Ebenfalls PC mit CPU aufrüsten

Hallo,
gleiche Frage wollte ich nun auch stellen. Würde gerne meinen AMD Duron XP, 1200 MHz aufrüsten. Das Motherboard ist QDI KinetiZ 7B/7B-C/7E/7E-A/7E-C/7T, VIA VT8363(A)Apollo KT133(A).

1.Frage: Welche CPU dürfte ich max.drauf setzen ?
2.Frage: Wenn ich das komplette Motherboard wechseln würde, wie groß
dürfte das sein?

Ich habe zur Zeit eine 40 GB Festplatte und einen 512 er Arbeitsspeicher.

Und dann hätte ich noch eine Frage: mein BIOS wurde mehr als 2 Jahre nicht upgedated, kann man einfach so ein Update machen, oder muß man da auf irgendwas achten?

Wie Ihr merkt, bin ich noch sehr laienhaft auf dem Gebiet. Aber ich bin ja lernwillig :smile:

Gruß,
Diana

Hallo,
gleiche Frage wollte ich nun auch stellen. Würde gerne meinen
AMD Duron XP, 1200 MHz aufrüsten. Das Motherboard ist QDI
KinetiZ 7B/7B-C/7E/7E-A/7E-C/7T, VIA VT8363(A)Apollo
KT133(A).

1.Frage: Welche CPU dürfte ich max.drauf setzen ?

Die VIA KT133A ist noch ein Chipsatz der veralteten SDR-RAM-Generation, der modernere Sockel A - Prozessoren, wie dien Athlon XP, auch wenn sie physikalisch auf das Board passen würden, meines Wissens nicht unterstützt. Damit dürftest du fast den stärksten Prozessor, der möglich ist, im Computer haben. Die Obergrenze wäre IMO der AMD Athlon T-Bird C 1400 MHz zusammen mit 133 MHz - Arbeitsspeicher.
Selbst wenn stärkere CPU’s unterstützt werden sollten, könnten sie in diesem alten System mit SDR-RAM (Single Data - Arbeitsspeicher) ihre Leistung nicht entfalten.

2.Frage: Wenn ich das komplette Motherboard wechseln würde,
wie groß dürfte das sein?

Größenmäßig wird es wohl keine Probleme geben, da die Größe vom Motherboards durch den ATX-Standard festgeschrieben ist. D.h., jedes ATX-Motherboard muss in jedes ATX-Gehäuse passen.
Die Frage ist wohl eher, welchen Motherboardtyp du für ein Aufrüsten deines Systems auswählst (also für welche Prozessor"gattung"). Der billigste Weg, ein leistungsstarkes System zu erhalten, wäre es, ein moderneres Sockel A - Board und einen Athlon XP - Prozessor einzubauen (z.B. Shuttle AN35N Ultra für ca. 50 EUR und Athlon XP 2500 + für ca. 65 EUR).

Ich habe zur Zeit eine 40 GB Festplatte und einen 512 er
Arbeitsspeicher.

Das Problem beim aufrüsten deines Computers ist, dass nicht nur Motherboard und Prozessor veraltet sind, sondern auch der Arbeitsspeicher. Diesen müsstest du beim Umstieg auf einen neuen Prozessor in jedem Fall durch DDR-RAM (Double Data RAM) ersetzen. Je nach Prozessortyp benötigst du mindestens PC 2100 - DDR-RAM mit 266 MHz (Duron, Athlon XP T-Bred bis 2400+), PC 2700 - DDR-RAM mit 333 MHz (alle "größeren Athlon XP - Modelle bis auf Athlon XP 3200+) oder PC 3200 - DDR-RAM mit 400 MHz (Pentium 4, Athlon 64, Athlon XP 3200+).
Auch dein Netzteil muß vermutlich durch ein stärkeres ersetzt werden, wenn dieses 300 Watt oder weniger, bei einer kombinierten Leistung von weniger als 180 W auf der 3,3V&5V-Schiene hat.

Und dann hätte ich noch eine Frage: mein BIOS wurde mehr als 2
Jahre nicht upgedated, kann man einfach so ein Update machen,
oder muß man da auf irgendwas achten?

Beim BIOS-Update gibt es einige Dinge zu beachten, das ist aber für dich vermutlich irrelevant. Für dein Motherboard wird sowieso schon lange keine BIOS-Unterstützung mehr angeboten, da dieses veraltet ist und bestimmt auch schon 2 Jahre nicht mehr hergestellt wird. Vielleicht hast du daher sogar die neueste BIOS-Version. :smile:
Da im Falle eines misslungenen BIOS-Updates das Board i.d.R. ein Totalschaden ist, soll man ein BIOS-Update auch nur dann machen, wenn die verwendete BIOS-Version zu einem bekannten und vom Hersteller veröffentlichten Problem führt, welches durch eine neuere Version behoben wurde oder Unterstützung für neue Features bietet, die man benötigt. Man kann das in der BIOS-History beim entsprechenden Board-Typ auf der Homepage seines Board-Herstellers nachlesen!

