Hallo,
ich schlage vor, den Sinus mit einer Triggerschaltung in
ein Rechteck zu verwandeln und dann die Impulse mit einer
digitalen Zählerschaltung weiter zu verarbeiten.
Hallo,
laut Datenblat liefert mir der o.g. Geber (Conrad Art.
126055)ein „sinusförmiges Signal“ mit Freq proportional zur
Menge.
Hallo Lina.
Ein typischer Conrad-Bug. Die Beschreibungen in diesem Katalog sind oft nur dann verstehbar, wenn man schon in etwa wei"s, was rauskommen soll.
Da steht: ,Frequenz ist proportional zur Menge/Zeiteinheit’’ (Zeiteinheit steht aber zusammenhanglos in der Zeile darunter). Da Frequenz = Pulse/Zeit kann man das aufl"osen nach ,bestimmte Anzahl von Pulsen pro Menge’’, also genau das, was Du willst. Das gilt allerdings nur im angegebenen Proportionalit"atsbereich 1,5 bis 7 l/h (mu"s l/h hei"sen, l/min w"are ja schon oberhalb der Spec.) (wenn die Str"omung zu langsam ist, ist die Lagerreibung nicht mehr vernachl"assigbar und bei zu schneller Str"omung wird’s turbulent).
Also Schmitt-Trigger an den Ausgang, um aus dem Sinus ein Rechteck zu machen, und schon hast Du Deine ,Pulse/Menge’’. Da die Signalamplitude allerdings eher gering sein d"urfte (induktiver Aufnehmer), mu"st Du dazu wohl einen OpAmp nehmen.
Wenn Du allerdings den gesamten Me"sbereich bis 200 l/h nutzen willst, wird’s schwierig, weil er ab 7 l/h nicht mehr linear ist (so verstehe ich das zumindest). Dann l"auft ohne uC und vor allem ohne Kalibrierung nix mehr. Kommt auch auf die konkrete Anwendung an. Ob eher die integrierte Menge nach einiger Zeit interessant ist oder der aktuelle Durchflu"s.
Wie gesagt, bei Conrad mu"st Du alle Angaben kritisch hinterfragen (Die Texte werden einfach von dummen Sekret"arInnen getippt, und manches mu"s auch schon in der Vorlage fachlich falsch gewesen sein. Ich hab da schon Dinge gesehen …). Und ,Frequenz ist proportional zur Menge’’ ist einfach Unfug, da m"u"ste die Frequenz ja immer h"oher werden. Also einfach selber "uberlegen, was wohl gemeint sein k"onnte.
Was für eine „Nachfolgeschaltung“ ist hier gefragt?
Hallo Lina,
wenn das Signal reicht würde ich zur Impulsformung den Logikbaustein xxx 4093 (Quad NAND mit Schmitttriggereingang) nehmen, oder mit einem einfachen Linear-OP und Verstärkung 1000 im Latch-up Betrieb fahren. Achtung Zenerbegrenzung am Ausgang nicht vergessen, da die Latchupsättigung das Signal verfälscht.
Mit freundlichen Grüßen
Alexander Berresheim
wenn das Signal reicht würde ich zur Impulsformung den
Logikbaustein xxx 4093 (Quad NAND mit Schmitttriggereingang)
nehmen, oder mit einem einfachen Linear-OP und Verstärkung
1000 im Latch-up Betrieb fahren. Achtung Zenerbegrenzung am
Dann ist eine Schmitt-Triggerbeschaltung ja wohl einfacher und sauberer.
Latch-Up ist was ganz anderes (der Begriff hat hier "uberhaupt nix zu suchen): Ein Latch-Up ist die – durch z.B. "Uberspannung an den Eing"angen verursachte – Z"undung der internen Thyristorstrukturen, was fast immer zur Zerst"orung des Bauteils f"uhrt.
Zu ,Z-Beschaltung’’ sollte man noch dazu sagen, da"s die nat"urlich in die R"uckkopplung geh"ort und nicht etwa vom Ausgang nach Masse.
(Anmerkung: es hei"st Z-Diode, weil bei Z-Spannungen "uber ca.6V nicht mehr der Zener-Effekt, sondern der Lawineneffekt wirksam ist; Zener selber hat sich gegen den Namen Zenerdiode ausgeprochen.)
Latch-Up ist was ganz anderes (der Begriff hat hier "uberhaupt
nix zu suchen): Ein Latch-Up ist die – durch z.B.
"Uberspannung an den Eing"angen verursachte – Z"undung der
internen Thyristorstrukturen, was fast immer zur Zerst"orung
des Bauteils f"uhrt.
Das ‚Handbook of Operational Amplifier Application‘ von Burr-Brown redet abwechselnd von Saturation und Latch-up. Der ‚Dictionary of Electronics, Communications and Electrical Engineering‘ übersetzt Latch-up mit ‚…ungewolltes Sperren eines IC im Sättigungsbereich‘. Wobei zu bemerken ist daß man den Zustand ja auch gewollt herbeiführen kann, z.B. in speziellen Integrationsschaltungen.Seit ich Anfang der 60er mit OPs zu tun hatte wurde im In- und Ausland für den Zustand der OP-Sättigung der Terminus Latch-up verwendet. Tut mir leid.
(Anmerkung: es hei"st Z-Diode, weil bei Z-Spannungen "uber
ca.6V nicht mehr der Zener-Effekt, sondern der Lawineneffekt
wirksam ist; Zener selber hat sich gegen den Namen Zenerdiode
ausgeprochen.)
Hoffentlich funktionieren Deine Schaltungen mit korrekten Z-Dioden besser als meine mit Zenerdioden.
Nix für ungut, aber trotzdem
mit freundlichen Grüßen
Alexander Berresheim