Hallo,
ich bin 24 Jahre alt, arbeite als Kinderkrankenschwester und bin seit vielen Jahren (leider) psychisch krank (mittelschwere Depressionen, Borderline, suizidale Gedanken, Panikattacken,etc.)
Ich gehe 1x die Woche zur Gesprächstherapie und nehme regelmäßig Antidepressiva.
In letzter Zeit fühle ich mich immer weniger in der Lage meinen Job verantwortungsbewußt auszuführen, ich habe einfach keine Kraft mehr. Ich bin auf meine Gehalt unbedingt angewiesen und eine stationäre Therapie möchte ich nicht.
Meine Frage ist:
Kann mein Arzt mir bestätigen, dass ich nur „in der Lage bin“ einen Halbtagssjob auszuführen? Und wenn ja, zahlt die Krankenkasse dann vielleicht die finanzielle Differenz zu einer Vollzeitstelle?
Ich hoffe ihr könnt mir dazu etwas sagen, oder erzählen.
Danke schonmal in Vorraus für eure Zeit und Mühe.
Hallo,
Meine Frage ist:
Kann mein Arzt mir bestätigen, dass ich nur „in der Lage bin“
einen Halbtagssjob auszuführen?
Im Prinzip ja. Aber die Bestätigung des Arztes alleine reicht nicht. Du müsstest außerdem noch eine (Teil-)Rente beantragen. Dann prüft auch noch ein Amtsarzt, ob das wirklich so ist, wie du sagst.
Ich selbst hatte noch nicht mit einem solchen Amtsarzt zu tun, habe aber von anderen MSlern gehört, dass das nicht immer die umgänglichsten Zeitgenossen sind.
Wer diese Rente zahlt? Hmm … weiß nicht genau. Der Staat?
Es wird nicht viel sein (soll heißen: es wird weniger sein, als du selbst in der Zeit verdient hättest) - aber besser als gar nichts.
Schöne Grüße
Petra
Hallo Kollegin
Du solltest unbedingt einen Rentenantrag stellen und den Grad der Behinderung beim Versorgungsamt beantragen. Wenn Du nicht mehr kannst, wirst Du ja krank geschrieben und da gibt es bis 78 Wochen Krankengeld und wirst vermutlich in Kur geschickt. Dann entscheidet sich, ob und wenn ja, wieviel Du im Beruf noch arbeiten kannst.
Vielen lieben Dank für die beiden hilfreichen Antworten!
Ich werde mich versuchen sobald wie möglich damit auseinander zusetzen!
DANKE!