Moinsen, ich überlege mir mein Mofa^^ mit E85 zu tankenkönnte das Funkonieren und könnte ich dies irgendwie selber herstellen, ich dachte an die destilation von Biostoffen zu Ethanol und dann die Trocknung mit einem Molekularsieb. Schlussendlich dies dann mit 15% Benzin mischen ud Motorenöl (Löst dies sich auf???).
Wo bekome ich ein Molekularsieb mit 0,3µm her???
MfG Niklas
PS: Ich will hier nicht über die Sinlosigkeit diskutieren.
Hi Niklas,
dunkel ist der Worte Sinn!
Was ist E85?
Wie willst Du was warum destillieren?
Gandalf
Hi Kollege,
dunkel ist der Worte Sinn!
Der Worte nicht unbedingt, Dunkel ist es eher ganz woanders…
Was ist E85?
Wie willst Du was warum destillieren?
Er will, ich zitiere
…Mofa^^ mit E85 zu tanken
könnte das Funkonieren und könnte ich dies irgendwie selber herstellen, ich dachte an die destilation von Biostoffen zu Ethanol und dann die Trocknung mit einem Molekularsieb. Schlussendlich dies dann mit 15% Benzin mischen ud Motorenöl (Löst dies sich auf???).
Wo bekome ich ein Molekularsieb mit 0,3µm her???
Da will einer aus Biostoffen (was immer das sein soll, vom Maisstroh bis zum Sickergrubeninhalt) EtOH destillieren. Nur kann man eben nicht VON Biostoffen ZU EtOH DESTILLIEREN.
Dann will er über ein Molekularsieb trocknen, was zeigt, daß er nicht über die nötige Anlage hierzu verfügt:
http://de.wikipedia.org/wiki/Ethanol#Destillation
Er weiß aber offenbar nicht, wielange er knapp 96%iges EtOH mit einem Molsieb traktieren muß, um soviel Wasser zu adsorbieren…
Dann sollen 15% Benzin und Öl dazu, damit seinen Knäckebrotsäge läuft.
Tut sie auch, sofern der Motor soviel EtOH verträgt, ich denke da an die Diskussion um E10…
Zum frisieren taugt der Aufwand gar nix, zum Geld sparen noch viel weniger, daher ist dieser Wunsch:
PS: Ich will hier nicht über die Sinlosigkeit diskutieren.
wohl eher der Angst geschuldet, daß ihm die Fachleute hier den Unfug ausreden.
Alleine schon aus Sicherheitsgründen, die Destillation von leicht entzündlichen Stoffen ist nämlich keine pille-palle.
Gruß
BeLa
Es ist nicht wirklich böse gemeint, nimm es einfach sachlich:
Eigentlich sind hier alle gerne dazu bereit, zu helfen. Aber bei so einem Artikel denke ich, dass sich der Autor nicht wirklich viel Zeit beim Erstellen genommen hat und demenstprechend wenig Lust habe ich zu helfen.
Was ist „tankenkönnte“?
Und was sollen diese ganzen Fragezeichen? Eines tut es doch auch.
(Dies ist allederdings ein weitverbreitetes Phänomenen, dessen Sinn ich noch nie enträtselt habe.)
Mal von den stilistischen Sachen abgesehen:
Man kann wirklich nur erahnen, was du vorhast. Wenn du den Vorgang nochmal etwas detallierter beschreiben würdest, könnten wir dir bestimmt auch helfen und sagen, wo genau die Probleme liegen.
Und lies dir den Artikel nach dem Schreiben nochmal kurz durch.
Ja, ich sehe ein, dass ich etwas in eile war als ich den Artikel verfasst habe, weshalb ich ihn auch nicht durchgelesen habe, was wegen meines Dialektes und meiner Legasthenie oft von Vorteil währe.
