Hallo Bommel,
„darf…wohnen“? Wo steht denn bitte es von „dürfen“? Es gibt
halt Grenzen für die Dinge, die Bedürftigen finanziert werden.
Irgendwo müssen diese halt greifen.
so ganz verstehe ich nicht, was dich stört.
…dass Dir niemand verbietet, irgendwo wohnen zu bleiben. Wie denn auch… Du hast ein gesetzlich verankertes Recht auf eine regelsatzkonforme Wohnung. Dieses Recht wahrzunehmen liegt bei Dir. Ich versteh genauso wenig, was Dich stört.
Da es die Grenzen gibt, DARF man eben nicht dort ewig wohnen,
Steht das in irgendeinem Gesetz geschrieben oder ist es eine persönliche Schlußfolgerung?
wo diese Grenzen überschritten werden. Es steht einem Hilfe
nur in angemessenen Rahmen zu. Wird dieser BeDARF
überschritten, MUSS man eben umziehen.
keinesfalls! Es steht Dir doch frei, Dich selbst um die (noch fehlende) Finanzierung zu bemühen. Oder etwa nicht?
Wenn die Kosten angemessen sind, DARF man auch in einer Whg.
bleiben, die mehr qm haben, als allgemein vorgesehen.
Wo steht das? Die Quelle bitte…
Es DARF halt nicht mehr Kosten verursachen als als BeDARF vorgesehen
ist. So what?
und nochmal: Wo steht das? es ist doch meines Erachtens nach halt einfach so, dass Du als Bedürftiger auf staatliche Grundsicherung zurückgreifen kannst, die nicht unbedingt Deinen Wunschvorstellungen entsprechen muss. gezwungen wird hierzu keiner.
Eigenheimbesitzer dürfen ja sogar bis 120 qm behalten
und schon wieder… „dürfen behalten“?! Wem wird denn hier
irgendwas weggenommen?
Den Mietern indirekt eine unangemessene Wohnung.
hä? bitte mal erläutern! Und wer nimmt diese denn weg? Zu wessen Vorteil?
Darüber, wie das sozailpolitisch zu ‚werten‘ ist, habe ich mich doch :nicht geäußert, oder beschwert. Ich stellte nur fest, dass
Wohneigentum=Vermögen ein höherer gesetzl. Schutz eingeräumt
wird, als Versicherungsvermögen.
Das habe ich verstanden, es erscheint mir sachlich richtig und den Unmut kann ich verstehen.
Und das macht nicht immer Sinn. Ich als Ex-Frau eines
Selbstständigen habe eben durch Vers. meine Rente aufgebaut,
was für eine Versicherung? Die übliche rentenversicherung eines Arbeitnehmers?
statt mit Wohnung. Dadurch bin ich gesetzl. nicht so geschützt
und werde später evtl. auch zum Sozialfall, wenn meine Rente
nicht ausreicht.
Was wäre Dein Lösungsvorschlag? Wieviel liquider Zaster sollte als Schonvermögen anerkannt werden? ich sehe hier halt auch die andere Seite der Bedarfsgemeinschaft.
und die Wohnkosten werden zT soagar bis zur doppelten Höhe anerkannt,
als bei Leuten, die zur Miete wohnen. Was egentlich eine
extreme Ungleichbehandlung ist.
Eine Klage steht Dir ja frei.
Achja? Vor welchem Gericht mit welcher Begündung? Da müßtest Du den rechtsbeistand deines Vertrauens fragen.
Wer statt in Eigentum in LV investierte ist der Dumme. Letzterer :::muss sein Vermögen aufbrauchen.
Er muss überhaupt nichts. Er erhält lediglich keine staatliche
Unterstützung solange ausreichende Mittel vorhanden sind.
Etwas anderes wäre der Solidargemeinschaft auch kaum
zuzumuten.
Bist du umfangreich über die Gesetzeslage informiert?
Es wäre dann ok, wenn das Schonvermögen einer LV, die mit 63
ausläuft so hoch wäre, wie ein durchschnittlicher
Rentenempfänger im Alter von 63 in die Retenkasse eingezahlt
hat, oder zumindest jmd. der im alter des Leistungsempfängers
zum Zeitpunkt des Antrages ist. Das macht Sinn.
vin jmd. der nur im Angestelltenverhältnis war und sich
Rentenansprücher erworben hat verlangt man ja auch nicht, dass
er sich seine Rente vorzeitig auszahlen lässt, obwohl das
möglich ist.
Das heißt, dass die zahl der Unterstützungsberechtigten steigen würde. Welche Steuer sollte man für die Finanzierung denn erhöhen?
Kann man 2 Pers. auch in 46 qm pferchen, oder hat man einen
‚Mindestanspruch‘ an Größe.
Diese Formulierung möchte ich lieber gar nicht erst
kommentieren. Etwas mehr Sachlichkeit würde Dir gut stehen.
Polemik wird Dir nirgends weiterhelfen.
Vielleicht kennst du zu wenig Betroffene und hast zu wenig
Einblick, was manche Ämter den Leuten zumuten. Klar gibt es
Leute, die das System schamlos aunutzen. Klar zahlen die Zeche
wieder die Alleinstehenden und der ‚kleine Mann‘. Dass diese
auch extrem gegen die Leistungsempfänger aufgebracht sind,
dafür sorgen Politik und Medien. Die soziale Ächtung und Hetze
ist seit Jahren im Gange und funktioniert anscheinend 
was willst Du damit sagen?
Fragt sich nur, ob sie unserer Gesellschaft wirklich dienlich
ist.
Eine sachliche Auseinandersetzung ist sicher nicht verkehrt.
Greetz, Bommel