Sorry Ann, dass Dein Thread so zerstört wird.
OwT
Hallo an alle Beteiligten,
ich möchte mich nur allgemein zu der Kontroverse äußern. Es ist richtig, wenn die einen User sagen, daß man bei Depressionen zum Arzt und Psychotherapeuten gehen sollte, denn Depression ist eine Krankheit mit recht hoher Sterblichkeitsrate und gehört in die Behandlung durch Profis. Außerdem muß natürlich erst einmal eine vernünftige Diagnostik gemacht werden, um herauszufinden, ob die Probleme überhaupt auf Depression oder eine andere psychische Störung hinweisen.
Es ist aber auch o.k., wenn andere User Tagespläne bei Depression befürworten, denn Tagespläne sind etwas, was bei einigen erfolgreichen Depressionstherapien eingesetzt werden kann (siehe z.B. http://people.freenet.de/oliverwalter/Psychologie/Ve…).
Diese beiden Vorschläge sind also beide o.k. und wenn beide umgesetzt werden, dann sind die Chancen gut, daß die Depression, falls vorhanden, erkannt und erfolgreich therapiert wird.
Beste Grüße,
Oliver Walter
Hallo Ann!
Ich finde es auf jedenfall toll, wie Du für sie da bist!!!
Aber was Du noch geschrieben hast, finde ich signifikant für ein unterwürfiges Verhalten ihrem Mann gegenüber.
Ich würde sie gleich drauf ansprechen und sie fragen, ob sie das ewig mit sich machen lassen will. Ich würde sie direkt damit konfrontieren!!! Manche Menschen unterwerfen sich nur, weil sie angst haben alleine zu sein, oder eben des Kindes wegen… Also zeige ihr, dass Du für sie da bist. Vielleicht hilft das!!
Kopf hoch und nicht traurig sein!!
Berlind
himmel… zofft euch doch nich!
und: wenn schon zu nem arzt wegen verdacht auf depressionen, dann doch bitte
nicht zu einem hausarzt, die haben viel zu oft rein gar keine ahnung davon und/
oder schicken einen mit ziemlich dämlichen anweisungen nach hause… ich würd
mir bei dem nur noch ne überweisung zu nem neurologen holen…
außerdem wundert und stört es mich doch arg wenn mittlerweile jedes
stimmungstief oder jede lustlosigkeit gleich als depression abgestempelt wird
und dann noch am liebsten mit medikamenten behandelt wird. gibts da nich auch
ein buch mit dem titel „krankheitserfinder“ oder so? jedenfalls gabs bei mir
auch vermutungen in richtung depressionen, aber jetzt gehts mir supi, nur weil
ich ein paar punkte an meinem leben geändert hab…
mfg
jj
Anja hat IMO dann Recht, wenn es sich um eine mittlere bis
schwere Depression handelt, gegen die man nicht selber
ankämpfen kann. Da ich die Sache zunächst mal so einschätze,
daß Deine Freundin nicht krank ist, sondern sie die Einsamkeit
krank macht, und weil ich aus Erfahrung weiß, daß depressiv
verstimmte Menschen unter gewissen Umständen Halt durch
Rythmus und Routine bekommen, halte ich es zumindest für einen
Versuch wert.
absolut richtig… wie ich weiter oben in einem posting auch schon geschrieben
habe… und bei mir haben, rhythmus, routine, eine lockerere lebenseinstellung
und ein paar umgebungsänderungen vollkommen geholfen… hört sich viel an, aber
es ergibt sich eins aus dem anderen… und ich glaub ein vernünftiger
schlafrhythmus war bei mir einer der wichtigsten punkte *rotwerd
nachdem ich die restlichen postings gelesen habe bin ich nun der meinung dass
deine freundin vielleicht wirklich eine therapie machen sollte, aber weniger
wegen der lustlosigkeit, als wegen der ungesunden beziehung zu ihrem mann…
wahrscheinlich greift alles ineinander, entweder sie arbeitet an ihrer stimmung
etc und kommt dabei evtl darauf auch was an der ehe zu ändern oder aber sie tut
was an der ehe und dadurch ändert sich ihre grundstimmung…
mfg
jj
sorry noch mal für die entartungen hier…
eins wollt ich noch mal nachschieben, auch wenns vielleicht nicht mehr ganz
nötig ist… ne psychologin (damit mein ich übrigens nicht mich
) hat dazu
auch gesagt, dass diese freundin als erstes versuchen sollte an der situation
zu arbeiten und wenn das dann nicht fruchtet mal zum arzt gehen, wobei es dann
aber eher nicht um eine depressions-behandlung geht, sondern um unterstützung
bei der situationsveränderung…
und da deine freundin sich bei dir anscheinend richtig wohl fühlt ist, wenn es
sich denn überhaupt um eine depression handelt, hier am ehesten von einer
reaktiven depression zu sprechen, also sie reagiert auf die umstände… also
umstände ändern…
ich hoffe deiner freundin gehts bald besser 
mfg
jj