@@@ e-gitarre + und die schönen Effektegeräte @@@

Hallo Leute!

ich wollt man wissen, wie das mit den Effektgeräten funktioniert.
kann mir da mal jemand helfen?
Ich habe von dem allem eigentlich keine Ahnung - außderdem kenne ich keinen, den ich das fragen könnte, da ich mir das Spielen vor vielen Jahren selber beigebracht habe.

Nächste Frage:

An einem meiner Verstärker habe ich die Möglichkeit ein „Overdrive Pedal“ anzuschließen.
was braucht man dafür?

Technische Daten
Verstärker Johnson Modell JV 30
Sinusleistung 30 Watt-RMS
Musikleistung 45 Watt
1 Gain –Klinkereingang
8 Speaker, 8 Ohms mit Over Drive
Kopfhörer Anschluss
Anschlüße auf der Rückseite für Effects, Fußschalter
3-Band EQ für Höhen, Bass, Middle
Regler für Volume
Mit regelbarem Verzerrer

Danke für’s lesen und antworten.

Hallo Kurdt,

ich wollt man wissen, wie das mit den Effektgeräten
funktioniert.
kann mir da mal jemand helfen?

ich weiß zwar nicht genau, wie du das meinst, aber ich nehme mal an, dass du wissen willst, wie man die Effektgeräte verkabelt. Da gibt es grundsätzlich 2 Wege. Die erste Möglichkeit besteht darin, dein Gitarrenkabel in das Effektgerät einzustöpseln und dessen Ausgang mit dem Eingang des Verstärkers zu verbinden. Fertig.

Die zweite Möglichkeit ist die, die Effekte „einzuschleifen“. Das geht, wenn am Verstärker eine „Effect send“ und eine „Effect return“-Buchse existieren. Dann verbindest du mit dem Klinkenkabel den „Effect send“-Ausgang deines Amps mit dem Eingang des Effekts und den Ausgang des Effektgerätes mit dem „Effect return“-Eingang des Verstärkers. Genau genommen passiert hier das Gleiche wie bei Möglichkeit 1 und es ist prinzipiell egal, wie du es machst.

Du kannst auch mehrere Effektgeräte (falls du kein Kombigerät möchtest) hintereinanderschalten. Dann gehst du einfach vom Ausgang des ersten Effektgerätes zum Eingang des Nächsten u.s.w. und vom Ausgang des letzten Effektes in den Verstärkereingang.

Falls du wissen möchtest, was bei den einzelnen Effekten so passiert, hier die Wichtigsten:

Noisegate: nur Signale einer einstellbaren Mindeststärke werden durchgelassen

Limiter: Signale ab einer einstellbaren Höchstlautstärke werden auf diese Lautstärke limitiert

Compressor: leise Signale werden auf eine einstellbare Mindestlautstärke angehoben

Overdrive/Distortion: das Signal wird in der Vorstufe übersteuert

Reverb: ein Nachhall wird erzeugt

Delay: Echo-Effekt

Chorus: Splitten des Signals, eines der Signale geht trocken durch, das andere wird frequenzmoduliert und mit dem ersten Signal überlagert (am besten als stereo-Effekt)

Wahwah: Die Hüllkurve des Frequenzspektrums wird abhängig von der Pedalstellung (oder bei Autowah z.B. Peak-gesteuert) moduliert, was den „Wah“-Effekt bewirkt

Bei Flanger und Phaser weiß ich es leider nicht genau, da ich diese Effekte selbst nie benutze.

An einem meiner Verstärker habe ich die Möglichkeit ein
„Overdrive Pedal“ anzuschließen.
was braucht man dafür?

Das passende Overdrive-Pedal :wink: Bei den meisten Amps dürften aber auch Fußschalter anderer Hersteller das Gleiche bewirken. Ich würde mich darauf aber nicht verlassen. Also: Amp in den Laden mitnehmen und Fußschalter einfach ausprobieren. Schlimmstenfalls fliegt die Sicherung raus.

Gruß
Huttatta

Overdrive/Distortion: das Signal wird in der Vorstufe
übersteuert

im unterschied zur distortion wird beim overdrive in der endstufe übersteuert. wußte ich bis vor kurzem auch nicht, habs zufällig auf wikipedia gelesen (http://de.wikipedia.org/wiki/Verzerrer).

