Hallo Andreas
Hallo Hans! Danke für Ihren Beitrag!
Da es jedoch ein Sonderfall ist,
Nein das ist durchaus häufig so installiert.
Ich wollt damit nur sagen, dass das nicht nur die 1001. Frage nach dem Leitungsquerschnitt sein soll.
_____In einer Albauwohnung ist ein Durchlauferhitzer zu
installieren. Entfernung von HV 12 m, Leistungsaufnahme
24kW/(ggf. 21 kW falls sinnvoll - siehe später), das Gerät
soll, meines Wissens, aus einem Einphasenwechselstrom (kein
Drehstrom) angeschlossen werden.
Das geht nicht. Nur Drehstrom möglich.
Dann werde ich wohl was falsch verstanden haben. Der Elektriker sah an der Anschlusstelle kein Problem, also wird da doch Drehstrom vorhanden sein. Ich dachte Drehstrom lässt sich durch richtige Verschaltung aus drei Einphasenleitungen herstellen (vorausgesetzt richtige Phasenlage kann hergestellt werden). Bin aber kein ausgesprochener Elektro-Fachmann.
_____KLASSISCHE FRAGE: Wie sollte der Leitungquerschnitt
dimensioniert werden? Wäre 5x6mm² ok?
Kommt auf die Verlegeart an, 4x6 stellt in der Regel das
Minimum dar.
Wird im Bad unter Putz mit anschließender Verfliesung gelegt. Im
Flur oberhalb der Decke mit villeicht 5 cm Zwischeraum zwischen der Betondecke und der abgehängten Decke, teilsweise zugegipst (Verlegekanal).
_____PROBLEM: In der Wohnung sind (so ist nun man die
Gegebenheit) 3 alte Nachtspeicheröfen mit folgenden
Leistungwerten (1. 7,6 kW, 2. und 3. etwas kleiner, ich weiss
es nicht genau, sagen wir mal jeweils 3-5 kW).
Ein Problem ist das nicht. Die Öfen sind sicher auch per
Drehstrom angeschlossen.
Mit „Problem“ meinte ich, dass sie alleine für sich schon wahnsinnig viel Leistung verbraten und dann noch der Durchlauferhitzer mit seinen 24 kW noch dazu. (Plus Herd, plus Fernseher, plus Stausauger, pleus… alles Mögliche, was im Haushalt an die Steckdose kommt). Das Problem für mich ist, dass ich befürchte, dass der Wohnungsanschluss für sich für den gleichzeitgen Betrieb dieser Verbraucher nicht ausgelegt sein kann. Und die Frage dahingehen, was für (theoretische) Möglichkeiten zur Abhilfe bestehen.
Der Fachmann sieht das Problem: 24 kW + 7,6 kW + 2*5 kW
ergibt etwas bei 40 kW an Gesamtleistung
Was ist das für ein Fachmann? Ein Elektromeister oder
zumindest Elektrofachkraft?
Es ist ein Elektromeister, der das bei mir mach. NAtürlich könnte ich dieselben Fragen ihm selbst stellen, aber es hat einen Grund, warum ich das hier mache. „Der Fachman“ im obigen Satz war nur ein Idiom.
Zuallererst wird von einem eingetragenen Elektrobetrieb beim
Versorgungsnetzbetreiber (VNB) ein Antrag auf Anschluß eines
24kW Durchlauferhitzers (DLE) gestellt. Erst wenn der
zustimmt, macht man sich weitere Gedanken.
Und diesen Antrag kann (darf) nur ein Elektromeister (-fachkraft) stellen, sehe ich das richtig?
_____1) Was sagt Ihr, wird es möglich sein, bei der
geschilderten Situation das Gerät mit 24 kW anzuschließen?
Bei der geschilderten Situation ganz klar: nein.
Weil? Wo sehen Sie das Problem? Ist das derselbe Grund, den ich anführe?
_____4) Wie hat für den Fall, dass der Einbau doch möglih ist
(ggf. nach technischer Nachbesserung) die Absicherung zu
erfolgen? Welcher Automat (ggf. welche 3 Automaten) sollte zum
einsatz kommen?
Welche Absicherung und welche Automaten sind hier denn
gemeint?
Na wahrscheinlich die Sicherungsautimaten mit einem Kippschalter, der nach oben und nach unten geleget werden kann und rausspringt, sobald der Schwellenwert überschritten wird.
_____5) Ist das eine Lösung, wenn man die alten elektrischen
Heizkörper durch neue, die ggf. nicht so viel Leistung
verbraten, austauscht? Ich weiss nicht was es auf dem Markt
für Geräte gibt. Der größte Raum, der beheizt werden müsste,
ist ca 50-60 m³ groß. Es werden 3 Heizkörper benötigt.
