Durchlauferhitzer + elektrische Heizung

Hallo in die Experten-Runde!

_____FOLGENDE FRAGE:
(Ich weiss, zum Thema Durchlauferhitzer ist hier bereits 'ne Menge geschrieben worden. Da es jedoch ein Sonderfall ist, bitte noch einmal)

_____In einer Albauwohnung ist ein Durchlauferhitzer zu installieren. Entfernung von HV 12 m, Leistungsaufnahme 24kW/(ggf. 21 kW falls sinnvoll - siehe später), das Gerät soll, meines Wissens, aus einem Einphasenwechselstrom (kein Drehstrom) angeschlossen werden.

_____KLASSISCHE FRAGE: Wie sollte der Leitungquerschnitt dimensioniert werden? Wäre 5x6mm² ok?

_____PROBLEM: In der Wohnung sind (so ist nun man die Gegebenheit) 3 alte Nachtspeicheröfen mit folgenden Leistungwerten (1. 7,6 kW, 2. und 3. etwas kleiner, ich weiss es nicht genau, sagen wir mal jeweils 3-5 kW).
Der Fachmann sieht das Problem: 24 kW + 7,6 kW + 2*5 kW
ergibt etwas bei 40 kW an Gesamtleistung, was der Wohungsanschluss verkraften müsste (Fernseher, Staubsauger, Herd, Fön,… nicht mal inbegriffen).
Im Kasten, in dem der Zähler eingebaut ist sind, wenn ich mich nicht irre, 2 Sicherungsgrößen - 35 nach und 50 vor dem Zähler - eingebaut. Darüber wie der Anschluss/Anschlusse im Haus (8 Familien-Haus) selktioniert ist/sind ist mir leider nichts bekannt.

_____FRAGE:

Wie man sieht wir das mit dem Durchlauferhitzer denkbar knapp, wenn das Vorhaben überhaupt erst realisiert werden kann/darf.

_____1) Was sagt Ihr, wird es möglich sein, bei der geschilderten Situation das Gerät mit 24 kW anzuschließen?

_____2) Welche Risiken (dass daraus Gefahren werden, will ich gar nicht erst zulassen) birgt das?

_____3) Wie kann man ggf. das Problem lösen?

_____4) Wie hat für den Fall, dass der Einbau doch möglih ist (ggf. nach technischer Nachbesserung) die Absicherung zu erfolgen? Welcher Automat (ggf. welche 3 Automaten) sollte zum einsatz kommen?

_____5) Ist das eine Lösung, wenn man die alten elektrischen Heizkörper durch neue, die ggf. nicht so viel Leistung verbraten, austauscht? Ich weiss nicht was es auf dem Markt für Geräte gibt. Der größte Raum, der beheizt werden müsste, ist ca 50-60 m³ groß. Es werden 3 Heizkörper benötigt.

_____6) An wen muss ich mich wenden, um zu erfahren, ob die Leitung BIS zum Zähler überhaupt die auf sie zukommenden Belastung vertragen kann? An wenn wende ich mich mit der Anfrage, diesen Abschnitt für die neue Last zu modifizieren/verstärken. Was würde zu einer solchen Veränderung gehören? U. U. welche Kosten - Versorgungsgebiet der EnBW, PLZ 71229 - würde es mit sich bringen (vielleicht weiss das jemand unter Euch)?

_____7) Welche Risiken birg das für das Haus, wenn die Wohung für sich mit Kabel für den Anschlusss des Durchlauferhitzers in ausreichender Größe ausgestattet wird und dieser selbst fachmännisch eingebaut wird?

_____8) Ist die Möglichkeit denkbar, das ganze durch technische Maßnahmen (Relais, Steuerung, …) so zu realisieren, dass die Heizung, sagen wir mal 1 Sekunde vor Einschalten des Durchlauferhitzers (per Relais, Steuerung oder sonstiges), abgeschaltet wird und erst erst wieder angeht, wenn der Durchlauferhitzer wieder inaktiv ist, so dass es zu dieser derartig großen Leistugsentnahme nicht gleichzeitig kommt? Was denkt Ihr darüber?

_____9) Weitere Fragen ergeben sich vielleicht noch während der Diskussion

_____Ihr würdet mir mit ein Paar Antworten sehr helfen und zumindest einen Anstoß zu weiteren Überlegungen auf dem Weg zu einer Lösung geben.

_____Danke!
Gruß
Andreas

_____In einer Albauwohnung ist ein Durchlauferhitzer zu
installieren. Entfernung von HV 12 m, Leistungsaufnahme
24kW/(ggf. 21 kW falls sinnvoll - siehe später), das Gerät
soll, meines Wissens, aus einem Einphasenwechselstrom (kein
Drehstrom) angeschlossen werden.

Ist weder sinnvoll noch zulässig!
Rechne doch mal selber:
24.000W / 230V = über 100A!

_____PROBLEM: In der Wohnung sind (so ist nun man die
Gegebenheit) 3 alte Nachtspeicheröfen mit folgenden
Leistungwerten (1. 7,6 kW, 2. und 3. etwas kleiner, ich weiss
es nicht genau, sagen wir mal jeweils 3-5 kW).
Der Fachmann sieht das Problem: 24 kW + 7,6 kW + 2*5 kW
ergibt etwas bei 40 kW an Gesamtleistung, was der
Wohungsanschluss verkraften müsste (Fernseher, Staubsauger,
Herd, Fön,… nicht mal inbegriffen).

