Hallo zusammen,
kann mir jemand sagen, was mit Leuten los ist, die trotz Durst nichts trinken, sondern frühestens dann, wenn die Zunge schon am Gaumen klebt?
frag mal
bei den Medizinern nach, die Psychologen wissen das bestimmt nicht. Außerdem ist es sehr pauschal formuliert. Habe ich auch mal gemacht und nicht eine Antwort gekriegt…
. Denn mal los und viel Glück.
Hi
Durst ist ja zunächst ein subjektives Gefühl, welches natürlich normalerweise physiologisch gesteuert wird.
Du meinst wahrscheinlich Leute, die eben k e i n e n Durst verspüren, obwohl ihnen schon die Zunge am Gaumen klebt.
Wenn also das Durstgefühl nicht mehr da ist, wie es manchmal bei sehr alten Leuten de Fall ist, dann haben wir das häufige Problem, dass die Leute zuwenig Flüssigkeit in ihren Körper bekommen.
Wenn die Leute hingegen trotz Durstgefühl nicht trinken, dann haben sie ein anderes Problem.
Gruß,
Branden
Wenn die Leute hingegen trotz Durstgefühl nicht trinken, dann
haben sie ein anderes Problem.
Hi Branden,
genau die meine ich.
Ich weiss, daß es eine psychisch bedingte Störung ist, aber welche genau? Selbstbestrafung? Selbstzerstörung?
Ich kenne 2 Frauen, bei denen das der Fall ist, bei der einen kommt noch teiweise nicht essen trotz Hunger dazu.
Hi Kopfnuss,
nee, ich glaube, ich bin hier richtig. Trotzdem danke
Hi cailan
Ich weiss, daß es eine psychisch bedingte Störung ist, aber
welche genau? Selbstbestrafung? Selbstzerstörung?
Ich habe auch in diese Richtung gedacht…Meist ist es aber eine unbewusste elbstzerstörungs-Tendenz. Mit einer bewussten könnte man sich schneller aktiver schädigen.
Ich kenne 2 Frauen, bei denen das der Fall ist, bei der einen
kommt noch teiweise nicht essen trotz Hunger dazu.
Nicht essen trotz Hunger klingt verdächtig nach Magersucht-Tendenz.
Gruß,
Branden
Hallo zusammen,
kann mir jemand sagen, was mit Leuten los ist, die trotz Durst
nichts trinken, sondern frühestens dann, wenn die Zunge schon
am Gaumen klebt?
Ich kann nur für meinen Fall sprechen, da ist es einfach eines: Angst.
Ich habe Magen (und Darm-)probleme und Phasen (wie momentan) in denen ich eigentlich gar nichts zu mir nehmen kann.
Sogar Wasser ist kritisch.
Man möchte also nichts zu sich nehmen, auch nichts trinken, weil man weiß das ein Schmerz folgt oder folgen könnte.
Zwar kann sich der Schmerz auch verschlimmern, wenn man nichts zu sich nimmt, aber das Gefühl ist oft nicht da.
Ich weiß z.B. das wenn mir übel wird, das oft daran liegt, dass ich nichts gegessen habe. Ich habe aber schon seit Jahren kein Hungerfühl mehr, ich esse mittlerweile, wenn mir schlecht und schwummrig wird.
Beim Durst ist das Problem, dass die Nebenwirkungen geringer ausfallen im ersten Moment- vielleicht mal pünktchen vor den Augen oder Kopfschmerzen. Die Kopfschmerzen merk ich erst spät oder sogar erst dann, wenn ich etwas trinke, da sie sich dann lösen und ich habe das Gefühl, mein Hirn wäre ein Schwamm und ich hätts grade in Wasser gesteckt.
Durst, obwohl er als Schmerz intensivierend gilt, lässt sich bei meinen Beschwerden einfach leichter ertragen.
Ich kann eher zwei Stunden dasitzen und nichts trinken und vor mich hinarbeiten als etwas trinken/essen und dann Probleme zu haben, für die ich dann auch noch einen Schuldigen (!) habe. Dadurch konzentriere ich mich auf meinen Magen und nehme die Schmerzen stärker wahr.
Manchmal bin ich aber auch einfach abgelenkt. Das volle Glas kann vor mir stehen, wenn ich grad im Vishnu Smriti drinhänge, kann das auch noch genauso in drei Stunden dastehen und irgendwann um 19 Uhr merk ich „Oh, ist das nicht das Glas von 15 Uhr? Hätte ich mal irgendwann was trinken sollen…“
soviel zu meinen Erfahrungen.
lg
Kate
Ich habe auch in diese Richtung gedacht…Meist ist es aber
eine unbewusste elbstzerstörungs-Tendenz. Mit einer bewussten
könnte man sich schneller aktiver schädigen.
Nicht essen trotz Hunger klingt verdächtig nach
Magersucht-Tendenz.
Ja, Brandon,
so sehe ich es eigentlich auch, ist am naheliegensten.
