E-Mails D->USA - als Spam definiert?

Nabend IT Security Fans!

Ich stehe vor folgenedem Problem: Ich bewerbe mich gerade für ein Auslandspraktikum in den USA, per E-Mail. Ich habe schon über 100 Bewerbungen losgeschickt, jedoch nach drei Wochen insgesamt nur fünf Antworten bekommen. Nun habe ich die Vermutung, dass meine E-Mails bei den Firmen im Spam Filter hängen geblieben sein könnten. Ich habe mal gehört, dass diverse Filter nach der IP des Absenders gucken und dann ausländische Mails direkt blocken. Außerdem sind die E-Mail Adressen der Peronalabteilungen direkt auf der HP der Firma nachzulesen, so dass die Adresse schon eine potenzielle „Spam-Opfer-Adresse“ ist.

Besteht die Gefahr, dass meine E-Mails einfach so rausgefiltert wurden oder sitzt da wohl noch ein Admin dahinter, der die gefilterten Mails noch mal überprüft?

Danke im Voraus für eure Antworten!

Tach,

Außerdem sind die E-Mail
Adressen der Peronalabteilungen direkt auf der HP der Firma
nachzulesen, so dass die Adresse schon eine potenzielle
„Spam-Opfer-Adresse“ ist.

soweit es irgend vermeidbar ist (das bedeutet auch, dass man evtl. etwas Aufwand betreiben muss), bewirbt man sich NIE bei einer Firma, sondern bei einer konkreten Person.

Besteht die Gefahr, dass meine E-Mails einfach so
rausgefiltert wurden oder sitzt da wohl noch ein Admin
dahinter, der die gefilterten Mails noch mal überprüft?

Das ist ganz unterschiedlich. Oder anders: Ja, die Gefahr besteht.

Gruß,

.m

Hallo Z.!

Ich stehe vor folgenedem Problem: Ich bewerbe mich gerade für
ein Auslandspraktikum in den USA, per E-Mail. Ich habe schon
über 100 Bewerbungen losgeschickt, jedoch nach drei Wochen
insgesamt nur fünf Antworten bekommen.

Welche Antwortzeit hast Du Dir denn ausgerechnet? Für Deutschland bspw. sind 3 Wochen durchaus moderat, wenn nicht sogar „prompte Antwort“.

Nun habe ich die Vermutung, dass meine E-Mails bei den Firmen
im Spam Filter hängen geblieben sein könnten.

Und genau das könnte verschiedene Ursachen haben.

Ich habe mal gehört, dass
diverse Filter nach der IP des Absenders gucken und dann
ausländische Mails direkt blocken. Außerdem sind die E-Mail
Adressen der Peronalabteilungen direkt auf der HP der Firma
nachzulesen, so dass die Adresse schon eine potenzielle
„Spam-Opfer-Adresse“ ist.

Das Blocken per IP ist z.B. bei Absender @ web.de bei US-Firmen nicht undenkbar - so wie ich es anders herum vor 2-3 Jahren u.a. mit @ earthlink.net-Adressen gemacht hatte. - Dass aber generell eine *.de-Domain geblockt wird oder sich mehr als die Hälfte aller Provider gerade web.de blocken, halte ich für unrealistisch.

Ich denke aber, du hast nicht gerade die o.g. E-Mail-Adresse für Deine Bewerbungen verwendet, sondern eine mit Deinem Realnamen. Oder irre ich etwa?

Besteht die Gefahr, dass meine E-Mails einfach so
rausgefiltert wurden oder sitzt da wohl noch ein Admin
dahinter, der die gefilterten Mails noch mal überprüft?

Ich denke, das werden die amerikanischen Sachbearbeiter genauso machen wie die deutschen, also kein Admin. Und da kommt es tatsächlich darauf an, in welchem Format Du die Mail verfasst und evtl. welche Anhänge Du mitgesandt hattest. - Und wie hattest Du nun geschrieben?

… Ich verwende in solchen Fällen Multipart-E-Mail: HTML (einfache Vorlage) plus Plain Text, Dateianhänge ausschließlich als PDF (in einer gängigen Version, nicht die allerallerneueste). Dateianhänge nie in einem proprietären Format wie Word oder Excel; die könnten zudem noch fälschlicherweise als virenverdächtig gescannt werden und rausfallen.

HTH, CU DannyFox64

Ach! Noch etwas, nein sogar zwei Sachen: (1) Auch in den USA feiert man Weihnachten, ggf. mit anschließendem Winterurlaub. (2) Hattest Du vorher bei den Ansprechpartnern einmal angerufen und sie seelisch und moralisch auf Deine Bewerbung vorbereitet?

Ergänzung des Autors
Danke schon mal für eure prompten Stellungnahmen!

Meine Adresse war nicht die obige, sondern: [email protected]
Und in der Mail habe ich eine kurze Verweisung auf den Anhang geschrieben, der im pdf-Format war.

MfG
Arne

Hallo,

… Ich verwende in solchen Fällen Multipart-E-Mail: HTML
(einfache Vorlage) plus Plain Text, Dateianhänge
ausschließlich als PDF (in einer gängigen Version, nicht die
allerallerneueste).

PDF ist eine gute Wahl, wenn man will, dass der Empfänger die
Dokumente auch lesen kann. VOn HTML würde ich bei einer Email aber
generell abraten. Viele Spamfilter bewerten HTML Krams bereits per se
als höheren Spamwert. Wenn dann noch ein paar andere Kriterien
(Anhang, ausländische Adresse, bestimmte Phrasen, etc.) hinzukommen,
dann landet man im Spamordner.

Gruß

Fritze

Besteht die Gefahr, dass meine E-Mails einfach so
rausgefiltert wurden oder sitzt da wohl noch ein Admin
dahinter, der die gefilterten Mails noch mal überprüft?

Das Unternehmen, in dem ich arbeite, erhält am Tag etwa 100.000 Spam-
Mails. Nein, da sitzt kein Admin, der die noch mal alle gegenliest. Das
würde der nicht mal machen, wenn er nur ein Promille der Mails lesen
müsste.

Gruß,
Stefan

Hallo, Fritze!

…VOn HTML würde ich bei einer Email aber generell abraten.
Viele Spamfilter bewerten HTML Krams bereits per se
als höheren Spamwert. Wenn dann noch ein paar andere Kriterien
(Anhang, ausländische Adresse, bestimmte Phrasen, etc.)
hinzukommen, dann landet man im Spamordner.

Das stimmt wohl. Ich meine, da gebe ich Dir Recht!

Aber ich selbst versende sowieso keine Nur-HTML-Mail. Ich persönlich präferiere „Nur-Text“, und es scheint mir, es hat sich bisher nie jemand daran gestört. (Aber ich anders herum bei falsch interpretierter HTML-Mail… :wink:)

Grüße & CU! DannyFox64