E-Herd - Funktionsweise der Regler/Schalter

Hallo,
ich habe zwei bzw. drei Fragen zu E-Herden.
Zuerst: Wie funktionieren die Schalter bzw. Regler für die Ceranfeldplatten. Widerstände werden ja wohl nicht drin sein …
Dann: Wenn eine Platte nur noch mit einer Stärke heizt, egal welche Stellung der Schalter hat - spricht das für einen Defekt des Schalters oder des Kochfelds?
Dritte Frage: Zum Austausch eines alten E-Herds: Hier ist ein E-Herd aus den späten Siebzigern mit Ceranfeld; die Elektroverkabelung stammt auch aus dieser Zeit. Der Herd soll gegen etwas aktuelles ausgetauscht werden. Abgersichert ist er mit drei 16A-Sicherungen im Sicherungskasten. Nun wurde behauptet, daß damals E-Herde nur 9A Strom genommen hätten und die Verkabelung dafür ausgelegt sei, moderne Herde aber 12A aufnehmen würden. Mir erscheint dies zweifelhaft - bei 16A-Sicherungen muß die Verkabelung doch auch für 12A ausgelegt worden sein. Ist da irgendwas dran?
mfg, AM24

Dritte Frage: Zum Austausch eines alten E-Herds: Hier ist ein
E-Herd aus den späten Siebzigern mit Ceranfeld; die
Elektroverkabelung stammt auch aus dieser Zeit. Der Herd soll
gegen etwas aktuelles ausgetauscht werden. Abgersichert ist er
mit drei 16A-Sicherungen im Sicherungskasten. Nun wurde
behauptet, daß damals E-Herde nur 9A Strom genommen hätten und
die Verkabelung dafür ausgelegt sei, moderne Herde aber 12A
aufnehmen würden. Mir erscheint dies zweifelhaft - bei
16A-Sicherungen muß die Verkabelung doch auch für 12A
ausgelegt worden sein. Ist da irgendwas dran?

Hallo alter Mann !

Auch in den 70er-Jahren war die übliche und m.K. nach einzige Aderstärke der Kupferleitungen 1,5 mm². Sie wurde richtig mit 16 A abgesichert(bei üblicher Länge und Verlegung).
Früher waren die Herde schwächer,z.B. nur 6 kW.
Bei diesen 6 kW fließt tatsächlich auch nur ca. 9 A je Phase.
Bei 8 kW ca. 12 A, und bei 11 kW ca. 16 A.
Das alles sind Werte,die eine 1,5 mm²-Kupferleitung auch dauernd aushält.
Da brauchst Du dir keine Sorgen machen.
mfG
duck313

Hallo,

ich habe zwei bzw. drei Fragen zu E-Herden.
Zuerst: Wie funktionieren die Schalter bzw. Regler für die
Ceranfeldplatten. Widerstände werden ja wohl nicht drin sein

Doch, die Heizungen selbst sind Heizwiderstände.

Bei den Steuerungen (keine Regler) gibt es IMHO prinzipiell
2 Varianten.

  1. Stufenschalter:
    Da werden verschiedene Heizelemente im Kochfeld geschaltet

  2. PWM-Steuerungen:
    Da wird mit irgend einem Zeitschalter die Ein-/Ausschaltzeit
    pro Zeiteinheit (paar Sekunden) gesteuert.
    Da gibt es solche Teile auch elektromechanisch mit Bimetall.

Dann: Wenn eine Platte nur noch mit einer Stärke heizt, egal
welche Stellung der Schalter hat - spricht das für einen
Defekt des Schalters oder des Kochfelds?

Wenn das Kochfeld heizt, dann kann es ja wohl nicht ganz
kaputt sein. Also wird es wohl eher die Leistungssteuerung sein.

mit drei 16A-Sicherungen im Sicherungskasten.
Nun wurde behauptet, daß damals E-Herde nur 9A Strom genommen
hätten und die Verkabelung dafür ausgelegt sei, moderne Herde
aber 12A aufnehmen würden.

Quatsch mit Soße.
Wenn die Absicherung mit 16A vorgenommen ist, dann muss natürlich
die Verkabelung auch dafür (16A) ausgelegt sein.
Gruß Uwi