Hallo Ralf,

das scheint mir wenig glaubwürdig - Effektgeräte haben keine
Endstufe. Effektgeräte haben auch keinerlei Zugriff zur
Endstufe. Verstärker haben zwar eine Endstufe, aber die ist
nicht regelbar. Und nun?

das klingt für mich aber schon plausibel. Es mag heute anders sein, aber historisch betrachtet ist es schon so. Die früheren Amps hatten nichts außer einem Volume-Knopf und Bass-Mitten-Höhen-Regler (vllt. noch eine Hallspirale) und sie verzerrten trotzdem. Die Endstufe auf das Maximum aufzudrehen (Master Volume = Endstufenlevel) hat diesen relativ warmen Verzerr-Effekt gebracht. Hör dir mal die ganzen alten AC-DC-Sachen aus den 70ern an. Der Sound kommt genau so zustande. Die heutigen Crunge- und Hard’n’Heavy-Sounds werden natürlich alle durch die Vorstufe oder gleich ganz durch digitale Algorithmen erzeugt. Die Technik ist ja nicht stehengeblieben. Und ich vermisse trotz der hochflexiblen, digitalisierten Technik heute viel zu sehr die geilen, charakterischen Sounds der Vollröhrenamps und der analogen Effekte, die in meinen Ohren auch für unverzerrte Sounds immernoch unschlagbar sind. Das bekommen auch Cab Emulator & Co. nicht hin.

Gruß
Huttatta

1 „Gefällt mir“

Hi Huttata,

wenn Du Wert drauf legst, suche ich Dir einen Schaltplan vom Fender Showman raus, dann beugen wir mal gemeinsam die Köpfe drüber und suchen nach dem Knopf, mit dem es möglich ist,

Die Endstufe auf das Maximum aufzudrehen

Glaub mir, da können wir lange suchen: Vorstufe 1/2 7025,dann Regelung vor der zweiten Hälfte der 7025. Von da zur Mischstufe, eine 12 AX 7, und dann kommt erst die Endstufe, vier 6L6GC parallel - völlig ungeregelt.

Mit Verzerren tat sich da gar nichts; vielleicht verwechselst Du das mit der akustischen Rückkopplung. Der Fender Showman hatte zwei Eingänge, einer davon mit zuschaltbarem Vibrato. Marshal kenne ich nicht so genau, die waren aber grundsätzlich nicht anders.

Röhrensound ist unerreicht, darüber müssen wir gar nicht reden. Warum das so ist, weiß bis heute niemand mit Sicherheit, vermutlich einfach der mechanische Aufbau, der in einer 6L6 GC drinsteckt. Schon mal so ein Ding gesehen? Das sind die, die so schön blau glühen.

Gruß Ralf

Hallo Ralf,

ich habe mir gerade den Wikipedia-Artikel mal genau durchgelesen. Der ist tatsächlich missverständlich. Aber meinen tut er - mit etwas Überlegung - dass mit der Vorstufe durch das hohe Ausgangssignal die Endstufe übersteuert wurde, sprich: das hohe Eingangssignal an der Endstufe verursachte in der Endstufe das Clipping und somit den Sound. Und das meinen die damit wohl auch. Leider etwas verdrückt ausgekehrt :wink: Anschließend kam es dann zur Einführung mehrstufiger Vorstufen bzw. zusätzlicher Vorstufen, mit denen bereits die nachgeschalteten Vorstufen übersteuert wurden (nicht die Endstufe), so dass aus deren Ausgängen bereits vorverzerrte Signale in die Endstufe gingen, wodurch das dann auch bei viel geringeren Endlautstärken möglich war. Insofern muss ich dir also doch zustimmen. „Master Volume“ meint dann das Volume der zuletzt geschalteten Vorstufe. Dass aber mittlerweile auch Endstufen regelbar sind, dürfte dir trotzdem sicher nicht entgangen sein.

