Hallo,
ich möchte herkömmliche Dioden vom Typ 1N4148 als Überspannungsschutz einsetzen.
Nun ist mir der Gedanke gekommen, dass mir die Dioden mein Eingangssignal negativ beeinfllussen könnten. In der Literatur bin ich dazu leider nicht fündig geworden.
Meine Frage nun, gibt es Nachteile beim Einsatz von Dioden, in meinem Fall irgendwelche Auswirkungen des dynamischen Verhalten einer Diode auf ein puls- bzw. sinusförmiges Signal ?
Die Eingansspannungen liegen im Bereich -20V bis +20V.
Hi,
als Tip vielleicht folgenden Link:
http://www.psi5.com/~ch/e_stud.htm
Skript Leistungselektronik
Hallo René,
ich möchte herkömmliche Dioden vom Typ 1N4148 als
Überspannungsschutz einsetzen.
Nun ist mir der Gedanke gekommen, dass mir die Dioden mein
Eingangssignal negativ beeinfllussen könnten. In der Literatur
bin ich dazu leider nicht fündig geworden.
Meine Frage nun, gibt es Nachteile beim Einsatz von Dioden, in
meinem Fall irgendwelche Auswirkungen des dynamischen
Verhalten einer Diode auf ein puls- bzw. sinusförmiges Signal
?
Auswirkungen gibt es immer, ob sie stören, hängt natürlich von der Art des Signales ab. Du mußt schon dazuschreiben, ob Du eher im Hz- oder im GHz-Bereich arbeitest. Bei hochohmigen Eingängen ist auch der Diodensperrstrom von Bedeutung. Im GHz-Bereich ist es eher die Kapazität.
Die Eingansspannungen liegen im Bereich -20V bis +20V.
Da können u.U. auch nichtlineare Verzerrungen durch die Änderung der Sperrschichtkapazität dazukommen.
Jörg
Auswirkungen gibt es immer, ob sie stören, hängt natürlich von
der Art des Signales ab. Du mußt schon dazuschreiben, ob Du
eher im Hz- oder im GHz-Bereich arbeitest.
Im Bereich bis 250 kHz.
das könnte man jedenfalls aus Deiner Auskunftsfreudigkeit schließen.
Auswirkungen gibt es immer, ob sie stören, hängt natürlich von
der Art des Signales ab. Du mußt schon dazuschreiben, ob Du
eher im Hz- oder im GHz-Bereich arbeitest.Im Bereich bis 250 kHz.
dann kommts noch auf die Art des Signales an
Jörg
streng geheimes Projekt -> Nöööööö
Auswirkungen gibt es immer, ob sie stören, hängt natürlich von
der Art des Signales ab. Du mußt schon dazuschreiben, ob Du
eher im Hz- oder im GHz-Bereich arbeitest.
Also, ich verarbeite ein Sinus- oder Rechtecksignal (bipolar +/-20V und unipolar 0…+20V bzw. 0…-20V) im Frequenzbereich bis max. 250kHz. Die Signale können mit 50 Ohm oder 1 MOhm am Eingnang terminiert werden und die Dioden 1N4148 sollen nun meinen nachfolgenden OP-Verstärker vor Überspannung bewahren.
Die Frage die sich mir dabei stellte, ist ob meine schönen, reinen Eingnangssignale durch die Dioden „leiden“, z.B. verzerrt werden oder ganz andere Einflüsse und Auswirkungen dadurch auftreten. Dannn schmeiße ich nämlich die Dioden weg und muss mir etwas anderes realisieren.
Was verstehst Du denn unter „leiden“ ? Wie groß darf der Offsetfehler sein und wie groß der Skalierungsfehler ? Liegt das Signal direkt am OP ? Dann müßten die Dioden an die Betriebsspannung gelegt werden, die min. +/-20V sein müßte. Bei 250 kHz und 1 MOhm würde würde Dir jedes zusätzliche pF Sperrschichtkapazität, je nach Signalquelle, die Grenzfrequenz herabsetzen. Ebenso würde Dir jedes nA Sperrstrom einen Offsetfehler von 1 mV bescheren. Wie groß ist denn die Eingangskapazität des Verstärkers und der Ausgangswiderstand der Signalquelle ?
Wie Du siehst, Fragen über Fragen statt einer Antwort.
Wieso schreibst Du nicht einfach, was Du vorhast ? Dann könnte man vielleicht kurz und knapp Antworten, statt sich viele unötige Gedanken über alle möglichen Eventualitäten machen zu müssen.
Jörg
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