Dutzen

Hallo Nathalie,

macht’s das besser, dass es die Eltern waren?
Im Geigentiel, wuerd ich da sagen. Andy, Schokolinda
und Christopher haben da eigentlich auch schon
in der Richtung geschrieben.

Ich, an ihrer Stelle, waere schon lange auf der
Flucht, vor der Familie, der eigenen wie der
Schwiegerfamilie.

Gruesse, Elke

Ich habe in einem anderen Beitrag schon mal gesagt, daß nicht die Schwiegereltern sie in die Ecke getrieben haben, sonderen IHRE EIGENEN Eltern.

Hi,

Ok, ich gebe es zu, es war ein saudoofer Beitrag von mir.
Wenn man nur so einen Teil der ganzen Geschichte erzählt, und nicht das ganze Drum und Dran, dann kann man als Leser das nicht verstehen was hier abgeht.

Aber eins ist sicher, wenn ihr diese Schwiegertochter kennen würdet, dann würdet ihr die nicht mehr bemitleiden. Da passieren Sachen, wie sie nur im Roman passieren, wie es dreister und unverschämter nicht geht.

So

Machts gut

Und tschüß

Hallo Nathalie,

Ok, ich gebe es zu, es war ein saudoofer Beitrag von mir.
Wenn man nur so einen Teil der ganzen Geschichte erzählt, und
nicht das ganze Drum und Dran, dann kann man als Leser das
nicht verstehen was hier abgeht.

Das sehe ich anders. Wir sind alle nur Menschen und machen Fehler. Natürlich dürfen auch Schwiegereltern Fehler machen. Sie meinen es ja gut. Daß sie dies nicht annehmen kann, ist eben ein Problem, mit dem man sich auseinander setzen kann oder nicht. Wie ich bereits gesagt habe, Du kannst da IMO herzlich wenig machen, eher sogar Schaden anrichten. Zum Beispiel hiermit:

Aber eins ist sicher, wenn ihr diese Schwiegertochter kennen
würdet, dann würdet ihr die nicht mehr bemitleiden.

Auch sozial unangepaßte Menschen haben Menschenrechte. Die Hexenverfolgung des 15. Jhdts. ist, gottlob, vorbei.

Da
passieren Sachen, wie sie nur im Roman passieren, wie es
dreister und unverschämter nicht geht.

Ja, das kenne ich. Vielleicht möchtest Du mir mal eine E-Mail schreiben.

Wenn Du es in Zukunft besser machen möchtest, gibt es viele Möglichkeiten. Ich habe mir mal folgende zum Vorschlag rausgepickt:

"1. Erhöhen Sie das Selbstwertgeflühls des Gesprächspartners (Auf der Beziehungsebene senden: „Du bist OK“, den Partner so behandeln, als wäre er von höherem Status)

Wie wird höherer Status kommuniziert?

Tieferes Eintreten in den Raum (nicht am Eingang stehen bleiben)
Zeitverzögertes Handeln
Intimsphäre beanspruchen
Nähe und Distanz aktiv regulieren
Statussymbole

  1. Treten Sie ihm gegenüber freundlich auf (Lächeln, sanfte Stimme, gesprächsunterstützende Rückmeldungen).

  2. Formulieren Sie Kritik positiv und heben Sie Positives hervor (immer zuerst das Positive).

  3. Lassen Sie den Partner ausreden und begrenzen Sie eigene Beiträge auf das Wesentliche .

  4. Gehen Sie auf die Beiträge des Partners ein, statt Leerformeln zu gebrauchen

  5. Diskutieren Sie zielorientiert, lassen Sie sich nicht ablenken.

  6. Üben Sie konstruktive Kritik an genau bestimmten Punkten der Inhalte, statt destruktiver Rundumschläge gegen alles oder einzelne Personen.