Gruß
Huttatta

Verzerrung allg.
Hallo zusammen,

ich wollte zum Thema Verzerrung und Röhrenverstärker noch meinen Senf dazutun. Ich habe mich mal intensiver mit dem Thema ‚Röhrenklang‘ beschäftigt, aber darauf möchte ich hier nicht näher eingehen.
Im Zusammenhang mit der Recherche zu diesem Thema jedenfalls ist mir aufgefallen, dass neuere Combo-Verstärker, die wegen des gewünschten Röhrenklangs extra eine Röhrenstufe einbauen, die Verzerrung mit Halbleitern machen, genauer gesagt mit Dioden im Gegenkopplungszweig eines OP-Amps. Und das tun nicht nur ‚Nonames‘, sondern auch namhafte Verstärkerhersteller. Also von charkteristischer Verzerrung durch die Röhrenkennlinie kann in diesem Falle keine Rede sein – egal, wie man zum ‚Röhrenklang‘ steht.

Gruß

Dieter

Moin, Huttata,

Dass aber mittlerweile auch Endstufen regelbar sind, dürfte dir trotzdem sicher nicht entgangen sein.

Röhrenendstufen?

Gruß Ralf

Ja, durchaus
Hi,

Effektgeräte haben keine
Endstufe. Effektgeräte haben auch keinerlei Zugriff zur
Endstufe. Verstärker haben zwar eine Endstufe, aber die ist
nicht regelbar. Und nun?

Gitarrenkomplettanlagen (z.B. diese Marshall Türme mit Topteil)
haben durchaus einen Regler, der die Endstufe bewusst übersteuert.
Für Soundfetischisten ist das etwas Anderes als die Übersteuerung der Vorstufe.
Gruss,

Nachtrag
Hi nochmal,

es könnte auch sein, dass der Regler, bei dem ich denke, dass er die Endstuffe zerrt, einfach nur den Ausgang der Vorstufe derart hochregelt, dass die Endstufe zerrt.
Dieser Unterschied ist aber eine Spitzfindigkeit, meine ich.

Ausserdem ist bei Gitarrentürmen der Verzerrungseffekt der Lautsprecher auch nicht zu vernachlässigen oder gar gewollt.

Gruss,

Wandersagen und Ingenieurskunst
Hi helge,

Ingenieure bemühen all ihr Wissen und Können, um Endstufen zu bauen, die nichts tun als das Eingangssignal exakt so zu verstärken, wie es ankommt. Wenn ihnen das Werk gelingt, prahlen sie mit Angaben wie „0,05 % Klirrfaktor bei Vollast von 12 bis 36 000 Hertz“. Das ist aber nichts Neues, das galt schon zu Zeiten von Vox, Fender und Marshal; bis heute hat sich daran nichts geändert.

Dieser Unterschied ist aber eine Spitzfindigkeit, meine ich.

Das meine ich eben nicht. Blödheiten finden ihren Weg in die große weite Welt ohne jedes Zutun - wer einmal beim Open Air war, ist Fachmann für PAs.

Ausserdem ist bei Gitarrentürmen der Verzerrungseffekt der
Lautsprecher auch nicht zu vernachlässigen oder gar gewollt.

Auch das ist falsch. Ein Lautsprecher hat das, was ankommt, zu übertragen - nicht mehr und nicht weniger, und das ist schon schwer genug. Von AC/DC weiß ich’s jetzt gerade nicht, aber selbst Hardrocker legen ab und an Wert drauf, dass die Gitarre glockenrein rüberkommt - bei voller Lautstärke.

Gruß Ralf

Moin Drambeldier
Als alter Röhrenfetischist muss ich Dir leider widersprechen!
Die Endstufen-Verzerrung ist gerade das, was eine „gute“ Verzerrung ausmacht. Der Ton wird leicht komprimiert und fängt an zu „singen“
Alte Marshall-Amps (Plexis und JTM45) sind Paradebeispiele dafür.
Es geht nichts über eine gut gezerrte KT66…
Der Klirrfaktor mag für einen HIFI-Verstärker wichtig sein (wobei Röhren-HIFI-Amps sauschlechte Werte haben und doch angeblich besser klingen)
Und ein 100Plexi voll aufgerissen an 2 4x12 mit Greenbacks - da zerren die Speaker mit! und das genau gibt diesen „over the edge“- Sound, der so viele Soundvorstellungen geprägt hat.
Ausserdem- wenn es „den“ Speaker gäbe, warum gibt es so viele unterschiedliche Modelle??