Was am Hausanschluss angeschlossen werden kann und darf, sagt dir der Netzbetreiber. SOnst niemand, da das ja auch alles ZUSTIMMUNGSPFLICHTIGE Geräte sind.

Wie man sieht wir das mit dem Durchlauferhitzer denkbar knapp,
wenn das Vorhaben überhaupt erst realisiert werden kann/darf.

_____1) Was sagt Ihr, wird es möglich sein, bei der
geschilderten Situation das Gerät mit 24 kW anzuschließen?

Der Elektriker schaut sich das an unf fragt den Netzbetreiber.
Dann wird die ANlage ggf. verstärkt/umgebaut und ein Lastabwurfrelais samt Leistungsschütz für den DLE eingebaut.

_____4) Wie hat für den Fall, dass der Einbau doch möglih ist
(ggf. nach technischer Nachbesserung) die Absicherung zu
erfolgen? Welcher Automat (ggf. welche 3 Automaten) sollte zum
einsatz kommen?

24.000W / (400V x 1,71…) = 34,6… A

_____5) Ist das eine Lösung, wenn man die alten elektrischen
Heizkörper durch neue, die ggf. nicht so viel Leistung
verbraten, austauscht? Ich weiss nicht was es auf dem Markt
für Geräte gibt. Der größte Raum, der beheizt werden müsste,
ist ca 50-60 m³ groß. Es werden 3 Heizkörper benötigt.

Wäre das OK, wenn die Wohnung dann im Winter nur noch von 08:00 Uhr bis 13:00 beheizt werden kann?
Weniger Leistung: Theoretisch denkbar, aber den Wärmebedarf sollte man ausrechnen lassen.

_____6) An wen muss ich mich wenden, um zu erfahren, ob die
Leitung BIS zum Zähler überhaupt die auf sie zukommenden
Belastung vertragen kann? An wenn wende ich mich mit der
Anfrage, diesen Abschnitt für die neue Last zu
modifizieren/verstärken.

Erstmal den Elektriker hinzu ziehen.

Die gesamte Fragestellung kann hier sowieso nicht beantwortet werden.
Dazu muss sich ein Fachmann (!) vor Ort (!!!) das ganze anschauen.
Der macht dir dann auch ein Angebot.

Die Art der Frage lässt mich vermuten, dass du selber Hand anlegen willst. Lass das besser.

Hallo Andreas

Da es jedoch ein Sonderfall ist,

Nein das ist durchaus häufig so installiert.

_____In einer Albauwohnung ist ein Durchlauferhitzer zu
installieren. Entfernung von HV 12 m, Leistungsaufnahme
24kW/(ggf. 21 kW falls sinnvoll - siehe später), das Gerät
soll, meines Wissens, aus einem Einphasenwechselstrom (kein
Drehstrom) angeschlossen werden.

Das geht nicht. Nur Drehstrom möglich.

_____KLASSISCHE FRAGE: Wie sollte der Leitungquerschnitt
dimensioniert werden? Wäre 5x6mm² ok?

Kommt auf die Verlegeart an, 4x6 stellt in der Regel das Minimum dar.

_____PROBLEM: In der Wohnung sind (so ist nun man die
Gegebenheit) 3 alte Nachtspeicheröfen mit folgenden
Leistungwerten (1. 7,6 kW, 2. und 3. etwas kleiner, ich weiss
es nicht genau, sagen wir mal jeweils 3-5 kW).

Ein Problem ist das nicht. Die Öfen sind sicher auch per Drehstrom angeschlossen.

Der Fachmann sieht das Problem: 24 kW + 7,6 kW + 2*5 kW
ergibt etwas bei 40 kW an Gesamtleistung

Was ist das für ein Fachmann? Ein Elektromeister oder zumindest Elektrofachkraft?

Zuallererst wird von einem eingetragenen Elektrobetrieb beim Versorgungsnetzbetreiber (VNB) ein Antrag auf Anschluß eines 24kW Durchlauferhitzers (DLE) gestellt. Erst wenn der zustimmt, macht man sich weitere Gedanken.

_____1) Was sagt Ihr, wird es möglich sein, bei der
geschilderten Situation das Gerät mit 24 kW anzuschließen?

Bei der geschilderten Situation ganz klar: nein.

_____4) Wie hat für den Fall, dass der Einbau doch möglih ist
(ggf. nach technischer Nachbesserung) die Absicherung zu
erfolgen? Welcher Automat (ggf. welche 3 Automaten) sollte zum
einsatz kommen?

Welche Absicherung und welche Automaten sind hier denn gemeint?

_____5) Ist das eine Lösung, wenn man die alten elektrischen
Heizkörper durch neue, die ggf. nicht so viel Leistung
verbraten, austauscht? Ich weiss nicht was es auf dem Markt
für Geräte gibt. Der größte Raum, der beheizt werden müsste,
ist ca 50-60 m³ groß. Es werden 3 Heizkörper benötigt.

Das ist allein wegen des Durchlauferhitzers nicht notwendig.

