Ebay-Problem

Hi group

Irgendwo ist es ärgerlich, dass Einzelne eine solch gute Idee in
Miskredit bringen und anderen ebay vergällen …
Zum Fall:
Software ersteigert und bezahlt.
Verkäufer schickt Ware nicht. Mails hin und her bis zum
Abwinken, wo die Soft bleibt. Verkäufer bietet an, den Kaufpreis
zurückzuerstatten. 3 Wochen kein Geldeingang. Dann unsere Mahnung
per E-mail. Als Reaktion kommt die Software (die wir nun nicht mehr gebrauchen können, da wir sie anderweitig besorgt haben ).
E-mail in der wir daraufhinweisen, unser Geld zurückzubekommen,
sonst Inkassobüro. Software würde auf Verlangen sofort zurückgeschickt.

Wat nu?? Wir haben echt keine Lust mehr uns an der Nase herumführen zu lassen und wollen wissen, wie man jetzt am
sinnvollsten solche Elemente zur Herausgabe des Geldes bewegt.
Anwalt muss nicht sein, aber wenn’s gar nicht anders geht, dann
das auch noch.

Besten Dank für Eure Mithilfe
Roy

Hi,

das problem taucht ja immer wieder auf. ich empfehle deshalb für kaufhandlungen zwischen privatpersonen:

Lieferung und Zahlung immer per nachnahme. kurz zug um zug!

Nie vorkasse, nie rechnung.

beide haben bei diesem zahlungsweg beweise:

  1. für den versand, 2. für die zahlung, 3. für evtl. regress- oder garantieansprüche.

winkel

Hi,

den vorgeschlagenen Weg der Nachnahme kann man natürlich gehen. Bei niedrigpreisigen Artikeln machen die entsprechenden Gebühren ein gutes Geschäft natürlich kaputt. Dies hilft Dir derzeit natürlich genauso wenig, wie der Hinweis auf die gesicherten Transaktionen, bei denen das Geld auf ein Treuhandkonto eingezahlt wird (kostet m.W. auch Geld).

Du hast natürlich aufgrund der Überweisung schon eine Kontonummer/BLZ. Auf diese Weise ließe sich im Notfall (Anwalt/Gericht) schon der Empfänger und sein Wohnsitz ermitteln.

Ich hatte bei ebay noch nie Schwierigkeiten, was wahrscheinlich daran liegt, daß ich nur bei Leuten mitsteigere, die bis dato bei den Bewertungen gut weggekommen sind.

Solange Du Dich auf Vorkasse einläßt, besteht das Risiko natürlich trotzdem. Ich fürchte, Du mußt auch zukünftig zwischen „Schnäppchen machen“ und „Verlustrisiko“ abwägen. Andererseits hat der Verkäufe natürlich die schwächere Position: er ist die Ware los und kann sich nicht mal sicher sein, daß angegebener Name und Adresse des Käufers stimmen (toter Briefkasten). Insofern wirst Du kaum jemanden finden, der nicht auf Vorkasse bzw. Nachnahme besteht.

Natürlich steht es Dir immer frei, Dich direkt an ebay zu wenden. Wie ich hörte, soll das den ein oder anderen Zahlungsvorgang auch schon beschleunigt haben.

Gruß
Christian

P.S.
Ein Bekannter hat neulich eine CD ersteigert, die sich letztlich als selbstgebranntes Exemplar herausstellte. Bei Rückfrage kam der Hinweis, daß dies bei ebay doch üblich sei. Die Androhung einer Übergabe des Materials nebst Namen an die Staatsanwaltschaft führte dann doch zu einer zügigen Rücküberweisung. Fazit: Vor schwarzen Schafen ist man nie gefeit. Ich hab bei rund 100 Auktionen noch nie Schwierigkeiten gehabt. Evtl. hattest Du einfach Pech. Ebay kann sich auf Dauer derartige Probleme nicht leisten und wird sich um die Probleme schon kümmern. Insofern solltest Du auf jeden Fall ne mail an die Jungs schreiben.

Hi,

hilft zwar nicht konkret beim Problem, aber man muß auch mals was positives sagen:

Kaufe und verkaufe bei ebay und hatte bis dato keinerlei Probleme. Im Gegenteil: Einmal passierte mir ein Mißgeschick beim Verkauf, die entsprechende Höchstbieterin war sehr sehr nett und verständnisvoll und einmal hatte ich einen ersteigerten Artikel, der sich bei Inaugenscheinnahme doch nicht als das entpuppte, als das ich die Beschreibung empfand (da gab es kein Foto). Bei einem Ersteigerungspreis von 150 DM fand ich, müsse die Beschreibung ganz klar das sein, was der Artikel ist. Verkäufer (obwohl mit wenigen Bewertungen) war sofort bereit, den Kauf rückgängig zu machen. Ich denke, in sehr vielen Fällen kann man auf Kulanzbasis was machen.

Schlimm sind natürlich immer die Fälle, wenn der Verkäufer mutwillig die Leute ins Leere laufen läßt!

Wendy

Hallo,

vielleicht ein bissel nicht zum Thema meine Ansicht.

Aber, bei Ebay sind sehr viele Leute, besonders in der Computer-, Schmuck-, Sammler- und Autobranche mit mehreren Nicks unterwegs. Gekauft wird dann mit diesen Nicks gern und viel, schleicht sich ein Mitbieter ein, so wird dieser zu einem höheren Preis „überredet“. Die gegenseitigen Bewertungen sind eher positiv, klare Richtlinien gibt es nicht. Ebay kann diesen (Entschuldigung) „Judenhandel“ nicht unterdrücken, wie auch. Jedoch macht dies den Spaß an der ganzen Auktion recht kaputt. Auch eine langwierige Recherche von Bietern und Anbietern deckt nur teilweise diese krummen Geschäfte auf.

Insofern macht Ebay, wie auch die anderen Auktionen im Netz eher ein zwielichtiges Bild. Die Mehrzahl der Bieter und Verkäufer sind ehrliche Menschen. Das stimmt schon. Aber eine gewisse Unsicherheit bleibt. Aus meiner bisherigen Erfahrung, besonders bei Ebay: 25% Unsicherheit bleibt so ungefähr. Leider.

Gruß
André