Vielen Dank und liebe grüsse von cailan
Hallo Kate,
hast Du über dieses Problem mal mit einem guten Internisten gesprochen? Es ist eine Sache, „mal“ essen und trinken durch intensive anderweitige Tätigkeit „zu vergessen“, aber wie Du es beschreibst, klingt es für mich, als wäre Dein Magen gar nicht mehr fähig, irgendwas aufzunehmen. Aber ich bin kein Arzt.
Das Kopfschmerzen bei fehlender Flüssigkeitsmenge auftreten können, habe ich schon von mehreren Leuten gehört. Ich finde es aber schon heftig, was Du beschreibst und bitte, denk mal über einen Arztbesuch nach.
liebe Grüsse, Cailan
Hi Kopfnuss,
nee, ich glaube, ich bin hier richtig. Trotzdem danke
Hallo,
vielleicht ist es auch etwas Verschränktes? Medizinische Hintergründe können neben psychologischen eine Rolle spielen - beides muss sich ja nicht ausschließen?
Was passiert, wenn man (viel) zu wenig Flüssigkeit aufnimmt?
Ist es nicht so, dass dabei z.B. die Konzentrationsleistung nachlässt? Das Gehirn arbeitet also - wie auch andere körperliche Funktionen - verändert/ eingeschränkt?
Alte Menschen „unterstützen“ durch das Wenig-Trinken im Grunde die verminderte Leistungsfähigkeit?
Tiere und Menschen, die sich im Sterben befinden, verweigern (wenn sie können) die Zufuhr von Flüssigkeit?
Und Frauen (und auch Männer), die bestimmte - psychologisch erklärbare - Probleme haben, diese aber nicht (anders) lösen können, entziehen ihrem Körper lebenswichtige Nährstoffe… in einer Art, die sich als Sucht beschreiben lässt?
Fragt sich, welchen Effekt eine Person (unbewusst oder bewusst) erwirken möchte, die sich nicht ausreichend mit Nahrung/ Flüssigkeit versorgt?
MfG - iceage
Hallo Kate,
was Du beschreibst und bitte, denk mal
über einen Arztbesuch nach.
liebe Grüsse, Cailan
Danke für deine Sorge, aber bisher konnte mir niemand helfen. Mehr als Omeprazol geht halt nicht, Magenspieglung war trotz allem unauffällig, abgesehen von einer angeblich „leichten“ Gastritis.
Wenn die leicht ist, will ich die schweren Fälle nicht kennen.
Ach, das hatte ich vergessen… soweit ich gehört habe, steigern sich ja die Fälle von Gastritis bei weiblichen Abiturientinnen (was ich z.M. in meiner ehemaligen Stufe bezeugen kann), wenn es denen ähnlich geht…
lg
Kate
Hi Kate,
allem unauffällig, abgesehen von einer angeblich „leichten“
Gastritis.
Nee, ich hatte mal 'ne schwere Gastritis, aber die war nicht in dem Ausmaß, wie Du es beschreibst.
Ach, das hatte ich vergessen… soweit ich gehört habe,
steigern sich ja die Fälle von Gastritis bei weiblichen
Abiturientinnen (was ich z.M. in meiner ehemaligen Stufe
bezeugen kann), wenn es denen ähnlich geht…
Also wohl doch psychisch bedingt, sorry, dazu kann ich leider nichts sagen ausser: schaff Dir Ärger und Stress vom Hals, wenn möglich
liebe grüsse, cailan
Hi iceage,
Fragt sich, welchen Effekt eine Person (unbewusst oder
bewusst) erwirken möchte, die sich nicht ausreichend mit
Nahrung/ Flüssigkeit versorgt?
das genau ist die Frage, warum?
Ich glaube, daß es im Unterbewußtsein „festgelegt“ ist und daß es eigentlich eine Art von „Bestrafung“ ist (vielleicht unbewußte Gedanken wie z.B. " ich darf mir nichts gönnen, das hab ich mir nicht verdient usw.). Da der Mensch aber auch ein Gewohnheitstier ist, kann ich mir vorstellen, das dieser „Entzug“ einfach in den Alltag unbewusst einfließt und somit zur Gewohnheit wird.
Also möchte die betroffene Person nicht wirklich einen Effekt erreichen, ausser sich selbst weiter zu „bestrafen“.
Liebe Grüsse, Cailan
Hallo,
entschuldigung wenn ich so einfach mit der Tür ins Haus falle. Aber ein paar der Symptome kenne ich. Und Magenspiegelung natürlich negativ, lediglich leichte Gastritis (tja, die gibts auch bei Männern
). In der Zwischenzeit sind aber ein paar Leute auf die Gallenblase gekommen, die sich öfter mal entzündete. Nu ist das Ding raus und es geht erheblich besser. Manchmal scheint die Medizin den Wald vor lauter Bäumen nicht zu sehen.
Gruß
Peter B.
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