Durchmesser Wasserzuleitung

Hallo,
von einem Übergabeschacht an der Straße sind es etwa 70m Leitungsweg zum Haus.
Dort wird ein 3-Personen-Haushalt einziehen. Es gibt zwei Duschen, ein Gäste-WC, und eine Außenzapfstelle. Dazu natürlich Wasch- und Spülmaschine und eine Küchenspüle.

Würde ein DN25-PE-Rohr als Zuleitung ausreichen(und wie berechnet man das eigentlich)?

Moin Moin,
Bei DN25 und 1000l/h hast du einen Druckverlust von 0,15bar…
2000l/h 0,43bar
3000l/h 0,87bar
usw.
http://www.druckverlust.de/Online-Rechner/

Bei einem Vordruck von 10bar sollte ein DN 25 also ausreichend sein.

Gruß

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Deser „Vordruck“ beträgt allerdings regelmässig „nur“ ca. 3 - 5 bar.
In seltenen Fällen etwas mehr. Aber niemals 10 bar. Damit wäre nämlich schon der maximal zulässige Betriebsdruck vieler Armaturten und Geräte erreicht.

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Der Vordruck beträgt allerdings regelmässig „nur“ ca. 3 - 5 bar.
In seltenen Fällen etwas mehr. Aber niemals 10 bar. Damit wäre nämlich schon der maximal zulässige Betriebsdruck vieler Armaturen und Geräte erreicht.
Aus der praktischen Erfahrung darf ich sagen, dass bei einer solchen Leitungslänge regelmässig DN32- Rohr (Aussendurchmesser 40mm) schon bei Einfamilienhäusern zum Einsatz kommt.
Wenn allerdings „nur“ DN 25 (also PE-Rohr 32 x3) schon verlegt wurde, ist das soooo schlimm auch nicht.
Mit einem DN20- Rohr (Aussendurchmesser 25mm) wird es allerdings wirklich knapp.

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Der zuständige Installateur hat noch DN25 am Lager, allerdings wollte er das „noch mal durchrechnen“. Mir kam das „gefühlt“ zu dünn vor.
Das mit dem Vordruck ist für mich als Elektriker ja ebenso unbekannt wie logisch.
Mensch, haben wir es da einfach, die Netzspannung ist weitgehend konstant.
Der Vordruck ist hochinteressant, wir reden über ein abgelegenes Häuschen auf dem Berg.

(Ich traue dem Kollegen nicht vollständig, der ist zwar nett, aber macht vieles so, wie er „es schon immer so gemacht hat“.)

Das übliche Trauerspiel…
Der soll über seinen Schatten springen und ne 100m- Rolle DN40 kaufen.
Davon wird keiner arm und er ist für alle Unwägbarkeiten bezüglich Wasserdruck gewappnet.

Ich gehe hier mal davon aus, dass im Anschluss-Schacht auch der Wasserzähler ist und dort verbleibt?
Sonst ist es zumindet hier in Berlin und Brandenburg so, dass die Leitung bis zum WZ immer vom Versorger (oder Vertragsunternehemn des Versorgers gelegt wird.