Das ist allein wegen des Durchlauferhitzers nicht notwendig.
Was meinen Sie damit? Die Idee war, die Riesendinger mit 7,5 kW und 3-5 kW durch Geräte mit kleinerer Leistung zu ersetzen, um damit die Leistungsaufnahme bei gleichzeitigem Betrieb geringer zu halten und somit ggf. unter die Überlastungsgrenze des Wohnungsanschlusses zu kommen, so dass dieser nicht aufwendig verstärkt werden muss.
_____6) An wen muss ich mich wenden, um zu erfahren, ob die
Leitung BIS zum Zähler überhaupt die auf sie zukommenden
Belastung vertragen kann? An wenn wende ich mich mit der
Anfrage, diesen Abschnitt für die neue Last zu
modifizieren/verstärken. Was würde zu einer solchen
Veränderung gehören? U. U. welche Kosten - Versorgungsgebiet
der EnBW, PLZ 71229 - würde es mit sich bringen (vielleicht
weiss das jemand unter Euch)?
Also:
Man wendet sich an einen Elektroinstallateur und sagt was man
will (Durchlauferhitzer anschließen)
Wie gesagt, einen echten Fachmann habe ich beauftragt. Es gibt Gründe, wieso ich das hier nochmal in Erfahrung bringen will. Ich habe Gründe zu der Annahme, dass er mir, darauf spekulierend, dass ich gar keine Anhung habe, größeren Arbeitsumfang, wobei natürlich er mit der Ausführung beauftrag werden soll, „andrehen“ will, als es ggf. nötig ist.
Der kümmert sich normalerweise um den Rest. Anfrage beim VNB,
Anmeldung des DLE, Prüfung und Änderung der vorhandenen
Verteilung und Zuleitungen, ggf. Erhöhung der
Zählersicherungen, Nachrüstung der Elektroverteilung,
Leitungsverlegung, Einhaltung der Abschaltbedingungen und
Vorschriften zur Leitungsverlegung, Kostenschätzung bzw.
Angebot.
_____7) Welche Risiken birg das für das Haus, wenn die Wohung
für sich mit Kabel für den Anschlusss des Durchlauferhitzers
in ausreichender Größe ausgestattet wird und dieser selbst
fachmännisch eingebaut wird?
Keins.
Ich meinte die Situation, dass die Elektrik in der Wohnnug für sich richtig dimensioniert ist und alles fachmännisch angeschlossen sei, der Teil der Zuleitung, der vor dem Zähler, also vor dem Wohnungsanschluss liegt, ggf. von der Stärke des Zuleitungsquerschnitts für diese Leistunsgschteigerung (+24 kW) aber nicht ausgelegt ist. Habe ich dann das Problem, dass es mit dann in der Wohnung ständig die Sicherungen „raushaut“ oder kann es sein, dass ich irgendwannmal das ganze Haus lahm lege und ggf. für den Ersatz durchgeschmorter Leitungen irgendwo in den Schächten finanziell aufkommen muss.
_____8) Ist die Möglichkeit denkbar, das ganze durch
technische Maßnahmen (Relais, Steuerung, …) so zu
realisieren, dass die Heizung, sagen wir mal 1 Sekunde vor
Einschalten des Durchlauferhitzers (per Relais, Steuerung oder
sonstiges), abgeschaltet wird und erst erst wieder angeht,
wenn der Durchlauferhitzer wieder inaktiv ist, so dass es zu
dieser derartig großen Leistugsentnahme nicht gleichzeitig
kommt?
Das ist nicht nur denkbar. Genau so ist das üblich und nur so
möglich. Technisch ist das übrigens nicht mal so aufwendig wie
es vielleicht klingt. Der Durchlauferhitzer hat Vorrang und
schaltet, solange er in Betrieb ist, die Aufladung der
Speicherheizung ab. Die Entladung - also der Ventilator, der
die Warmluft rausbläst, kann weiter in Betrieb bleiben.
Könnte Sie villeicht ein Paar stichworte nennen, mit welcher Art von Gerät ich (nicht ich selbst, natürlich, - der Elektriker) das bewerkstelligen kann. Was für Umbau-, Nachrüstungs, Verlege-, Verdratungsarbeiten werden dabei durchgeführt werden müssen? Kann man „PI-mal-Daumen“ über die üblichen Kosten einer Nachrüstung mit so einer Steuerungseinheit (vgl. oben) sagen?
Ich wäre für ein Paar Ratschläge sehr dankbar!
Hans
Danke Hans!