Nun zu meinem Problem, ich will mein Mofa mit einem anderen Treibstoff fahren, hauptsächlich aus Neugier und weil mein Prüfungsthema Energietechnik ist. Die wesentlichen Problme die sich mir zurzeit stellen sind, da ich Spiritus verwenden will, d.h. 96%:
- Ich muss in der Kolbenlaufbahn einen durchgängigen Ölfilm haben damit es keinen Kolbenfresser gibt, dafür brauche ich eine Mischung von 1:50 Öl:Sprit, meiner Erfahrung nach hat sich aber gezeigt, dass sich das Öl vom Spiritus absetzt.
- Ich will am liebsten Spiritus tanken, nicht wie ich vorhin dachte E85(85% Ethanol 15% Benzin), ich weiß aber nicht ob das von der Mischbarkeit mit Öl funktioniert(Grund: Öl-Hydrophob)
- Sollten die Komponenten auch Ethanolresistent, d.h. Simmerring, Dichtungen und Vergaser.
- Solle der Vergaser mit Ethanol umgehen können.
- (Darum destelieren) würde es mich interesieren das Ethanol selber herzustellen(vielleich auch der Versuch Ethanol duch Gährung anderer Organischer Stoffe zu erstellen, sofern Zucker enthalten ist)
Meine Lösungsvorschläge wären:
- Mit einem Molekularsieb das Ethanol trocken, um so die hydrophbe eigenschaft des Öles zu umgehen(mir wäre lieber 96% Ethanol mit Öl zu mischen, da dies einfacher ist und ich nicht weiß wo ich einen Molekularsieb herbekomme, d.h. vielleicht ein anderes Öl das sich besser in Spiritus mischen lässt ohne das es den Motor verkohlt oder ähnliches)
- Die etwas größere Idee wäre (leider nur theoretisch, da mir die Mittel fehlen) wäre die Zylinderlaufbahn und den Zylinder aus Keramik herzustellen, da so eine Schmierung überflüssig werden würde, da Keramik auf Keramik kaum Wiederstandt hat.
Ich hoffe Ihr versteht jetzt was ich meine und könnt eine ordentliche Meinung und Lösungsvorschäge dazu abgeben, und nicht so etwas wie es ist zu gefährlich oder ähnliches, da ich auf warnungen nur geringfügigen Wert lege und sie lieber ignoriere, bis ich die Erfahrung selber mache, trotzdem will ich durch mein Dickköpfiges Verhalten nicht alles kaputt machen, sodas ich lieber hier nachfrage.
MfG Niklas
Die Neufassung ist ja wirklich sehr ausführlich!
Also, mit dem ganzen Motorkram kenne ich mich nich aus.
Ich habe aber mal nach Biosprit etc recherchiert und habe gefunden, dass sich Ethanol mit Benzin gut mischen lässt, wenn es 96%ig ist. Vielleicht probierst du erstma ne 15-85-Mischung, dann ne 50-50-Mischung und schaust, was passiert.
Ethanol an sich lässt sich recht einfach herstellen. Einfach Obst mit Hefe gären lassen und dann destillieren.
Ich suche aber noch ein paar Links heraus.
Links
Um was über die Herstellung von Ethanol herauszubekommen, ist der Suchbegriff „Schnappsbrennen“ gut geeignet. (Wobei dabei nur kommerzielle Seiten auftauchen. „Schnappsbrennen Forum“ ist etwas besser.)
Hier mal ein paar Links:
http://www.amazingstill.com/de/Die_Plastikbrennanlag…
(alternative Destillationsanlage)
http://forum.chemikalien.de/viewtopic,p,165469.html
(Thread über Ethanolherstellung)
http://www.brennkunst.de/page/seite/anleitung.htm
(Anleitung zum Brennen)
http://www.razyboard.com/system/forum-fruchtweinkell…
(Forum zum Schnappsbrennen)
Molekularsiebe scheinen recht teuer zu sein, ich würde dir eher zu mehrfachem Destillieren und einer abschließenden Behandlung mit einem Trockenmittel raten. Ein guter Suchbegriff hierfür ist „Ethanol 100% herstellen“ oder „Ethanol Trockenmittel“.
http://www.rclineforum.de/forum/thread.php?postid=22…
(Thread über die Problematik von Motoröl und Ethanol am Beispiel von Modellflugzeugmotoren)
http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/41618,0.html
(Thread über die Herstellung von reinem Ethanol)
Ich habe auch schon oft auf Fragen von mir Antworten wie
„Das ist zu gefährlich und vollkommener Blödsin, deswegen sagen wir dir nicht, wie es geht“ bekommen.
