ich sitze gerade und stelle eine Datenbank zusamen wobei ich ziemlich viele Berichte hierfür brauche. Meine Frage wäre ob es eine Möglichkeit gibt so etwas wie einen „dynamishcen Bericht“ zu schaffen der nach Wunsch mit bestimmten Feldern gefüllt wird?
Ich dachte an folgendes: Es gäbe eine Berichtsvorlage. Ich habe mehrere Abfragen die ich spräter über diesen Bericht angezeigt haben will. Diesen Bericht würde der User nach Wunsch und Ziel der Abfrage selbst zusammenstellen z.B. über ein Formular. Es gäbe z.B. zwei Listenfelder. Das eine Listenfeld enthält die zur Verfügung stehenden Tabellenspalten (die Abfrage würde man mit Hilfe eines Kombi-Feldes auswählen). Der User zieht quasi die gewünschten Abfragespalten in ein anderes Listenfeld. Mit diesen Feldern würde dann der Bericht gefüllt werden.
Ich hoffe ich habe die Frage verständlich formuliert und freue mich wenn Ihr etwas dazu sagen könntet!
was ist aber wenn man einen kleinen Umweg geht und Pro Feld was man später im Bericht dynamisch angezeigt haben möchte eine Abfrage erstellt. Du sagtst ja dass es mit tabellen und Abfragen klappen kann. Wenn man diesen Umweg geht wie könnte es dann funktionieren, hast du eine Idee?
es ist nicht auszuschließen, dass so etwas realisiert werden kann. Ich hatte seit 1980 immer wieder mal mit Projekten zutun, die dem Anwender ermöglichen sollten, seine Berichte selbst zusammenzustellen - alle grandios gescheitert. Grandios heißt: Jeweils einige Millionen in den Sand gesetzt - früher DM, in Euro weiß ich’s gerade nicht.
ich muss sagen das hat mich in meinem Vorhaben nicht gerade gestärkt aber das muss doch irgendwie möglich sein dem User zu ermöglichen den Inhalt des Berichtes individuell zu gestallten oder?
Die Auftraggeber haben nie verstanden, dass sich ohne Aufwand nur Kinderkram bauen lässt. Spezifikation: Der Anwender darf brunzdumm sein, er will sich vor die Maschine setzen, schreien „Mach jetzt, was ich denke!“, anschließend soll der Drucker losschnurren und die Auswertungen auch noch gleich in die richtigen Postfächer stopfen.
Na ja, so war’s nicht ganz, aber im Prinzip stimmt es schon: Höchste Ziele sollten mit minimalem Aufwand erreicht werden; sobald ein Schulungsplan für die Anwender erwähnt wurde, schwoll selbigen der Kamm.
Die IBM hat so um 1986 das Tool QMF auf den Markt gebracht, das den Anwendern die Verwaltung standardisierter Auswertungen aus DB2-Datenbanken ermöglichte. Ist nie angenommen worden - wegen Formalien („und wo kommt da mein gesehen / genehmigt-Vermerk hin?!?“).