_____6) An wen muss ich mich wenden, um zu erfahren, ob die
Leitung BIS zum Zähler überhaupt die auf sie zukommenden
Belastung vertragen kann? An wenn wende ich mich mit der
Anfrage, diesen Abschnitt für die neue Last zu
modifizieren/verstärken. Was würde zu einer solchen
Veränderung gehören? U. U. welche Kosten - Versorgungsgebiet
der EnBW, PLZ 71229 - würde es mit sich bringen (vielleicht
weiss das jemand unter Euch)?

Also:

Man wendet sich an einen Elektroinstallateur und sagt was man will (Durchlauferhitzer anschließen)

Der kümmert sich normalerweise um den Rest. Anfrage beim VNB, Anmeldung des DLE, Prüfung und Änderung der vorhandenen Verteilung und Zuleitungen, ggf. Erhöhung der Zählersicherungen, Nachrüstung der Elektroverteilung, Leitungsverlegung, Einhaltung der Abschaltbedingungen und Vorschriften zur Leitungsverlegung, Kostenschätzung bzw. Angebot.

_____7) Welche Risiken birg das für das Haus, wenn die Wohung
für sich mit Kabel für den Anschlusss des Durchlauferhitzers
in ausreichender Größe ausgestattet wird und dieser selbst
fachmännisch eingebaut wird?

Keins.

_____8) Ist die Möglichkeit denkbar, das ganze durch
technische Maßnahmen (Relais, Steuerung, …) so zu
realisieren, dass die Heizung, sagen wir mal 1 Sekunde vor
Einschalten des Durchlauferhitzers (per Relais, Steuerung oder
sonstiges), abgeschaltet wird und erst erst wieder angeht,
wenn der Durchlauferhitzer wieder inaktiv ist, so dass es zu
dieser derartig großen Leistugsentnahme nicht gleichzeitig
kommt?

Das ist nicht nur denkbar. Genau so ist das üblich und nur so möglich. Technisch ist das übrigens nicht mal so aufwendig wie es vielleicht klingt. Der Durchlauferhitzer hat Vorrang und schaltet, solange er in Betrieb ist, die Aufladung der Speicherheizung ab. Die Entladung - also der Ventilator, der die Warmluft rausbläst, kann weiter in Betrieb bleiben.

Hans

Hallo Andreas

Hallo Hans! Danke für Ihren Beitrag!

Da es jedoch ein Sonderfall ist,

Nein das ist durchaus häufig so installiert.

Ich wollt damit nur sagen, dass das nicht nur die 1001. Frage nach dem Leitungsquerschnitt sein soll.

_____In einer Albauwohnung ist ein Durchlauferhitzer zu
installieren. Entfernung von HV 12 m, Leistungsaufnahme
24kW/(ggf. 21 kW falls sinnvoll - siehe später), das Gerät
soll, meines Wissens, aus einem Einphasenwechselstrom (kein
Drehstrom) angeschlossen werden.

Das geht nicht. Nur Drehstrom möglich.

Dann werde ich wohl was falsch verstanden haben. Der Elektriker sah an der Anschlusstelle kein Problem, also wird da doch Drehstrom vorhanden sein. Ich dachte Drehstrom lässt sich durch richtige Verschaltung aus drei Einphasenleitungen herstellen (vorausgesetzt richtige Phasenlage kann hergestellt werden). Bin aber kein ausgesprochener Elektro-Fachmann.

_____KLASSISCHE FRAGE: Wie sollte der Leitungquerschnitt
dimensioniert werden? Wäre 5x6mm² ok?

Kommt auf die Verlegeart an, 4x6 stellt in der Regel das
Minimum dar.

Wird im Bad unter Putz mit anschließender Verfliesung gelegt. Im
Flur oberhalb der Decke mit villeicht 5 cm Zwischeraum zwischen der Betondecke und der abgehängten Decke, teilsweise zugegipst (Verlegekanal).

_____PROBLEM: In der Wohnung sind (so ist nun man die
Gegebenheit) 3 alte Nachtspeicheröfen mit folgenden
Leistungwerten (1. 7,6 kW, 2. und 3. etwas kleiner, ich weiss
es nicht genau, sagen wir mal jeweils 3-5 kW).

Ein Problem ist das nicht. Die Öfen sind sicher auch per
Drehstrom angeschlossen.

Mit „Problem“ meinte ich, dass sie alleine für sich schon wahnsinnig viel Leistung verbraten und dann noch der Durchlauferhitzer mit seinen 24 kW noch dazu. (Plus Herd, plus Fernseher, plus Stausauger, pleus… alles Mögliche, was im Haushalt an die Steckdose kommt). Das Problem für mich ist, dass ich befürchte, dass der Wohnungsanschluss für sich für den gleichzeitgen Betrieb dieser Verbraucher nicht ausgelegt sein kann. Und die Frage dahingehen, was für (theoretische) Möglichkeiten zur Abhilfe bestehen.

Der Fachmann sieht das Problem: 24 kW + 7,6 kW + 2*5 kW
ergibt etwas bei 40 kW an Gesamtleistung

Was ist das für ein Fachmann? Ein Elektromeister oder
zumindest Elektrofachkraft?

Es ist ein Elektromeister, der das bei mir mach. NAtürlich könnte ich dieselben Fragen ihm selbst stellen, aber es hat einen Grund, warum ich das hier mache. „Der Fachman“ im obigen Satz war nur ein Idiom.

