Durchlauferhitzer austausch+ sicherung aus = Strom

Hallo ich habe ein Problem mit meinem Durchlauferhitzer: und zwar hat er vor ungefähr 2 Jahren angefangen zu Tropfen habe ihn aufgeschraubt Wasser ausgemacht, Rohr abgeschnitten, Strom aus und das Zulauf/weiterlauf -Rohr voll mit Zinn/Lot/Lötzinn gemacht damit´s Dicht ist>> ist auch geglückt aber: obwohl ich ALLE Sicherungen im Kasten ausschalte (auch die 380V-S) ist noch beim Durchlauferhitzer Strom drauf (400 bzw. 380V) hatte vor einen Neuen einzubauen aber wenn da noch irgendwo Strom drauf ist Pack ich da nix an!!!
Ist ein Haus aus 1950 aber früher kam auch kein Heißes Wasser wenn ich die Sicherung ausgemacht hab also denk ich das da mal „kein Strom“ dran gekommen ist!..!!..

WAS JETZT???

Mit freundlichen Grüßen
Maze´r93

ALLE Sicherungen im Kasten ausschalte (auch die 380V-S) ist
noch beim Durchlauferhitzer Strom drauf (400 bzw. 380V) hatte
vor einen Neuen einzubauen aber wenn da noch irgendwo Strom
drauf ist Pack ich da nix an!!!

Wie hast Du denn gemessen, das „aus“ ist?

Ist ein Haus aus 1950 aber früher kam auch kein Heißes Wasser
wenn ich die Sicherung ausgemacht hab also denk ich das da mal
„kein Strom“ dran gekommen ist!..!!..

Lese ich das richtig? Du prüfst ob „aus“ ist durch Wasserhahn aufdrehen? Wenn kein heißes Wasser mehr kommt ist der Strom abgeschaltet?

WAS JETZT???

Finger davon lassen, zum Telefon greifen, Elektriker anrufen und ihm sagen er möge vorbei kommen und das machen.

Gruß
Holger

Hallo!
Danke gemessen das „aus“/bzw. an ist hab ich mit nem Stromprüfer!!

Ja du verstehst richtig aber wenn man die Sicherung aus macht sollte man eig. auch erwarten können das das dann auch aus ist!!!
aber Irgendwann früher hab ich auch mal alles durchgemessen um die Sicherungen zu beschriften da war da auch kein Strom drauf (Gemessen) als ich die ausgemacht hab also muss das irgendwas sein was später gekommen ist das die jetzt nicht „aus“ geht???

Danke aber diesen vorschlag lehne ich lieber erst mal ab solange ich nichts konkretes hab was mir helfen oder nicht helfen kann!!

Mit freundlichen Grüßen
Maze´r93

Hallo!
Danke gemessen das „aus“/bzw. an ist hab ich mit nem
Stromprüfer!!

Mit einem „Polprüfer“?
Das taugt nichts.

Ja du verstehst richtig aber wenn man die Sicherung aus macht
sollte man eig. auch erwarten können das das dann auch aus
ist!

DLEs sind gerne mal über Schraubsicherungen versorgt. Sicher, dass Du auch die herausgedreht hast?

Wenn trotz ausgedrehter Sicherungen und ausgeschalteter Leitungsschutzschalter erwiesen ist, dass da noch Spannung anliegt, rufe unbedingt den Elektriker.
Die Spannungsfreiheit kann man nur bedingt mit einem Polprüfer feststellen. Ein Multimeter wäre etwas sinnvoller, selbst dass kann aber an toten Leitungen noch Spannungen anzeigen, aber dann misst man in der Regel deutlich geringere Spannungen als bei anliegender Netzspannung.

Hallo ja bzw. nein hab ich nicht rausgedreht… weil keine im Kasten oder Keller vorhanden>> nur der Kasten aber keine Sicherungen…

Und nein kein „Polprüfer“ sondern mit nem Multimeter (BENNING MM 5) und Stromprüfer von Steinel!!

Ich warte noch auf ein Paar andere Meinungen dann werde ich einen Elektriker bestellen!!

Trotzdem Danke!!!

MfG
Maze´r93

Hallo ja bzw. nein hab ich nicht rausgedreht… weil keine im
Kasten oder Keller vorhanden>> nur der Kasten aber keine
Sicherungen…
Ich warte noch auf ein Paar andere Meinungen dann werde ich
einen Elektriker bestellen!!

Bei den Präzisen angaben bezüglich „Kästen“ wird es schwierig.

Wir können ja mal etwas unterscheiden…
Sicherungskasten? -> Verteilung (Standort)
Zählerkasten? -> Zählerverteilung

Hausanschlußkasten? -> Hausanschuß (wobei du da eh nichts dran zu suchen hast). Und vom DLH solltest Du am besten auch weg bleiben.
Für den Laien sind die Sicherungen da, die er ein und ausschalten kann/ darf.

Gruß
Holger

Hallo ja bzw. nein hab ich nicht rausgedreht… weil keine im
Kasten oder Keller vorhanden>> nur der Kasten aber keine
Sicherungen…

Und nein kein „Polprüfer“ sondern mit nem Multimeter (BENNING
MM 5) und Stromprüfer von Steinel!!

OK, da Du ja sowieso schon an den Klemmen gemessen hast, machen wir es jetzt entgegen der FAQ (230V Verbot für Laien) mal unter Anleitung.

Zuerst öffnest Du den DLE und misst alle drei Leiter gegeneinander und gegen Erde.
Dann nimmst Du die Sicherungen heraus, misst nochmal.
Keine Änderung?
Dann lass das Wasser laufen.
Klackt der DLE (wenn es ein elektronisch geregelter ist, dann natürlich nicht)?
Wird das Wasser heiß?

Was ich vermute: Ein sehr sparsamer Elektriker hat eine Leitung zur Unterverteilung gelegt, die an der Hauptverteilung (Zählerschrank) nur mit 35A Schraubsicherungen abgesichert ist.
Und dann hat er sich die (üblicherweise 32A) Automaten in der Unterverteilung gespart, weil die Leitung zum Durchlauferhitzer auch die 35A aushalten würde und somit keinen weiteren Schutz gegen Überlast und Kurzschluss benötigt.

Wenn dann auch keine Brandgefahr bestünde, ist das trotzdem Pfusch.
Denn ein Zuleitung zu einer Wohnung gehört nach aktuellem Stand der Technik mit 63A belastbar ausgelegt (DIN 18015 sagt das z.B.). Und für ne Wohnung mit DLE ist 35A Absicherung der Zuleitung nicht nur nicht mehr aktuell normgerecht, sondern war schon immer arg knapp.

Zu den 32A für den laufenden DLE kommen ja z.B. auch mitunter noch 10A (Spülmaschine läuft), 16A (2 Kochplatten am Herd sind gerade am Aufheizen) und was sonst gerade noch an ist. 58A hält eine 35A Sicherung zwar, aber kaum mehr als wenige Minuten lang (Kennlinien habe ich nicht im Kopf).

Also bitte, lass die Anlage mal vom Spezialisten prüfen.

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