Mich interessieren die theoretischen Probleme beim Ebay verkauf.
Angenommen, X stellt einen Artikel ein, die Verkaufszeit soll eineWoche später starten. Die Endzeit wird aufgrund X nicht nachvollziehbarerweise auf nur 6 Min. nach der Startzeit eingestellt.
Y kauft den Artikel für den Mindestgebotpreis.
Da Y keinerlei Bewertungen hat, wird X skeptisch und schreibt Y eine Mail mit der Bitte um Rücknahme aufgrund eines Erklärungsirrtums, zusätzlich einen Antrag via Ebay, die Transaktion abzubrechen. Ungefähr 20 min. später erhält X den Kaufpreis über Paypal. X geht davon aus, dass Y so schnell wie möglich bezahlen wollte, damit die Komplikationen der Rückabwicklung erschwerend hinzukommen. Ohnehin glaubt X, dass Y aufgrund seiner 0 Bewertungen, aber scheinbar vorhandenen Ebay-Erfahrung des Y, ein Bieter ist, der gezielt auf Gebote abzielt, die versehentlich eingestellt wurden, sich über deren tatsächlichen Wert informiert und dann darauf bietet. Evtl. sogar mit wechselnden Ebay-Nutzernamen (bloße Vermutung des X).
Was ist X zu raten? Inwiefern kann er hier vorgehen, über gesetzliche Regelungen bzw. über Ebay? X ist Privatverkäufer und hat selbstredend sämtliche Gewährleistungsansprüche ausgeschlossen. Wäre hier nicht eine Anfechtung möglich (Erklärungsirrtum? Offensichtlich will NIEMAND - vergleichbares - eine weniger als 5 Min. dauernde Ebay-Auktion)
Danke für die Einschätzung des (theoretischen) Problems
Thule