Zuallererst wird von einem eingetragenen Elektrobetrieb beim
Versorgungsnetzbetreiber (VNB) ein Antrag auf Anschluß eines
24kW Durchlauferhitzers (DLE) gestellt. Erst wenn der
zustimmt, macht man sich weitere Gedanken.

Und diesen Antrag kann (darf) nur ein Elektromeister (-fachkraft) stellen, sehe ich das richtig?

_____1) Was sagt Ihr, wird es möglich sein, bei der
geschilderten Situation das Gerät mit 24 kW anzuschließen?

Bei der geschilderten Situation ganz klar: nein.

Weil? Wo sehen Sie das Problem? Ist das derselbe Grund, den ich anführe?

_____4) Wie hat für den Fall, dass der Einbau doch möglih ist
(ggf. nach technischer Nachbesserung) die Absicherung zu
erfolgen? Welcher Automat (ggf. welche 3 Automaten) sollte zum
einsatz kommen?

Welche Absicherung und welche Automaten sind hier denn
gemeint?

Na wahrscheinlich die Sicherungsautimaten mit einem Kippschalter, der nach oben und nach unten geleget werden kann und rausspringt, sobald der Schwellenwert überschritten wird.

_____5) Ist das eine Lösung, wenn man die alten elektrischen
Heizkörper durch neue, die ggf. nicht so viel Leistung
verbraten, austauscht? Ich weiss nicht was es auf dem Markt
für Geräte gibt. Der größte Raum, der beheizt werden müsste,
ist ca 50-60 m³ groß. Es werden 3 Heizkörper benötigt.

Das ist allein wegen des Durchlauferhitzers nicht notwendig.

Was meinen Sie damit? Die Idee war, die Riesendinger mit 7,5 kW und 3-5 kW durch Geräte mit kleinerer Leistung zu ersetzen, um damit die Leistungsaufnahme bei gleichzeitigem Betrieb geringer zu halten und somit ggf. unter die Überlastungsgrenze des Wohnungsanschlusses zu kommen, so dass dieser nicht aufwendig verstärkt werden muss.

_____6) An wen muss ich mich wenden, um zu erfahren, ob die
Leitung BIS zum Zähler überhaupt die auf sie zukommenden
Belastung vertragen kann? An wenn wende ich mich mit der
Anfrage, diesen Abschnitt für die neue Last zu
modifizieren/verstärken. Was würde zu einer solchen
Veränderung gehören? U. U. welche Kosten - Versorgungsgebiet
der EnBW, PLZ 71229 - würde es mit sich bringen (vielleicht
weiss das jemand unter Euch)?

Also:

Man wendet sich an einen Elektroinstallateur und sagt was man
will (Durchlauferhitzer anschließen)

Wie gesagt, einen echten Fachmann habe ich beauftragt. Es gibt Gründe, wieso ich das hier nochmal in Erfahrung bringen will. Ich habe Gründe zu der Annahme, dass er mir, darauf spekulierend, dass ich gar keine Anhung habe, größeren Arbeitsumfang, wobei natürlich er mit der Ausführung beauftrag werden soll, „andrehen“ will, als es ggf. nötig ist.

Der kümmert sich normalerweise um den Rest. Anfrage beim VNB,
Anmeldung des DLE, Prüfung und Änderung der vorhandenen
Verteilung und Zuleitungen, ggf. Erhöhung der
Zählersicherungen, Nachrüstung der Elektroverteilung,
Leitungsverlegung, Einhaltung der Abschaltbedingungen und
Vorschriften zur Leitungsverlegung, Kostenschätzung bzw.
Angebot.

_____7) Welche Risiken birg das für das Haus, wenn die Wohung
für sich mit Kabel für den Anschlusss des Durchlauferhitzers
in ausreichender Größe ausgestattet wird und dieser selbst
fachmännisch eingebaut wird?

Keins.

Ich meinte die Situation, dass die Elektrik in der Wohnnug für sich richtig dimensioniert ist und alles fachmännisch angeschlossen sei, der Teil der Zuleitung, der vor dem Zähler, also vor dem Wohnungsanschluss liegt, ggf. von der Stärke des Zuleitungsquerschnitts für diese Leistunsgschteigerung (+24 kW) aber nicht ausgelegt ist. Habe ich dann das Problem, dass es mit dann in der Wohnung ständig die Sicherungen „raushaut“ oder kann es sein, dass ich irgendwannmal das ganze Haus lahm lege und ggf. für den Ersatz durchgeschmorter Leitungen irgendwo in den Schächten finanziell aufkommen muss.

_____8) Ist die Möglichkeit denkbar, das ganze durch
technische Maßnahmen (Relais, Steuerung, …) so zu
realisieren, dass die Heizung, sagen wir mal 1 Sekunde vor
Einschalten des Durchlauferhitzers (per Relais, Steuerung oder
sonstiges), abgeschaltet wird und erst erst wieder angeht,
wenn der Durchlauferhitzer wieder inaktiv ist, so dass es zu
dieser derartig großen Leistugsentnahme nicht gleichzeitig
kommt?

Das ist nicht nur denkbar. Genau so ist das üblich und nur so
möglich. Technisch ist das übrigens nicht mal so aufwendig wie
es vielleicht klingt. Der Durchlauferhitzer hat Vorrang und
schaltet, solange er in Betrieb ist, die Aufladung der
Speicherheizung ab. Die Entladung - also der Ventilator, der
die Warmluft rausbläst, kann weiter in Betrieb bleiben.

