Dunkle Fäden im Sichtfeld

Ich brauche Hilfe.
Schon seit ich denken kann, habe ich Flecken und dunkle Fäden auf/vor/hinter der Linse, die mal mehr, mal weniger mein Gesichtsfeld durchziehen. Gerade beim Blick auf helle Flächen fallen diese stark auf. Da ich den ganzen Tag auf einen hellen Bildschirm blicke, werden diese Flecken zum echten Problem, da sie mich nicht nur irgendwie stören, sondern auch starke Kopfschmerzen dadruch bekomme.

Kann mir jemand einen Tipp geben, was man tun könnte, um diese Eintrübungen zu entfernen, zu reduzieren? Woher kommen diese überhaupt? Würde Hypnose helfen, um sie wenigstens aus dem Bewusstsein auszublenden?

Herzlichen Dank im Voraus.

Daniel

Hallo!

Ich war mal wegen einem ähnlichen Problem beim Augenarzt. Ich befürchtete eine Netzhautablösung. Er beruhigte mich jedoch. Mein Augengrund sei vollkommen okay. Als Erklärung schlug er zweierlei vor: Trübungen im Glaskörper (Die schwimmen im Glaskörper rum. Wenn sie einen Schatten auf die Netzhaut werfen, werden sie zum Problem. Sonst nimmt man sie gar nicht wahr) und …

Augenarzt: „Und dann haben Sie ja diese angeborene Form des Grauen Stars.“
ich: „Wirklich? Das hat mir noch niemand gesagt…“
Augenarzt: „Das wundert mich jetzt, denn es steht in ihrem Krankenblatt.“
ich: „Muss ich mir nun Sorgen machen, dass ich irgendwann erblinde?“
Augenarzt: „Ach wissen Sie, die meisten Menschen kriegen den Grauen Star. Viele werden jedoch gar nicht alt genug, um es selbst zu erleben…“

Da bin ich aber mal froh, dass es bei mir anders ist! Ein Fingerspitzengefühl haben diese Ärzte manchmal, dass es einem graust.

Kann mir jemand einen Tipp geben, was man tun könnte, um diese
Eintrübungen zu entfernen, zu reduzieren? Woher kommen diese
überhaupt?

In diesen Fragen kann Dir nur Dein Augenarzt weiterhelfen. Vielleicht ist es ja genauso ein netter wie meiner!

Michael

Hallo Daniel,

Michael hat das Wichtigste schon gesagt. Trotzallem schau mal beim Augenarzt vorbei. Normalerweise sind es schlicht Alterserscheinungen, bei einem früher, beim anderen später. Deine ViKa gibt da keinen Anhaltspunkt.

Insbesondere der Glaskörper bekommt Einlagerungen, die dann als „entoptische Erscheinungen“ Fäden, Punkte usw. irgendwo im Bildraum „zaubern“. Diese bewegen sich mit der Augenbewegung und sind vor hellen Flächen oder noch besser bei geschlossenen Augen und Blick auf eine helle Lichtquelle/Sonne zu sehen.

Ich (53) habe auch solche Erscheinungen und manchmal nerven sie, aber wenn ich konzentriert arbeite, nehme ich sie nicht wahr.

Wiki liefert unter dem obigen Stichwort zwar einen Artikel, der aber in Deinem Zusamenhang in die Irre führt.

Aber schau mal diesen Link an, ich bin mir sicher, das ist das was Du suchst:

http://de.wikipedia.org/wiki/Mouches_Volantes

Das Phänomen heißt auf Deutsch „Fliegende Mücken“.

Alles Gute!

Aber laß wirklich mal einen AA nachschauen, es könnte auch etwas ernstes sein, aber eher unwahrscheinlich.

Gruß Volker

Hallo Daniel,

bei sowas immer erst mal zum Augenarzt. Eine Netzhautablösung kann evtl ähnliche Symptome machen und damit spasst man nicht.

ansonsten können es wirklich die von dne anderen beschreibenen Dinge sien und damit harmloser. Aber das sagt Dir der Arzt dann schon.

Gruß
Kathy

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Ich (53) habe auch solche Erscheinungen und manchmal nerven
sie, aber wenn ich konzentriert arbeite, nehme ich sie nicht
wahr.

Servus Volker,

am schlimmsten ist es beim Zeitunglesen. Wegen der schmalen Zeitungsspalten machen die Augen viele kurze Hin- und Herbewegungen. Wenn man in Diesem Blickfeld eine Glaskörpertrübung hat, ruckelt die im selben Tempo hin und her. Manchmal macht mich das wahnsinnig, dann ist es wieder völlig unauffällig.

BTW: was ich unter

http://de.wikipedia.org/wiki/Mouches_Volantes

gefunden habe, sah gar nicht so abwegig aus.

Gruß

Kai

Hallo Kai,

am schlimmsten ist es beim Zeitunglesen. Wegen der schmalen
Zeitungsspalten machen die Augen viele kurze Hin- und
Herbewegungen. Wenn man in Diesem Blickfeld eine
Glaskörpertrübung hat, ruckelt die im selben Tempo hin und
her. Manchmal macht mich das wahnsinnig, dann ist es wieder
völlig unauffällig.

Tja, das „Schöne“ ist ja, dass diese Eintrübungen nicht an den gleichen Stellen im Glasköper sind, deshalb übernimmt das Auge, das an dieser Stelle perfekt ist, das Sehen. Sonst würden wir ja auch immer den Gelben Fleck sehen.

Da aber auch immer mal das Führungauge wechseln kann, wenn keine besonderen Situationen vorliegen, also extreme Visus-Unterschiede, ist es auch verständlich, wenn´s mal nervt und mal nicht.

Ein schönes Wochenende!

Gruß Volker