Ich hab mir ein schönes Rennrad gekauft das mit komplett Dura-Ace 2004
2 * 10 SChaltung bestückt ist. (Cube Litening Teamline)
Worauf sich natürlich nach ner geschafften Tour im Biergarten ein Stammtisch-Profi-Sitzer bemüßigt fühlte mir mein bike mit dem Kommentar : „also ich hätt die 3-Fach genommen“ - mies zu machen.
Abgesehen davon dass es sich wirklich traumhaft fährt und er dass nicht schaffen wird -
Worin liegen denn die Vor/Nachteile einer 2 Fach / 3 Fach Schaltung ?
Preislich ist der Unterschied eigentlich Null.
Danke schon mal im Vorraus für die Belehrungen im großväterlichen Ton
Worin liegen denn die Vor/Nachteile einer 2 Fach / 3 Fach
Schaltung ?
Du hast noch mehr Schaltmöglickeiten und eine etwas feinere Abstufung, wenn es bergauf geht.
Aber normalerweise kommst Du mit einer zweifach-Kombination vorn 53/39 und hinten 13-14-15-16-17-18-19-21-23-25 jeden mir bekannten Berg rauf, deswegen weiß ich nicht, was dreifach vorn bei einem Rennrad soll.
CU
Axel
P.S Warum vorn nicht mit dem 11er oder 12er anfangen? Ganz einfach, weil die Otto Normalradler in vernünftiger Kadenz eh nicht getreten bekommt.
also grad am Stammtisch hätt ichs mir ja nicht nehmen lassen, mit einem „…weil ichs nicht nötig hab!“ zu kontern.
Jeder, der einigermassen im Training ist, kann mit den bei 2fach zur Verfügung stehnden Gängen überall hochkommen. Und: Sorry, wer dies nicht schafft, ist einer DuraAce nicht würdig. Schließlich ist sie ja auch als Profi-Equipment gedacht. DuraAce 3fach ist irgendwie, als ob man nen Ferrari mit Differentialsperre und Vierradantrieb bestellt. Grundsätzlich wurden die 3fach-Kurbeln bei den Mountainbikern abgeschaut, aber die bewegen sich ja auch auf anderen Pisten…
he he, Danke, jetzt bin ich mit blumigen Metaphern gerüstet !
Das mit dem Berg stimmt. War zwar ne Umstellung für mich von
Mountainbike auf Rennrad, aber hochkommen tut man überall, da
sind 3 Ritzel vorne wirklich nicht zwingend .
Dir noch ne schöne Woche !
Herbert
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es hat ja schon Gründe, warum Shimpanso die DA auch 3-fach anbietet. Und auch sehr gut trainierte Leute, lassen gerne mal am Berg abreißen oder müssen gar absteigen, weil sie besipielsweise 95 Prozent des Jahres im Flachland fahren, etc.
Grüße
jp, 2-Fach-Fahrer
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also der Kommentar vom Stammtisch: Pruuust.
Gerade unter Rennradlern gilt es immer noch in weiten Kreisen als geradezu ehrenrührig, mit 3-fach unterwegs zu sein.
Der Stammtischler hat überzeugend seine Ahnungslosigkeit demonstriert.
Wer einigermaßen trainiert ist, kommt mit einem 2-fach Kettenblatt (53/39) vorn und 13-26 Ritzeln hinten (fast) alle Berge hoch. Lediglich bei längeren Touren in den Alpen ist ein 3-fach Blatt sinnvoll, weil man sonst am 3ten 15 km Pass am Tag womöglich Probleme bekommt. Oder wenn man denn unbedingt denn Mortirolo oder ähnliches fahren will.
Deshalb kommen in den Alpen auch 3-fach Blätter unter Amateurradlern in Mode.
Aber wirklich nur dort.
hallo herbert, also du hast sie doch jetzt, deine ausstattung. wenn du merkst, dass dir berge im kleinsten gang zu steil werden, dann denke vielleicht über den umbau auf 3 vorne nach. eine andere möglichkeit ist, dir die hinteren zahnräder verändern zu lassen, also größere zu verwenden, das macht den kleinsten gang noch leichter. ich selbst fahre 3 vorne, brauche es aber nicht mehr, seitdem mein trainingszustand gut ist. am anfang der saison, so im märz, wenn ich die berge zum ersten mal hochfahre, bin ich aber immer noch über mein kleines vorderes zahnrad erfreut und ich sage mir: solln die denken, was die wollen, ich komme langsam in form, und zwar ohne knieschaden!
Der klare Vorteil meiner 3-fach Ultegra (52/42/30 vorne und 12-23 hnten) ist, das ich ein optimal abestuftes 2-fach System habe mit dem ich nahezu zu 100% unterwegs bin. Für Notfälle (und die gibt es immer mal!) hat man dann noch den „Rettungsring“)
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