Gruß

Weikko

Hi Weikko,

Die Endstufen-Verzerrung ist gerade das, was eine „gute“ Verzerrung ausmacht. Der Ton wird
leicht komprimiert und fängt an zu „singen“

Fetischisten sprechen vermutlich eine Geheimsprache. Was ist bitte ein komprimierter Ton?

Alte Marshall-Amps (Plexis und JTM45) sind Paradebeispiele dafür.

Ein Schaltplan wäre nützlich, dann könnten wir uns einigen, wovon wir überhaupt sprechen.

Der Klirrfaktor mag für einen HIFI-Verstärker wichtig sein

für Hi-End-Freaks bestimmt; den Ohren ist es eh wurscht.

(wobei Röhren-HIFI-Amps sauschlechte Werte haben und doch angeblich besser klingen)

Der Röhrenklang kommt ganz woanders her. Hast Du so eine Röhre schon mal genauer betrachtet? Da sitzt eine hauchfeine Drahtwendel zwischen Anode und Kathode, die nennt sich Gitter, und das Ding schwingt mechanisch mit.

Ausserdem- wenn es „den“ Speaker gäbe, warum gibt es so viele unterschiedliche Modelle??

Jeder Lautsprecher ist ein Kompromiss, jeder bringt mit seiner Bauart die für ihn typischen Fehler mit, deswegen klingt jeder anders. Wer mag, nenne das „Verzerrungen“; mit den Verzerrungen, die von Effektgeräten erzeugt werden, haben die aber nichts zu tun. Zur Erinnerung: Der Lautsprecher soll das wiedergeben, was anliegt. Was er selbst an Farbe mitbringt, kann man lieben oder hassen.

Gruß Ralf

Inzwischen völlig off topic, dennoch interessant.
Hi,

Fetischisten sprechen vermutlich eine Geheimsprache. Was ist
bitte ein komprimierter Ton?

Von Kompression redet man, wenn eine grosse Änderung am Eingang eine deutlich Kleinere am Ausgang hervorruft. Der Ton klingt damit subjektiv und messtechnisch länger.
Wenn die Kennlinie einer Endstufe im oberen Bereich allmählich deutlich flacher wird, kommt dieser Effekt zustande.
Heute wie früher übrigens ein Standardeffekt, der stilprägend war, egal wie er nun erzeugt wird.

Noch ein paar Bemerkungen zu Verzerrung:
„Glockenreine Gitarrenklänge“ (bleiben wir bei E-Gitarren) gibt es selbst bei noch so „cleanen“ Setups nicht (von neueren Piezopickups einmal abgesehen). Die Verzerrung fängt bereits bei der Tonabnahme an, was das geschulte Gehör bei der cleansten Strat sofort hört. Ein E-Gitarrenklang ist für sich genommen gar nicht definiert, weil Vor-, Endstufe und Speaker ihn erst machen. Messtechnisch gesehen ist es ein absoluter Graus, was bei Pickups, Vor- und Endstufe passiert.
Was vor Jahrzehnten nicht besser lösbar war, hat sich halt zum akustischen Standard entwickelt.

Gruss,

Hi helge,

Von Kompression redet man, wenn eine grosse Änderung am
Eingang eine deutlich Kleinere am Ausgang hervorruft. Der Ton
klingt damit subjektiv und messtechnisch länger.

wer ist man? Sei so gut und gib mal eine Quelle an, Deine Beschreibung verstehe ich nicht.

Wenn die Kennlinie einer Endstufe im oberen Bereich allmählich
deutlich flacher wird, kommt dieser Effekt zustande.

Heißt das, der Arbeitspunkt liegt so weit oben, dass die positive Halbwelle des Eingangssignals abgeschnitten wird? Dann wäre zu fragen, wie der Arbeitspunkt da hinkommt.

Ein E-Gitarrenklang ist für sich genommen gar nicht definiert, weil Vor-, Endstufe und
Speaker ihn erst machen.

Na ja, da will ich mal hoffen, dass ihn in erster Linie wie früher die Saite macht, soll ja sogar Saiten geben, die sich im Klang unterscheiden. In zweiter Linie macht ihn der Gitarrist, der mehr oder weniger grob an der Saite rupft.