  7. Halten Sie Zwischenergebnisse fest.

  8. Ersetzen Sie aggressive Du-Botschaften durch Ich-Botschaften .

  9. Hören Sie aktiv zu: Feedback geben, sich in die Gedankenwelt des Partners eindenken.

  10. Verwenden Sie Argumente statt Killerphrasen .

  11. Achten Sie auf körpersprachliche Signale des Partners und reagieren Sie gegebenenfalls darauf / Hören Sie mit vier Ohren

Killerphrasen: ersetzen Argumente und ein inhaltliches Beschäftigen mit neuen Gedanken. Sie zerstören das Klima einer offenen, freien Diskussion und des kreativen Denkens und versuchen eine Person auszugrenzen und mundtot zu machen. Anmerkung: Es gibt durchaus kommunikative Situationen, in welchen man Killerphrasen produktiv einsetzen kann, z.B. wenn man sich mit Leuten auseinandersetzt, die mit Pseudoargumenten arbeiten [Neonazis; Sektenanhänger, Leute, die nur Streit suchen]; aber man sollte sich immer überlegen, ob man sich tatsächlich in einer solchen Situation befindet. Killerphrasen sollten jedenfalls nur bewusst eingesetzt werden und nicht als normale Gesprächsstrategie praktiziert werden)

Beispiele für „Killerphrasen“: Auch Sie werden nicht herumkommen einzusehen… Wie doch jeder hier weiß… In dieser Situation machst du das immer so…Ich habe Ihnen doch schon tausendmal gesagt…

Rückmeldungen (Feedback) geben: Bevor man auf eine Botschaft antwortet, meldet man dem Sender zurück, wie man dessen Botschaft verstanden hat: "Wenn ich Sie richtig verstanden habe, dann behaupten Sie, dass… “ Viele Streits sind völlig unproduktiv, weil es eigentlich gar keinen Streitpunkt gibt. Man streitet gegen Phantomgegner, die man sich wechselseitig ausgedacht hat: Jede Botschaft eines Senders muss vom Empfänger interpretiert werden und deshalb kommt es zu Missverständnissen. Das ist normal und unvermeidlich. Wenn man in einer Diskussion nicht mehr weiterkommt oder den Eindruck hat, das der Partner gar nicht auf den eigenen Standpunkt eingeht, dann sollte man ihn zu einem Feedback auffordern: „Ich habe den Eindruck, dass wir aneinander vorbeireden. Würden Sie bitte versuchen, das, was Sie für meinen Standpunkt halten, mit Ihren eigenen Worten auszudrücken.“

Defensive Ich-Botschaft statt aggressive Du-Botschaft: Bei einer Mitteilung sollte man immer auch die Selbstoffenbarungsebene beachten und sich die Beziehungsebene bewusst machen."

Quelle: http://www.fo-net.de (Zufällig ergoogled)

Gruß, AndyM

2 „Gefällt mir“

Hallo nochmal bzw. ich nochmal,

ich kann MecFleih nur beipflichten: Wenn das Du so früh angeboten wird, daß man es nicht „annehmen“ will, dann wird ein späteres Umschwenken schwierig. Ich habe die Eltern meiner Freundinnen nie geduzt, ob ich mit der Dame nun 2, 3 oder 5 Jahre zusammen war. Im letzteren Fall wurde es mir aufgenötigt und ich habe eine Ansprache mit Du oder Sie seitdem vermieden.

Anders Beispiel: Mein Ex-Chef hat allen Mitarbeitern vor einiger Zeit mit einer saudummen Begründung angeboten und da wir ihn alle nicht leiden konnten, fiel es uns allen schwer, ihn mit Du anzureden.

Das ganze ist mitunter eine heikle Angelegenheit. Manche Menschen quatschen jeden anderen unabhängig von der persönlichen Beziehung mit Du an. Andere sind eher dafür, die Distanz und aber auch u.U. den Respekt zu wahren und bleiben lieber in bestimmten Konstellationen beim Sie, so oft ihnen das Du auch angeboten wird.

