…)
Gruß von Finjen
„der fürst von morgen“ von john christopher: die geschichte wird von einem anfangs 13jährigen erzählt, der in einer mittelalterlichen welt von scheinbaren sagengestalten und ritterlichen kämpfen lebt. die geschichte entwickelt sich aber nach und nach zu einem roman über gesellschaft, fragen über glauben und ehre.
romane von der scheibenwelt von terry pratchett gefallen kindern sicher auch: es gibt hexen, zauberer, trolle usw., sie sind lustig und vermitteln ganz nebenbei etliche denkanstösse.
„coraline“ von neil gaiman beschreibt, wie ein mädchen in eine unheimliche parallelwelt kommt. vielleicht etwas zu unheimlich und vom schreibstil etwas langsam, d.h. vielleicht eher zum vorlesen/ gemeinschaftlichen lesen mit kleineren kindern gedacht.
Sicherlich eine gute Idee - nur haben wir den Film gesehen (der - ohne das Buch zu kennen - sehr gelungen ist), und da ist es schwierig bis unmöglich, meinen Zwerg zum nachträglichen Lesen der Geschichte zu bekommen (klar, er kennt ja schon das Meiste).