Könnte Sie villeicht ein Paar stichworte nennen, mit welcher Art von Gerät ich (nicht ich selbst, natürlich, - der Elektriker) das bewerkstelligen kann. Was für Umbau-, Nachrüstungs, Verlege-, Verdratungsarbeiten werden dabei durchgeführt werden müssen? Kann man „PI-mal-Daumen“ über die üblichen Kosten einer Nachrüstung mit so einer Steuerungseinheit (vgl. oben) sagen?

Ich wäre für ein Paar Ratschläge sehr dankbar!

Hans

Danke Hans!

Hallo xstrom!
Danke für Ihren Beitrag!

_____In einer Albauwohnung ist ein Durchlauferhitzer zu
installieren. Entfernung von HV 12 m, Leistungsaufnahme
24kW/(ggf. 21 kW falls sinnvoll - siehe später), das Gerät
soll, meines Wissens, aus einem Einphasenwechselstrom (kein
Drehstrom) angeschlossen werden.

Ist weder sinnvoll noch zulässig!
Rechne doch mal selber:
24.000W / 230V = über 100A!

24000/(230*1,732)= 60,25 A
bei theoretisch möglichen 40 kW Gesamtleistung sind das
40000/(230*1,732)= über 100 A.

_____PROBLEM: In der Wohnung sind (so ist nun man die
Gegebenheit) 3 alte Nachtspeicheröfen mit folgenden
Leistungwerten (1. 7,6 kW, 2. und 3. etwas kleiner, ich weiss
es nicht genau, sagen wir mal jeweils 3-5 kW).
Der Fachmann sieht das Problem: 24 kW + 7,6 kW + 2*5 kW
ergibt etwas bei 40 kW an Gesamtleistung, was der
Wohungsanschluss verkraften müsste (Fernseher, Staubsauger,
Herd, Fön,… nicht mal inbegriffen).

Was am Hausanschluss angeschlossen werden kann und darf, sagt
dir der Netzbetreiber. SOnst niemand, da das ja auch alles
ZUSTIMMUNGSPFLICHTIGE Geräte sind.

Wie man sieht wir das mit dem Durchlauferhitzer denkbar knapp,
wenn das Vorhaben überhaupt erst realisiert werden kann/darf.

_____1) Was sagt Ihr, wird es möglich sein, bei der
geschilderten Situation das Gerät mit 24 kW anzuschließen?

Der Elektriker schaut sich das an unf fragt den Netzbetreiber.
Dann wird die ANlage ggf. verstärkt/umgebaut und ein
Lastabwurfrelais samt Leistungsschütz für den DLE eingebaut.

_____4) Wie hat für den Fall, dass der Einbau doch möglih ist
(ggf. nach technischer Nachbesserung) die Absicherung zu
erfolgen? Welcher Automat (ggf. welche 3 Automaten) sollte zum
einsatz kommen?

24.000W / (400V x 1,71…) = 34,6… A

Warum verwenden Sie 400 V UND „Wurzel aus 3“?

_____5) Ist das eine Lösung, wenn man die alten elektrischen
Heizkörper durch neue, die ggf. nicht so viel Leistung
verbraten, austauscht? Ich weiss nicht was es auf dem Markt
für Geräte gibt. Der größte Raum, der beheizt werden müsste,
ist ca 50-60 m³ groß. Es werden 3 Heizkörper benötigt.

Wäre das OK, wenn die Wohnung dann im Winter nur noch von
08:00 Uhr bis 13:00 beheizt werden kann?
Weniger Leistung: Theoretisch denkbar, aber den Wärmebedarf
sollte man ausrechnen lassen.

Ja, das mit dem Wärmebedarf ist klar. Muss geprüft werden.
Warum nur zw.08:00 Uhr bis 13:00 Uhr? Welchen Grund hat das?

_____6) An wen muss ich mich wenden, um zu erfahren, ob die
Leitung BIS zum Zähler überhaupt die auf sie zukommenden
Belastung vertragen kann? An wenn wende ich mich mit der
Anfrage, diesen Abschnitt für die neue Last zu
modifizieren/verstärken.

Erstmal den Elektriker hinzu ziehen.

(*) Es arbeitet ein Elektriker dran, von dem ich aber nicht überzeugt bin, dass es aufrichtig zu mir ist in Bezug darauf was tatsächlich nötig ist und was nicht. Er will mir, so meine Vermutung, möglichst viel *unbedingt notwendiger Arbeit* „andrehen“ - deswegen die detaillierte Nachfrage hier. (Der gute Mann hat bereits 7 Stunden daran gearbeitet, was ich als Leie in 2 Stunden fertig bringen würde - bis jetzt sind nur Leitungen für 4 Steckdosen, 1 Lichtschalter, 1 Glühlampe und die Leitung für den DLE verlegt worden, ohne jegliche Anschlusarbeiten, wobei ich noch den Kanal in der Decke im Flur selbst offen gelegt habe)… Aber das nur ganz am Rande, gehört nicht zur Frage an sich…

Die gesamte Fragestellung kann hier sowieso nicht beantwortet
werden.
Dazu muss sich ein Fachmann (!) vor Ort (!!!) das ganze
anschauen.
Der macht dir dann auch ein Angebot.