Inzwischen Duze ich mich mit allen Kollegen, mit denen ich zu tun habe, außer mit demjenigen, den ich am meisten respektiere und umgekehrt geht es demjenigen - meines Wissens - genauso, obwohl wir uns zwischenzeitlich schon in einzelnen Sätzen „versehentlich“ mit Du angesprochen haben. Die Vertrautheit ist also da, der Respekt hat uns aber immer beim Sie bleiben lassen.

Wo also ist eigentlich das Problem, was Ihr bei ihr seht? Anders formuliert: Ihr macht aus etwas ein Problem, daß eigentlich keines sein müßte.

Gruß,
Christian

Das sehe ich anders. Wir sind alle nur Menschen und machen
Fehler. Natürlich dürfen auch Schwiegereltern Fehler machen.
Sie meinen es ja gut. Daß sie dies nicht annehmen kann, ist
eben ein Problem, mit dem man sich auseinander setzen kann
oder nicht. Wie ich bereits gesagt habe, Du kannst da IMO
herzlich wenig machen, eher sogar Schaden anrichten. Zum
Beispiel hiermit:

Aber eins ist sicher, wenn ihr diese Schwiegertochter kennen
würdet, dann würdet ihr die nicht mehr bemitleiden.

Auch sozial unangepaßte Menschen haben Menschenrechte. Die
Hexenverfolgung des 15. Jhdts. ist, gottlob, vorbei.

Da
passieren Sachen, wie sie nur im Roman passieren, wie es
dreister und unverschämter nicht geht.

Ja, das kenne ich. Vielleicht möchtest Du mir mal eine E-Mail
schreiben.

Wenn Du es in Zukunft besser machen möchtest, gibt es viele
Möglichkeiten. Ich habe mir mal folgende zum Vorschlag
rausgepickt:

"1. Erhöhen Sie das Selbstwertgeflühls des Gesprächspartners
(Auf der Beziehungsebene senden: „Du bist OK“, den Partner so
behandeln, als wäre er von höherem Status)

Wie wird höherer Status kommuniziert?

Tieferes Eintreten in den Raum (nicht am Eingang stehen
bleiben)
Zeitverzögertes Handeln
Intimsphäre beanspruchen
Nähe und Distanz aktiv regulieren
Statussymbole

  1. Treten Sie ihm gegenüber freundlich auf (Lächeln, sanfte
    Stimme, gesprächsunterstützende Rückmeldungen).

  2. Formulieren Sie Kritik positiv und heben Sie Positives
    hervor (immer zuerst das Positive).

  3. Lassen Sie den Partner ausreden und begrenzen Sie eigene
    Beiträge auf das Wesentliche .

  4. Gehen Sie auf die Beiträge des Partners ein, statt
    Leerformeln zu gebrauchen

  5. Diskutieren Sie zielorientiert, lassen Sie sich nicht
    ablenken.

  6. Üben Sie konstruktive Kritik an genau bestimmten Punkten
    der Inhalte, statt destruktiver Rundumschläge gegen alles oder
    einzelne Personen.

  7. Halten Sie Zwischenergebnisse fest.

  8. Ersetzen Sie aggressive Du-Botschaften durch
    Ich-Botschaften .

  9. Hören Sie aktiv zu: Feedback geben, sich in die
    Gedankenwelt des Partners eindenken.

  10. Verwenden Sie Argumente statt Killerphrasen .

  11. Achten Sie auf körpersprachliche Signale des Partners und
    reagieren Sie gegebenenfalls darauf / Hören Sie mit vier
    Ohren

Killerphrasen: ersetzen Argumente und ein inhaltliches
Beschäftigen mit neuen Gedanken. Sie zerstören das Klima einer
offenen, freien Diskussion und des kreativen Denkens und
versuchen eine Person auszugrenzen und mundtot zu machen.
Anmerkung: Es gibt durchaus kommunikative Situationen, in
welchen man Killerphrasen produktiv einsetzen kann, z.B. wenn
man sich mit Leuten auseinandersetzt, die mit Pseudoargumenten
arbeiten [Neonazis; Sektenanhänger, Leute, die nur Streit
suchen]; aber man sollte sich immer überlegen, ob man sich
tatsächlich in einer solchen Situation befindet. Killerphrasen
sollten jedenfalls nur bewusst eingesetzt werden und nicht als
normale Gesprächsstrategie praktiziert werden)

