Hallo Nathalie,
Ok, ich gebe es zu, es war ein saudoofer Beitrag von mir.
Wenn man nur so einen Teil der ganzen Geschichte erzählt, und
nicht das ganze Drum und Dran, dann kann man als Leser das
nicht verstehen was hier abgeht.
Das sehe ich anders. Wir sind alle nur Menschen und machen Fehler. Natürlich dürfen auch Schwiegereltern Fehler machen. Sie meinen es ja gut. Daß sie dies nicht annehmen kann, ist eben ein Problem, mit dem man sich auseinander setzen kann oder nicht. Wie ich bereits gesagt habe, Du kannst da IMO herzlich wenig machen, eher sogar Schaden anrichten. Zum Beispiel hiermit:
Aber eins ist sicher, wenn ihr diese Schwiegertochter kennen
würdet, dann würdet ihr die nicht mehr bemitleiden.
Auch sozial unangepaßte Menschen haben Menschenrechte. Die Hexenverfolgung des 15. Jhdts. ist, gottlob, vorbei.
Da
passieren Sachen, wie sie nur im Roman passieren, wie es
dreister und unverschämter nicht geht.
Ja, das kenne ich. Vielleicht möchtest Du mir mal eine E-Mail schreiben.
Wenn Du es in Zukunft besser machen möchtest, gibt es viele Möglichkeiten. Ich habe mir mal folgende zum Vorschlag rausgepickt:
"1. Erhöhen Sie das Selbstwertgeflühls des Gesprächspartners (Auf der Beziehungsebene senden: „Du bist OK“, den Partner so behandeln, als wäre er von höherem Status)
Wie wird höherer Status kommuniziert?
Tieferes Eintreten in den Raum (nicht am Eingang stehen bleiben)
Zeitverzögertes Handeln
Intimsphäre beanspruchen
Nähe und Distanz aktiv regulieren
Statussymbole
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Treten Sie ihm gegenüber freundlich auf (Lächeln, sanfte Stimme, gesprächsunterstützende Rückmeldungen).
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Formulieren Sie Kritik positiv und heben Sie Positives hervor (immer zuerst das Positive).
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Lassen Sie den Partner ausreden und begrenzen Sie eigene Beiträge auf das Wesentliche .
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Gehen Sie auf die Beiträge des Partners ein, statt Leerformeln zu gebrauchen
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Diskutieren Sie zielorientiert, lassen Sie sich nicht ablenken.
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Üben Sie konstruktive Kritik an genau bestimmten Punkten der Inhalte, statt destruktiver Rundumschläge gegen alles oder einzelne Personen.
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Halten Sie Zwischenergebnisse fest.
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Ersetzen Sie aggressive Du-Botschaften durch Ich-Botschaften .
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Hören Sie aktiv zu: Feedback geben, sich in die Gedankenwelt des Partners eindenken.
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Verwenden Sie Argumente statt Killerphrasen .
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Achten Sie auf körpersprachliche Signale des Partners und reagieren Sie gegebenenfalls darauf / Hören Sie mit vier Ohren
Killerphrasen: ersetzen Argumente und ein inhaltliches Beschäftigen mit neuen Gedanken. Sie zerstören das Klima einer offenen, freien Diskussion und des kreativen Denkens und versuchen eine Person auszugrenzen und mundtot zu machen. Anmerkung: Es gibt durchaus kommunikative Situationen, in welchen man Killerphrasen produktiv einsetzen kann, z.B. wenn man sich mit Leuten auseinandersetzt, die mit Pseudoargumenten arbeiten [Neonazis; Sektenanhänger, Leute, die nur Streit suchen]; aber man sollte sich immer überlegen, ob man sich tatsächlich in einer solchen Situation befindet. Killerphrasen sollten jedenfalls nur bewusst eingesetzt werden und nicht als normale Gesprächsstrategie praktiziert werden)
Beispiele für „Killerphrasen“: Auch Sie werden nicht herumkommen einzusehen… Wie doch jeder hier weiß… In dieser Situation machst du das immer so…Ich habe Ihnen doch schon tausendmal gesagt…
Rückmeldungen (Feedback) geben: Bevor man auf eine Botschaft antwortet, meldet man dem Sender zurück, wie man dessen Botschaft verstanden hat: "Wenn ich Sie richtig verstanden habe, dann behaupten Sie, dass… “ Viele Streits sind völlig unproduktiv, weil es eigentlich gar keinen Streitpunkt gibt. Man streitet gegen Phantomgegner, die man sich wechselseitig ausgedacht hat: Jede Botschaft eines Senders muss vom Empfänger interpretiert werden und deshalb kommt es zu Missverständnissen. Das ist normal und unvermeidlich. Wenn man in einer Diskussion nicht mehr weiterkommt oder den Eindruck hat, das der Partner gar nicht auf den eigenen Standpunkt eingeht, dann sollte man ihn zu einem Feedback auffordern: „Ich habe den Eindruck, dass wir aneinander vorbeireden. Würden Sie bitte versuchen, das, was Sie für meinen Standpunkt halten, mit Ihren eigenen Worten auszudrücken.“
Defensive Ich-Botschaft statt aggressive Du-Botschaft: Bei einer Mitteilung sollte man immer auch die Selbstoffenbarungsebene beachten und sich die Beziehungsebene bewusst machen."
Quelle: http://www.fo-net.de (Zufällig ergoogled)
Gruß, AndyM