Vgl. (*)

Die Art der Frage lässt mich vermuten, dass du selber Hand
anlegen willst. Lass das besser.

Nein, das will ich nicht, bin nicht lebensmüde. Es arbeitet ein Elektriker dran, aber, wie gesagt, es gibt Gründe hier nachzufragen - zum einen will ich es selbst wissen, zum anderen will ich seine Aussagen verifizieren.

Hallo,

24.000W / (400V x 1,71…) = 34,6… A

Warum verwenden Sie 400 V UND „Wurzel aus 3“?

bei „Drehstrom“ kommt der „Verkettungsfaktor“ ins Spiel, daher wird die Leistung bei Drehstrom wie folgt berechnet

Leistung = Wurzel_3 x Spannung x Strom x cos_phi

umgestellt nach Strom ergibt das

Strom = Leistung / (Spannung x Wurzel_3 x cos_phi)

Wobei der cos_phi bei rein ohmschen Verbrauchern gleich 1 ist.

Gruss Angus

Ps. Wurzel_3 ist 1,732…jetzt einfach mal 400V durch 1,732 teilen…und was kommt raus? richtig 230V…so „einfach“ ist Elektrotechnik…

Hallo Angus! Danke für Ihren Beitrag!

24.000W / (400V x 1,71…) = 34,6… A

Warum verwenden Sie 400 V UND „Wurzel aus 3“?

bei „Drehstrom“ kommt der „Verkettungsfaktor“ ins Spiel, daher
wird die Leistung bei Drehstrom wie folgt berechnet

Leistung = Wurzel_3 x Spannung x Strom x cos_phi

und dabei wäre mit 1,71 und „Wurzel 3“ Ihr Verkettungsfaktor 2 mal berücksichtigt.
Meiner Meinung nach muss es
24.000W / (230V x 1,732…) = 60,25… A
heißen.
Sehe ich das falsch?

Ps. Wurzel_3 ist 1,732…jetzt einfach mal 400V durch 1,732
teilen…und was kommt raus? richtig 230V…so „einfach“ ist
Elektrotechnik…

Die Überlegung ist ja richitg… Nur in ihrer Formel oben „steckt“ 1,732 zwei mal drin.

Hallo Andreas

Dann werde ich wohl was falsch verstanden haben. Der
Elektriker sah an der Anschlusstelle kein Problem, also wird
da doch Drehstrom vorhanden sein.

Genau.

Ich dachte Drehstrom lässt
sich durch richtige Verschaltung aus drei Einphasenleitungen
herstellen

Hat man drei Phasen (=Außenleiter), hat man Drehstrom.

(vorausgesetzt richtige Phasenlage kann hergestellt
werden).

Hier ist vermutlich die Drehrichtung gemeint. Die ist bei Motoren wichtig, nicht aber bei DLE.

Bin aber kein ausgesprochener Elektro-Fachmann.

Ist ja nicht schlimm. Nur die Baumarktwerbung will uns weismachen, daß jeder alles selber machen kann.

_____PROBLEM: In der Wohnung sind (so ist nun man die
Gegebenheit) 3 alte Nachtspeicheröfen

Ein Problem ist das nicht.

Mit „Problem“ meinte ich, dass sie alleine für sich schon
wahnsinnig viel Leistung verbraten und dann noch der
Durchlauferhitzer mit seinen 24 kW noch dazu.

Ich hab das schon verstanden. Die Lösung wurde aber weiter unten bei Punkt 7 schon erläutert. Die 24 kW kommen eben nicht zur Heizung dazu, sie ersetzen die vorher durch die Heizung bestimmte Leistung.

Und diesen Antrag kann (darf) nur ein Elektromeister
(-fachkraft) stellen, sehe ich das richtig?

Naja, fragen kann man ja mal beim VNB, einfach nur ob ein DLE mit 24kW zugelassen wird.

_____1) Was sagt Ihr, wird es möglich sein, bei der
geschilderten Situation das Gerät mit 24 kW anzuschließen?

Bei der geschilderten Situation ganz klar: nein.

Weil? Wo sehen Sie das Problem? Ist das derselbe Grund, den
ich anführe?

Das Problem liegt allein in der Anforderung, den DLE mit Wechselstrom versorgen zu wollen. Deshalb das Nein.

_____4) Wie hat für den Fall, dass der Einbau doch möglih ist
(ggf. nach technischer Nachbesserung) die Absicherung zu
erfolgen? Welcher Automat (ggf. welche 3 Automaten) sollte zum
einsatz kommen?

Welche Absicherung und welche Automaten sind hier denn
gemeint?

Na wahrscheinlich die Sicherungsautimaten mit einem
Kippschalter, der nach oben und nach unten geleget werden kann
und rausspringt, sobald der Schwellenwert überschritten wird.

Mir ist immer noch nicht klar, um welche Automaten es geht. Sind vor dem Zähler Automaten? Gehts um die? Manche VNB haben nach den Zählern nochmal oder statt dessen Sicherungen oder Automaten. Dann kennt der Elektriker das Vorgehen in so einem Fall oder er läßt sich das vom VNB sagen.

