H wie Hola.
Das Abiturrechensystem ist ziemlich kompliziert.
Allgemein kann man sagen: 840 Punkte werden verteilt, davon sind zu erbringen bis zu 330 im Grundkursbereich, 210 im Leistungskursbereich und 300 im Prüfungsbereich.
Jetzt kommen die Regeln Deines Bundeslandes ins Spiel, was wie verrechnet werden kann usw. usw…
Bei uns war es strikt vorgeschrieben, in welchem Fach man welche Kurse einzubringen hatte - das deckte, glaube ich, 16 oder 17 Kurse ab. Den Rest mußte man mit Kursen seiner Wahl auffüllen.
Je nachdem welches Fach Du als Prüfung hast, kommt noch dazu, daß der vierte Pflichtkurs (12/2, oder 13/2 wenn ihr nich altes Abitur habt) nicht in den Grundkursbereich, sondern in den Prüfungsbereich als Vornote hineingerechnet wurde.
Darüber hinaus werden die drei Pflichtkurse 11/1, 11/2 und 12/2 im Leistungskursbereich von der Punktzahl verdoppelt, der vierte Kurs geht einfach in die Rechnung ein und noch einmal als Vornote im Prüfungsbereich (die Dopplung ist sozusagen aufgespalten).
Die Endnote errechnet sich dann als der Addition Deiner Punkte aus jedem Bereich. Und zwar wird Deine Gesamtpunktezahl in eine Formel eingesetzt, die schlußendlich die Abstufungen in Notengraden (1,0; 1,1 bis höchstens 4,0) ergibt.
280 Punkte müssen mindestens erreicht werden (4,0), alles darunter ist ‚5‘ und damit nicht bestanden - wobei auch viele, viele Regeln für die einzelnen Bereiche existieren; Du mußt sozusagen in gewissem Sinne jeden der drei Teilbereiche bestehen, damit Deine Punktezahl auch eingerechnet wird. Sprich, hast Du bspw. im Grundkursbereich die dortige Norm nicht erreichst, nützen Dir auch 500 Punkte aus den anderen beiden Bereichen nichts - Du bestehst schlichtweg nicht.
840 bis 768 ist übrigens 1,0.
MfG