Aber ich denke, wenn du dir einiges darüber durchliest, wirst du es hinbekommen. Das Problem gibt es schon im Internet, also einfach etwas rumsuchen 
Danke, mich würde interessieren ob man auch aus „nicht Lebensmitteln“ Alkohol gewinnen kann, z.B. Gras oder Holz, wie gesagt durch gährung und dann durch Destillation.
Freue mich um noch mehr Meinungen zu meinem Artikel
Niklas
Hallo Niklas,
mich würde interessieren ob man auch aus „nicht
Lebensmitteln“ Alkohol gewinnen kann,
das ginge sicher, aber es ist effektiver, diese Stoffe zu methanisieren, sprich sie unter Luftabschluß zu Biogas zu vergären.
Das wird großtechnisch bereits gemacht.
Gandalf
Ja supi und wie mache ich daraus dann Ethanol???
Ginge das überhaubt???
MfG Niklas
Hi Niklas,
wenn überhaupt, macht man Methanol daraus. Das geht durch partielle Oxidation.
Gandalf
Danke, mich würde interessieren ob man auch aus „nicht
Lebensmitteln“ Alkohol gewinnen kann, z.B. Gras oder Holz, wie
gesagt durch gährung und dann durch Destillation.
Freue mich um noch mehr Meinungen zu meinem Artikel
Niklas
Hallo
Ja, im Prinzip geht das.
Hefe benötigt sogenannte Hexosen zur alkoholischen Gärung. Andere Zucker(z.B. der Haushaltszucker) oder andere Kohlenhydrate bringen ein anderes Ergebnis.
Hexosen sind z.B. Glucose bzw. Traubenzucker und Fructose bzw. Fruchtzucker(richtig?).
Es gibt die sogenannte Holzverzuckerung. Dazu findet man verschiedene Verfahren im Internet. Das wurde im 3. Reich aufgrund des Mineralölmangels praktiziert.
Der Begriff Holzverzuckerung bezieht sich auf Cellulose. Andere pflanzliche Inhaltsstoffe lassen sich genauso oder ähnlich zu Zucker verarbeiten, wie die Stärke z.B…
Bei der Holzverzuckerung benötigt man aber entweder viel Mineralsäure oder man benötigt apparative Mittel wie hohe Temperatur z.B. auch unter Druck.
Manche pflanzlichen Stoffe lassen sich auch gut mit Enzymen zersetzen.
Rein praktisch hätte ich noch ein paar Tips:
Das Wasser im Alkohol dürfte einen Komplex mit Benzol eingehen.
Es läßt sich aber auch einfach mit Trockenmitteln trocknen.
In Modellbaumotoren wird u.a. Rhizinusöl als Schmiermittel eingesetzt, was aber nicht unbedingt als preiswert zu bezeichnen ist.
Alkohol hat aber eigentlich die Fähigkeit, Fett zu lösen. Eventuell ist der Wassergehalt störend.
Die Siedepunkte von Oktan und Ethanol sind glaub ich etwas woanders.
Möchtest du das tatsächlich angehen, könnte es noch Ärger mit dem Finanzamt geben, bzw. eine Genehmigung ist spätestens dann erforderlich, wenn du damit irgendwie öffentlich wirst.
Ausprobieren würde ich das sowieso nur mit einem ziemlich alten Schrottmofa.
MfG
Matthias