Beispiele für „Killerphrasen“: Auch Sie werden nicht
herumkommen einzusehen… Wie doch jeder hier weiß… In
dieser Situation machst du das immer so…Ich habe Ihnen doch
schon tausendmal gesagt…

Rückmeldungen (Feedback) geben: Bevor man auf eine Botschaft
antwortet, meldet man dem Sender zurück, wie man dessen
Botschaft verstanden hat: "Wenn ich Sie richtig verstanden
habe, dann behaupten Sie, dass… “ Viele Streits sind völlig
unproduktiv, weil es eigentlich gar keinen Streitpunkt gibt.
Man streitet gegen Phantomgegner, die man sich wechselseitig
ausgedacht hat: Jede Botschaft eines Senders muss vom
Empfänger interpretiert werden und deshalb kommt es zu
Missverständnissen. Das ist normal und unvermeidlich. Wenn man
in einer Diskussion nicht mehr weiterkommt oder den Eindruck
hat, das der Partner gar nicht auf den eigenen Standpunkt
eingeht, dann sollte man ihn zu einem Feedback auffordern:
„Ich habe den Eindruck, dass wir aneinander vorbeireden.
Würden Sie bitte versuchen, das, was Sie für meinen Standpunkt
halten, mit Ihren eigenen Worten auszudrücken.“

Defensive Ich-Botschaft statt aggressive Du-Botschaft: Bei
einer Mitteilung sollte man immer auch die
Selbstoffenbarungsebene beachten und sich die Beziehungsebene
bewusst machen."

Quelle: http://www.fo-net.de (Zufällig ergoogled)

Gruß, AndyM

Hallo AndyM

Warum soll ich in Zukunft was besser machen ?
Ich wüßte nicht was das sein soll.

Mir würde im Leben nicht einfallen, einen Menschen so auszunutzen und wie den letzten Dreck zu behandeln, wie diese Schwiegertochter ihre wirklich netten Schwiegereltern behandelt.

Nicht immer ist die Schwiegermutter die Böse, so wie ihr das hier alle seht (ich bin übrigens nicht die Schwiegermutter).

Tschüß

ich seh die schwiegermutter nicht als böse an. allerdings fällt es mir schwer, jemanden als böse anzusehen, der nur jemanden anders nicht duzen will. anscheinend haben wir hier (wieder mal) das problem, daß im ausgangsposting nur ein harmloser aspekt als die spitze des eisbergs beschrieben wurde - wie soll man da die situation richtig einschätzen können?

Hallo Nathalie,

Warum soll ich in Zukunft was besser machen ?
Ich wüßte nicht was das sein soll.

Ich denke nicht daß Du etwas machen kannst. Oder bist Du die Schwiegermutter und ich habe da etwas falsch verstanden? Mir geht es darum, was die Schwiegereltern besser machen können. Und Beschimpfungen dieser Art:

Mir würde im Leben nicht einfallen, einen Menschen so
auszunutzen und wie den letzten Dreck zu behandeln, wie diese
Schwiegertochter ihre wirklich netten Schwiegereltern
behandelt.

…helfen eben nicht weiter.

Ich möchte nochmal an Deine Ausgangsfrage erinnern:

Was hat das für einen Grund?
Womit hat die ein Problem?

Was ich schreibe soll Dir ermöglichen, Antworten auf diese Frage zu finden, mehr nicht. Naja vielleicht noch die Kleinigkeit, was Du tun kannst um Schaden zu begrenzen. Aber das ist es dann wirklich.

Nicht immer ist die Schwiegermutter die Böse, so wie ihr das
hier alle seht (ich bin übrigens nicht die Schwiegermutter).