Gruß Ralf

Moin Drambeldier
THD Hotplate
Tom Scholz Powersoak
Marshall Powerbrake
etc…

Gruß

Weikko

Moin, Huttata,

Dass aber mittlerweile auch Endstufen regelbar sind, dürfte dir trotzdem sicher nicht entgangen sein.

Röhrenendstufen?

Gruß Ralf

So!

nach eine Frage:

was würdet ihr euch zusammenstellen, wenn ihr BluesRock spielen wolltet?

Hallo,

Die Endstufen-Verzerrung ist gerade das, was eine „gute“
Verzerrung ausmacht. Der Ton wird leicht komprimiert und fängt
an zu „singen“

Ich verstehe in diesem Zusammenhang das Wort ‚komprimiert‘ nicht. Wenn damit gemeint ist, dass sich der Arbeitspunkt eines Verstärkers in einem flacheren Teil der Kennlinie befindet, dann tritt tatsächlich eine messbare Kompression auf. Allerdings hat das weniger mit dem Bauteil Röhre zu tun, sondern vielmehr mit der Schaltungstechnik. Diese Verschiebung lässt sich auch mit einem übersteuerten Transistorverstärker bewerkstelligen.

Der Klirrfaktor mag für einen HIFI-Verstärker wichtig sein
(wobei Röhren-HIFI-Amps sauschlechte Werte haben und doch
angeblich besser klingen)

Soll das heißen, dass der hohe Klirrfaktor bei einem Röhrenverstärker zu einem besseren Klangergebnis führt als bei einem Transistorverstärker bzw. sogar gegenüber einem Röhrenverstärker, der sehr wenig verzerrt? Der Klirrfaktor ist vor allem eine Angabe für Musikübertragende Systeme – lasse ich ein Signalgemisch durch einen Verstärker mit hohem Klirrgrad, wird das Ergebnis verwaschener, d. h. die einzelnen Töne lassen sich durch die hinzugekommenen Intermodulationsprodukte nur noch schwer trennen. Mag sein, dass dies bei einem Musikinstr.-Verstärker sogar erwünscht ist.

Ausserdem- wenn es „den“ Speaker gäbe, warum gibt es so viele
unterschiedliche Modelle??

Die Frage verstehe ich nicht.

Ich kann hier mal klarstellen, dass es reine Einbildung ist zu meinen, man höre bei einem Röhrenamp einen ‚warmen‘ Klang. Vielleicht kommt das von der Assoziation, dass die Röhre ja heizt. Aber die Zusammenhänge sollten eher sachlich betrachtet werden. Es gibt viele Leute, die schwören auf die Technik der Röhrenverstärker, aber de facto ist nur ein geringer Teil der Argumente dafür wirklich sachlich begründbar – und im übrigen fallen Doppelblindversuche durch, die beweisen sollen, man können am Röhrenverstärker auch unmessbare Klangeigenschaften identifizieren gegenüber Halbleiterverstärker.

Gruß

Dieter

Völlig schnurz.
Hi,

was würdet ihr euch zusammenstellen, wenn ihr BluesRock
spielen wolltet?

-> Ab in einen Gitarrenladen, einstöpseln und spielen. Vergleichen.
Beraten lassen.

Gruss,

Hallo,

ich misch mich mal an dieser Stelle ein, weil hiers gerade so halbwegs passst…:

sondern vielmehr mit der Schaltungstechnik. Diese Verschiebung
lässt sich auch mit einem übersteuerten Transistorverstärker
bewerkstelligen.
[…]
Ich kann hier mal klarstellen, dass es reine Einbildung ist zu
meinen, man höre bei einem Röhrenamp einen ‚warmen‘ Klang.
Vielleicht kommt das von der Assoziation, dass die Röhre ja
heizt.

… soweit ich weiss ist ein wesentlicher Unterschied zwischen Röhren und Trasistorvertärkern, dass Transistoren bei der Verzerrung, die mit Übersteuerung auftritt andere Obetöne produzieren als Röhren.
Die vom Transistor erzeugten Oberrtöne werden vom menchlichen gehör als unangenehmer wahrgenommen als die, die eine übersteuerte Röhre erzeugt.

Wenn man allerdings mit geigneten Suchbegriffen über Google in den einschlägigen Foren landet merkt man, dass wohl auch viel Glaube dazugehört :smile:

Greetinx
Christian