Hallo, ich habe folgendes Problem:
In meiner Mietwohnung werden die Heizkosten nicht über Wärmezähler sondern über eine Wasseruhr im gemeinsamen Rücklauf einer jeden Whg erfasst. Meine Whg wurde als einzigste modernisiert und die alten Gußheizkörper gegen moderne Blechhzkp. ausgetauscht.
Nun habe ich eine doppelt so hohe Heizkostenabrechnung, da doppelt so viel m3 gemessen wurden, gegenüber den Nachbarn.
Frage daher, haben moderne Heizkörper, bei gleicher Wattzahl, bauartbedingt einen höheren Wasserdurchlauf oder ist dieser identisch den alten heizungen?
MfG, Gerd
Hallo, ich habe folgendes Problem:
In meiner Mietwohnung werden die Heizkosten nicht über
Wärmezähler sondern über eine Wasseruhr im gemeinsamen
Rücklauf einer jeden Whg erfasst.
Eine ganz normale Wasseruhr? Da ist ungewöhnlich. In der Regel ist es so das ein Messgerät, die Vorlauftemperatur, die Wassermenge und die Rücklauftemperatur erfasst. Und aus diesen Werten den Verbrauch in Watt oder ähnlich angibt.
Meine Whg wurde als
einzigste modernisiert und die alten Gußheizkörper gegen
moderne Blechhzkp. ausgetauscht.
Nun habe ich eine doppelt so hohe Heizkostenabrechnung, da
doppelt so viel m3 gemessen wurden, gegenüber den Nachbarn.
Bitte nicht vergessen, der vergangene Winter war sehr lange.
Aber ein doppelt so hoher Verbrauch zum Nachbarn? Dann kann der lange Winter nicht die Rolle spielen.
Frage daher, haben moderne Heizkörper, bei gleicher Wattzahl,
Watt ist Watt. Die Frage ist halt nur bei welcher Vor-/Rücklauftemperatur diese Heiz-/Leistung erbracht wird.
Eine geläufige Zahl ist 60/40. Als Vorlauftemperatur 60°C, Rücklauftemperatur 40°C
bauartbedingt einen höheren Wasserdurchlauf oder ist dieser
identisch den alten heizungen?
Die neuen Heizkörper habe eine erheblich größere Fläche um die Wärme in den Raum abzugeben. Und umgekehrt haben die alten Rippenheizkörper kleinere Flächen.
Das ist aber noch keine Antwort auf deine Frage.
Ich kann dir nur Raten, zu prüfen ob im Rücklauf eines jeden Heizkörpers ein sogenanntes Rücklaufventil eingebaut ist.
Mit diesem Ventil kannst du die Durchflußmenge, unabhängig vom Thermostatgesteuerten Vorlaufventil durch langsames zudrehen verringern.
MfG, Gerd
Ja ich weiß, das die Zählung nur mit Wasserzählung allein nicht zulässig ist. Wenn die Relationen in etwa stimmen solls mir ja egal sein- tun sie aber nicht. Daher der Gedanke mit den Heizkörpern.
Rücklaufbegrenzer sind vorhanden, allerdings wurde es auch im letzten langen, aber eigentlich milden Winter im WZ nie richti warm.
Bei 0Grad außen, max 22Grad innen und nur bei voll aufgedrehtem Thermostaten und Begrenzer. Klar da rauschte das Wasser nur so durch.
Ich denke hier ist der Heizkörper einfach zu klein bemessen.
Viele Grüße, gerd
Hallo Gerd
die Wärmemenge berechnet sich
Q = V * cp * roh * delt / 3600
Q = Wärmmenge kW
V = Volumenstrom m³/h
cp = spez. Wärmekapazität kJ/(kg*K)
roh = Dichte kg/m³
delt = Temperaturdifferenz Vor- /Rücklauf °C
Cp und roh sind nahezu konstant.
Du erhältst somit die gleiche Wärmemenge mit kleinem V und großem delt wie mit großem V und kleinem delt. Eine Wärmemessung ist somit über den Volumenstrom überhaupt nicht sinnvoll.
Dass der Heizkörper nicht warm wird, kann das vielleicht auch daran liegen, dass er nicht richtig entlüftet ist?
Gruß notna
Vielen Dank für Eure Infos,
der Heizkörper wird sogar richtig heiß- nur der Raum nicht. Ich denke er ist einfach zu klein dimensioniert. Dann rauscht das Wasser durch ohne die Wärme in den Raum abgeben zu können.
Muß dies nur noch meinem Vermieter klar machen, auch das die Zählung per Wasseruhr Murks ist.
Viele Grüße, Gerd