Na eben, Du bist ja gar nicht die Schwiegermutter. Deswegen kannst Du ja auch nicht viel machen, außer für gegenseitiges Verständnis sorgen.

Natürlich kannst Du auch weiter hetzen, das kann Dir ja niemand verbieten und aus der Wut heraus tut man sowas manhcmal. Aber ich würde mich dann an Deiner Stelle nicht wundern, wenn Du nichts positives bewirken kannst.

Also wenn Du es nur verstehen willst, dann glaube ich, hast Du eine ganze Menge Anhaltspunkte in diesem Thread bekommen. Du kannst sie nun abbilden auf deine Situation und prüfen, was paßt und was nicht.

Wenn Du etwas ändern willst, kannst Du auch etwas ändern. Es ist allein Deine Entscheidung. Wir können Dir alle nur unsere naive Meinung zu etwas geben, von dem wir nur einen klitzekleinen Ausschnitt kennen.

Und meine Meinung ist, daß ich solche Situationen kenne und der Meinung bin, daß auch Menschen, die sich nicht nach Deinen Normen richten, eine Daseinsberechtigung haben. Mich verwundert, daß in der ganzen Diskussion der Mann fast keine Rolle spielt. Das macht mich zudem äußerst stutzig.

Ich möchte auch nochmal darauf hinweisen, daß offensichtlich ja jeder seinen Weg gefunden hat. Es könnte also tatsächlich das Beste sein, wenn sich nichts ändern, d.h. wenn auch Du Deine Haltung nicht überprüfst. Denn was seit mehreren Jahren gut geht ist nicht schlecht nur weil es gewissen Normen nicht entspricht. Kommt mir zumindest in diesem Fall so vor.

Gruß, AndyM

1 „Gefällt mir“

Ich möchte auch nochmal darauf hinweisen, daß offensichtlich
ja jeder seinen Weg gefunden hat. Es könnte also tatsächlich
das Beste sein, wenn sich nichts ändern, d.h. wenn auch Du
Deine Haltung nicht überprüfst. Denn was seit mehreren Jahren
gut geht ist nicht schlecht nur weil es gewissen Normen nicht
entspricht. Kommt mir zumindest in diesem Fall so vor.

Gruß, AndyM

Es hat offensichtlich nicht jeder seinen Weg gefunden.
Die Schwiegertochter hat ihren Weg gefunden.
Aber die Schwiegereltern macht das alles kaputt, wenn sie wie ein Stück Scheiße behandelt werden, obwohl sie sich alle Mühe geben und sie von Anfang an wie die eigene Tochter behandeln. Und es gibt auch nichts, was die Schwiegereltern besser machen könnten. Anscheinend ist an dem Sprichwort was dran, das Gutmütigkeit Dummheit ist.

Hallo

Genau das ist das Problem.
Darum war es auch, wie gesagt, ein blöder Beitrag von mir.
Das habe ich jetzt auch gemerkt.

Tschüüüßß

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Nathalie,

Aber die Schwiegereltern macht das alles kaputt, wenn sie wie
ein Stück Scheiße behandelt werden, obwohl sie sich alle Mühe
geben und sie von Anfang an wie die eigene Tochter behandeln.

meinst Du wirklich, daß die Verwendung von Kraftausdrücken und ein Dramatisieren schneller zur Lösung führt?

Und es gibt auch nichts, was die Schwiegereltern besser machen
könnten.

Ich kann nicht beurteilen, ob Deine Sichtweise, daß es die Schwiegereltern kaputt macht, auch wirklich die Gefühlswelt wiedergibt, in der sich die Schwiegereltern befinden. Gutmütige Menschen denken nämlich oft noch etwas anders.

Anscheinend ist an dem Sprichwort was dran, das
Gutmütigkeit Dummheit ist.