_____5) Ist das eine Lösung, wenn man die alten elektrischen
Heizkörper durch neue, die ggf. nicht so viel Leistung
verbraten, austauscht? Ich weiss nicht was es auf dem Markt
für Geräte gibt. Der größte Raum, der beheizt werden müsste,
ist ca 50-60 m³ groß. Es werden 3 Heizkörper benötigt.

Das ist allein wegen des Durchlauferhitzers nicht notwendig.

Was meinen Sie damit?

Daß bei Durchlauferhitzerbetrieb die Heizung rausgeschmissen wird, egal wie groß die Leistung der Heizung ist.

_____6) An wen muss ich mich wenden, um zu erfahren, ob die
Leitung BIS zum Zähler überhaupt die auf sie zukommenden
Belastung vertragen kann? An wenn wende ich mich mit der
Anfrage, diesen Abschnitt für die neue Last zu
modifizieren/verstärken. Was würde zu einer solchen
Veränderung gehören? U. U. welche Kosten - Versorgungsgebiet
der EnBW, PLZ 71229 - würde es mit sich bringen (vielleicht
weiss das jemand unter Euch)?

Also:
Man wendet sich an einen Elektroinstallateur und sagt was man
will (Durchlauferhitzer anschließen)

Wie gesagt, einen echten Fachmann habe ich beauftragt. Es gibt
Gründe, wieso ich das hier nochmal in Erfahrung bringen will.
Ich habe Gründe zu der Annahme, dass er mir, darauf
spekulierend, dass ich gar keine Anhung habe, größeren
Arbeitsumfang, wobei natürlich er mit der Ausführung beauftrag
werden soll, „andrehen“ will, als es ggf. nötig ist.

Es kann schon sein, daß die Leitung vom Zähler zur Wohnungsverteilung zu knapp ist. Kann auch sein, daß die Verteilung einfach platzmäßig zu klein ist, um noch die Schaltung für den DLE unterzubringen. Ein paar Stunden sind schnell notwendig.

Der kümmert sich normalerweise um den Rest. Anfrage beim VNB,
Anmeldung des DLE, Prüfung und Änderung der vorhandenen
Verteilung und Zuleitungen, ggf. Erhöhung der
Zählersicherungen, Nachrüstung der Elektroverteilung,
Leitungsverlegung, Einhaltung der Abschaltbedingungen und
Vorschriften zur Leitungsverlegung, Kostenschätzung bzw.
Angebot.

_____7) Welche Risiken birg das für das Haus, wenn die Wohung
für sich mit Kabel für den Anschlusss des Durchlauferhitzers
in ausreichender Größe ausgestattet wird und dieser selbst
fachmännisch eingebaut wird?

Keins.

Ich meinte die Situation, dass die Elektrik in der Wohnnug für
sich richtig dimensioniert ist und alles fachmännisch
angeschlossen sei, der Teil der Zuleitung, der vor dem Zähler,
also vor dem Wohnungsanschluss liegt, ggf. von der Stärke des
Zuleitungsquerschnitts für diese Leistunsgschteigerung (+24
kW) aber nicht ausgelegt ist.

Das wird der Elektriker anschaun und berücksichtigen.

Habe ich dann das Problem, dass
es mit dann in der Wohnung ständig die Sicherungen „raushaut“

Nein.

oder kann es sein, dass ich irgendwannmal das ganze Haus lahm
lege

Bei zu kleiner Vorsicherung - ja.

und ggf. für den Ersatz durchgeschmorter Leitungen
irgendwo in den Schächten finanziell aufkommen muss.

Das darf wegen vorhandener Überlastsicherungen nicht vorkommen können.

_____8) Ist die Möglichkeit denkbar, das ganze durch
technische Maßnahmen (Relais, Steuerung, …) so zu
realisieren, dass die Heizung, sagen wir mal 1 Sekunde vor
Einschalten des Durchlauferhitzers (per Relais, Steuerung oder
sonstiges), abgeschaltet wird und erst erst wieder angeht,
wenn der Durchlauferhitzer wieder inaktiv ist, so dass es zu
dieser derartig großen Leistugsentnahme nicht gleichzeitig
kommt?

Das ist nicht nur denkbar. Genau so ist das üblich und nur so
möglich. Technisch ist das übrigens nicht mal so aufwendig wie
es vielleicht klingt. Der Durchlauferhitzer hat Vorrang und
schaltet, solange er in Betrieb ist, die Aufladung der
Speicherheizung ab. Die Entladung - also der Ventilator, der
die Warmluft rausbläst, kann weiter in Betrieb bleiben.

Könnte Sie villeicht ein Paar stichworte nennen, mit welcher
Art von Gerät ich (nicht ich selbst, natürlich, - der
Elektriker) das bewerkstelligen kann.

Lastabwurfrelais

Was für Umbau-,
Nachrüstungs, Verlege-, Verdratungsarbeiten werden dabei
durchgeführt werden müssen?

Nachrüstung erfolgt im Verteiler. Da muß sowieso die Absicherung des DLE rein und eben auch die Lastabwurfschaltung. Ich nehme an, Schütz(e) und Sicherungen für Heizung sind im gleichen Verteiler. Extra Leitungen für den Lastabwurf brauchts nicht. Was sonst noch zusätzlich gemacht werden muß, ist von hier aus Spekulation. Kann sein, daß der / die Fehlerstromschutzschalter wegen der stärkeren Zählersicherung erneuert werden muß / müssen. Kann sein, daß kein Platz mehr ist und ein größerer oder zusätzlicher Verteiler eingebaut werden muß.
Kann auch sein, daß ich hier einfach was übersehen habe.

