Mein Vermieter will das Haus verkaufen, indem wir bis jetzt gewohnt haben. Nun bin ich durch meine Kaufüberlegungen auf eine Firma gestoßen (ZEDER INVESTMENT AG) die ein Konzept vertreten, nachdem ein Mieter nach genau 20 Jahren zum Eigentümer seines Hauses oder seiner Wohnung wird. Ein gewisser % Satz der Miete wird in Aktien oder anderen ähnlichen Dingen angelegt.
Wer hat schon mal etwas darüer gehört ? Gibt es Erfahrungen mit dieser Firma und wenn ja welche ??
Freue mich über jede Auskunft. Danke Andreas Wagner
N’Abend,
firma ist mir unbekannt. ist aber auch allgemein nicht der wesentliche anhaltspunkt.
ebenso nicht der vielgepriesene gute berater. Du mußt Dich schon in den grundzügen mit einem geeigneten finanzierungsmodell selbst beschäftigen, wenn Du absolute gewißheit haben willst.
dann erst brauchst Du einen fachmann für die maßschneiderei.
dieses hier läuft auf eine tilgungsaussetzung über fondspolicen hinaus, wie es klingt, besser wäre: reine aktienfondssparpläne.
auf alle fälle gilt eins: Du persönlich kannst es besser anlegen, wenn Du eine normale hypothek bei einer bank aufnimmst und tilgung über aktienfonds vereinbarst.
dadurch bist du flexibler als in policen und wesentlich kostengünstiger. der steuerl. aspekt fällt nicht ins gewicht.
bei solch langfristigen spar- bzw. abzahlungsvorhaben gibt es bei rationaler betrachtung keine alternative. kostengünstiger geht es nicht.
gruss
Gunnar
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Sei einmal angenommen, es handelt sich tatsächlich um ein seriöses Angebot, „Wer ist den die 20 Jahre lang Eigentümer der Wohnung?“, „Wie hoch ist die Rendite der Kaufansparung?“, „Was ist, wenn in 10 Jahren alles anders werden soll?“, Wie hoch soll den die monatliche Belastung (Miete + Kaufansparung) werden?"
Derartige „Komplettlösungen“ sind meist nur für Leute geeignet die sich auf völlig unbekannten Terrain bewegen und sich deshalb völlig in die Hand eines „Fachmannes“ begeben müssen. Bei derartigen Kunden läßt es sich dann ganz gut an allen Teilbereichen parallel verdienen.
Ich würde einen fachmann vorziehen, der nur an seiner Beratung (eigenen Leistung) verdient und nicht im wesentlichen an dem Ergebnis seiner Beratung.