Wenn man sich ausnutzen läßt, obwohl man es eigentlich nicht will. Gutmütige Menschen lassen sich oft ausnutzen, ohne daß sie wirklch etwas dagegen haben. Erst wenn sie mit dem Ausnutzen nicht mehr einverstanden sind, aber es nicht schaffen, dagegen anzukommen, und sich Rachegefühle entwickeln, könnte ich mir eine Konstellation vorstellen, die Du „Dummheit“ nennst.

Du kannst den Menschen, also die Schwiegertochter, nicht ändern. Du kannst aber die Schwiegereltern vor dem Zusammenbruch bewahren, indem Du ihnen sagst, daß das doch alles nicht so schlimm ist. Du findest das auch nicht gut aber sie ist halt so.

Gruß, AndyM

meinst Du wirklich, daß die Verwendung von Kraftausdrücken und
ein Dramatisieren schneller zur Lösung führt?

Ich dramatisiere nicht nur, es ist auch ein Drama.

Ich kann nicht beurteilen, ob Deine Sichtweise, daß es die
Schwiegereltern kaputt macht, auch wirklich die Gefühlswelt
wiedergibt, in der sich die Schwiegereltern befinden.
Gutmütige Menschen denken nämlich oft noch etwas anders.

Ja, du kannst das nicht beurteilen, aber ich kann dir sicher sagen, daß die Schwiegereltern sich genau in dieser Gefühlswelt befinden.
So etwas würde wohl jeden kaputt machen, wenn er grundlos so schrecklich behandelt werden würde, nur weil der andere weiß, daß man es mit denen ja machen kann, weil die ja niemals Widerworte geben würden. Die Schwiegereltern sind sehr gutmütig und das geht in deren Kopf nicht rein, wie ein Mensch so selbstgerecht und ichbezogen wie diese Schwiegertochter sein kann. So etwas verstehen sicher nur Menschen, die selber so sind. Aber um den eigenen Sohn nicht durch irgendwelche Lügengeschichten von der Schwiegertochter zu verlieren, läßt man sich eben so einiges bieten, auch wenn es einen kaputt macht.

Wenn man sich ausnutzen läßt, obwohl man es eigentlich nicht
will. Gutmütige Menschen lassen sich oft ausnutzen, ohne daß
sie wirklch etwas dagegen haben. Erst wenn sie mit dem
Ausnutzen nicht mehr einverstanden sind, aber es nicht
schaffen, dagegen anzukommen, und sich Rachegefühle
entwickeln, könnte ich mir eine Konstellation vorstellen, die
Du „Dummheit“ nennst.

Kennst du auch nur einen Menschen, der sich von anderen gerne zum Affen machen läßt, ohne das er wirklich etwas dagegen hat??
So etwas gibts ja wohl nicht, auch wenn er noch so gutmütig ist.

Du kannst den Menschen, also die Schwiegertochter, nicht
ändern. Du kannst aber die Schwiegereltern vor dem
Zusammenbruch bewahren, indem Du ihnen sagst, daß das doch
alles nicht so schlimm ist. Du findest das auch nicht gut aber
sie ist halt so.

Wenn es offensichtlich eine Katastrophe ist, dann werden sie mir nur einen Vogel zeigen, wenn ich ihnen sage, daß das alles nicht so schlimm ist.
Aber die Schwiegertochter kann man wirklich nicht ändern, da haste recht.

Tschüüßßß

Gutmütige Menschen lassen sich oft ausnutzen, ohne daß
sie wirklch etwas dagegen haben.