Kann man „PI-mal-Daumen“ über die
üblichen Kosten einer Nachrüstung mit so einer
Steuerungseinheit (vgl. oben) sagen?

Das wäre unseriös und werde ich nicht tun. Sowas mach ich grundsätzlich nicht, ohne eine Anlage gesehen zu haben. (Gegenfrage: Was kostet üblicherweise ein Auto?)

Hans

Hallo,

24.000W / (400V x 1,71…) = 34,6… A

Warum verwenden Sie 400 V UND „Wurzel aus 3“?

bei „Drehstrom“ kommt der „Verkettungsfaktor“ ins Spiel, daher
wird die Leistung bei Drehstrom wie folgt berechnet

Leistung = Wurzel_3 x Spannung x Strom x cos_phi

und dabei wäre mit 1,71 und „Wurzel 3“ Ihr Verkettungsfaktor 2
mal berücksichtigt.
Meiner Meinung nach muss es
24.000W / (230V x 1,732…) = 60,25… A
heißen.
Sehe ich das falsch?

ja
für 1-Phasen Wechselstrom 230V (Phase gegen N)
gilt 24000W/230V = 104,3A
für 3-Phasen Wechselstrom („Drehstrom“)für 400V (Phase gegen Phase) gilt 24000W/(400Vx1,73) = 34,7A

Ps. Wurzel_3 ist 1,732…jetzt einfach mal 400V durch 1,732
teilen…und was kommt raus? richtig 230V…so „einfach“ ist
Elektrotechnik…

Die Überlegung ist ja richitg… Nur in ihrer Formel oben
„steckt“ 1,732 zwei mal drin.

nee, eben nicht…das sollte nur ein allgemeiner Hinweis zur Elektrotechnik sein und hat mit Ihrem Problem nix zu tun. Daher stand es ja auch postscriptum.

Gruss Angus

24.000W / 230V = über 100A!

24000/(230*1,732)= 60,25 A

Einmal Wurzel(3) zuviel. Einphasenwechselstrom hat nur eine Phase mit 230V. Und das wären dann eben über 100A für 24kW.

24.000W / (400V x 1,71…) = 34,6… A

Warum verwenden Sie 400 V UND „Wurzel aus 3“?

Ich habe hier für Drehstrom gerechnet. Der hat 400V zwischen zwei Außenleitern („Phase“), 230V zwischen einem Außenleiter und dem Neutralleiter („Null“). Man kann auch so rechnen, dass man sich sagt: Drehstrom ist dreimal Wechselstrom. Dann würde man nicht mit 400V und Wurzel3 (hier habe ich übrigens einen Fehler gemacht, das ist ja 1,73… und nicht 1,71…) rechnen, sondern die Leistung erst durch drei teilen (für jeden Außenleiter) und dann durch 230V.
Da aber 230V x Wurzel3 = 400V ist, kommt das aufs selbe hinaus.

Wäre das OK, wenn die Wohnung dann im Winter nur noch von
08:00 Uhr bis 13:00 beheizt werden kann?
Weniger Leistung: Theoretisch denkbar, aber den Wärmebedarf
sollte man ausrechnen lassen.

Ja, das mit dem Wärmebedarf ist klar. Muss geprüft werden.
Warum nur zw.08:00 Uhr bis 13:00 Uhr? Welchen Grund hat das?

Nur als Beispiel. Wenn die Speicher deutlich kleiner wären, dann wären sie halt vermutlich schon am späten Mittag leer.

Die Art der Frage lässt mich vermuten, dass du selber Hand
anlegen willst. Lass das besser.

Nein, das will ich nicht, bin nicht lebensmüde. Es arbeitet
ein Elektriker dran, aber, wie gesagt, es gibt Gründe hier
nachzufragen - zum einen will ich es selbst wissen, zum
anderen will ich seine Aussagen verifizieren.

OK, welche Aussagen ganz speziell?
Ich fasse mal das Bisherige zusammen:

  1. DLE mit 24kW benötigt zwingend Drehstrom
  2. Der DLE muss benatragt werden, wird allerdings gerne „vergessen“
  3. Ein simples Lastabwurrelais sorgt dafür, dass bei Warmwasserbezug die Nachtspeicherladung sofort unterbrochen wird. Das ist in der Regel so nötig und Standard. Die paar Minuten Ladung, die dann fehlen, sind unbedeutend.
  4. Nachtspeicher wurden früher gerne „nach Gefühl“ + 50% dimensioniert. Wenn nun auch Fenster und Fassade besser gedämmt sein sollten, kommt man auf locker 100% Überdimensionierung. Zu große Nachtspeicher strahlen unnötig auch ohne Wärmeanforderung Wärme ab. Es gibt Leute, bei denen die Gebläse der Speicher nie laufen und trotzdem die Bude warm ist, weil die Dinger ohne jede Regelung jede Nacht voll aufgeheizt werden und dann vor sich hin glühen. Besonders „effizient“, weil die tagsüber gar nicht zu Haus sind und am Nachmittag (auch im Winter) erstmal die Fenster öffnen müssen, weil es sonst zu warm ist.