???
Diesen Satz meinste aber jetzt nicht im ernst, oder???
(so allgemein, hat jetzt nicht unbedingt was mit dem Schwiegertochterfall zu tun)

Hallo Nathalie,
ich habe Eure Postings bis hierher verfolgt, und ich denke so schlimm die Geschichte auch sein mag:
es gehören immer zwei dazu
Wenn eine Seite ausnutzt gehört dazu, dass die andere Seite sich ausnutzen lässt.
Ich finde hier wurden einige gute Tipps gegeben, wie ihr herausfinden könntet, weshalb die Situation so ist wie sie ist.
Wenn Ihr dies für hoffnungslos haltet, dann gibt es eben nur die Entscheidung, sich weiter „schlecht behandeln“ zu lassen oder Konsequenzen zu ziehen und damit Schluss zu machen. (Das geht nämlich sehr wohl, auch ohne den Sohn zu verlieren).
Gruß,
Matuja

Hallo Nathalie,
Wenn Ihr dies für hoffnungslos haltet, dann gibt es eben nur
die Entscheidung, sich weiter „schlecht behandeln“ zu lassen
oder Konsequenzen zu ziehen und damit Schluss zu machen. (Das
geht nämlich sehr wohl, auch ohne den Sohn zu verlieren).
Gruß,
Matuja

Huhu Matuja,

wie geht denn das, ohne den Sohn und das Enkelkind zu verlieren?

Gruß,
Nathalie

Sohn verlieren?

Hallo Nathalie,
Wenn Ihr dies für hoffnungslos haltet, dann gibt es eben nur
die Entscheidung, sich weiter „schlecht behandeln“ zu lassen
oder Konsequenzen zu ziehen und damit Schluss zu machen. (Das
geht nämlich sehr wohl, auch ohne den Sohn zu verlieren).
Gruß,
Matuja

Huhu Matuja,

wie geht denn das, ohne den Sohn und das Enkelkind zu
verlieren?

Gruß,
Nathalie

Hallo Nathalie,
leider weiß ich so wenig über diesen Sohn, doch ich gehe mal davon aus, dass er ein erwachsener Mann ist, mit dem man reden kann. Es ist doch durchaus möglich, Kontakt zu ihm und dem Enkelkind zu haben und dabei den zur Enkelkindsmutter zu meiden. - Da ich ja nicht genau weiß, was alles problematisch ist, gibt es unendlich viele Abstufungen. - Man muss sich definitiv nicht alles gefallen lassen, das wird der Sohn auch wissen. - Und wenn er ein „normal gutes“ Verhältnis zu seinen Eltern hat (also nicht noch irgendwelche anderen „Schuldkisten“ oder sonstwas von früher mit hineinspielen), dann werden diese Grenzen mit ihm zu besprechen sein.

  • Sorry, dass ich es nicht konkreter ausdrücken kann. Das liegt an meiner schwammigen Vorstellung.
    Also ich denke z.B.: wenn mein Mann sich in meiner Familie total daneben benähme (tut er Gottseidank nicht), dann würden meine Eltern ihn evtl. selbst darauf hinweisen, aber vielleicht wären sie auch zu höflich dazu. In diesem Falle würden sie es mir sagen und es wäre dann meine Aufgabe, dies mit meinem Mann zu besprechen. (Schließlich will ich doch, dass beide Parteien miteinander auskommen).
    Ich sehe also durchaus eine Schlüsselrolle bei besagtem Sohn.
    Ob Du eine Idee davon hast, was ich sagen möchte?
    Liebe Grüße,
    Matuja

liebe sibylle,

es tut wirklich gut, zu lesen, daß andere leute diese situation so wie ich beurteilen und erleben. auch meine schwiegermutter wollte und will mit aller gewalt freundlich zu mir sein. dabei kann sie mich nicht leiden, was ich ua. daran merke, daß sie freundlichkeit von mir nicht annimmt. daher widerstrebt es mir seit einiger zeit, von ihr überhaupt etwas anzunehmen, zumal sie auch jemand ist, der gerne aufrechnet (sie hat z.b. listen, wer wieviel zur konfirmation des sohnes vor 15 jahren gegeben hat). und nun bin ich die böse, weil ich sie andauernd abweise. wie sie mich ständig abweist, versteht sie nicht im geringsten, denn sie meint ja alles immer nur gut. und in der ganzen verwandtschaft erzählt sie herum, wie unmöglich ich mich ihr gegenüber verhalte… jedes ding hat eben zwei seiten.