Hi

Da im Falle eines misslungenen BIOS-Updates das Board i.d.R.
ein Totalschaden ist, soll man ein BIOS-Update auch nur dann
machen, wenn die verwendete BIOS-Version zu einem bekannten
und vom Hersteller veröffentlichten Problem führt, welches
durch eine neuere Version behoben wurde oder Unterstützung für
neue Features bietet, die man benötigt. Man kann das in der
BIOS-History beim entsprechenden Board-Typ auf der Homepage
seines Board-Herstellers nachlesen!

das ist ein bisserl übertrieben. in der Regel bekommst du einen kompletten eprom mit aktuellem bios vom Boardhersteller. Bei Gigabyte hab ich mal 12 € inkl. porto bezahlt.

HH

das ist ein bisserl übertrieben. in der Regel bekommst du
einen kompletten eprom mit aktuellem bios vom Boardhersteller.
Bei Gigabyte hab ich mal 12 ? inkl. porto bezahlt.

Okay, das ist heute bei aktuellen Boards zum großen Teil so, wobei die BIOS-Chips für weniger gängige Modelle teilweise auch sehr teuer sind. Aber ein KT133-Board wird wohl noch keinen gesockelten, austauschbaren BIOS-Chip haben. Wenn ein Board mit aufgelötetem BIOS-EpROM erst zum Hersteller eingeschickt und dort geflashed werden muss, dürfte ein neues Board i.d.R. preiswerter sein. :stuck_out_tongue:

Hallo,
gleiche Frage wollte ich nun auch stellen. Würde gerne meinen
AMD Duron XP, 1200 MHz aufrüsten. Das Motherboard ist QDI
KinetiZ 7B/7B-C/7E/7E-A/7E-C/7T, VIA VT8363(A)Apollo
KT133(A).

1.Frage: Welche CPU dürfte ich max.drauf setzen ?

Die VIA KT133A ist noch ein Chipsatz der veralteten
SDR-RAM-Generation, der modernere Sockel A - Prozessoren, wie
dien Athlon XP, auch wenn sie physikalisch auf das Board
passen würden, meines Wissens nicht unterstützt. Damit
dürftest du fast den stärksten Prozessor, der möglich ist, im
Computer haben. Die Obergrenze wäre IMO der AMD Athlon T-Bird
C 1400 MHz zusammen mit 133 MHz - Arbeitsspeicher.
Selbst wenn stärkere CPU’s unterstützt werden sollten, könnten
sie in diesem alten System mit SDR-RAM (Single Data -
Arbeitsspeicher) ihre Leistung nicht entfalten.

2.Frage: Wenn ich das komplette Motherboard wechseln würde,
wie groß dürfte das sein?

Größenmäßig wird es wohl keine Probleme geben, da die Größe
vom Motherboards durch den ATX-Standard festgeschrieben ist.
D.h., jedes ATX-Motherboard muss in jedes ATX-Gehäuse passen.
Die Frage ist wohl eher, welchen Motherboardtyp du für ein
Aufrüsten deines Systems auswählst (also für welche
Prozessor"gattung"). Der billigste Weg, ein leistungsstarkes
System zu erhalten, wäre es, ein moderneres Sockel A - Board
und einen Athlon XP - Prozessor einzubauen (z.B. Shuttle AN35N
Ultra für ca. 50 EUR und Athlon XP 2500 + für ca. 65 EUR).

Okay, heißt das, dass ich jedes x-beliebige ATX-Board Sockel A kaufen könnte? Es werden ja auch Boards bereits mit CPU angeboten, oder?
Das Mainboard bestimmt dann ja auch die Speicherart, nicht wahr?

Ich habe zur Zeit eine 40 GB Festplatte und einen 512 er
Arbeitsspeicher.

Das Problem beim aufrüsten deines Computers ist, dass nicht
nur Motherboard und Prozessor veraltet sind, sondern auch der
Arbeitsspeicher. Diesen müsstest du beim Umstieg auf einen
neuen Prozessor in jedem Fall durch DDR-RAM (Double Data RAM)
ersetzen. Je nach Prozessortyp benötigst du mindestens PC 2100

  • DDR-RAM mit 266 MHz (Duron, Athlon XP T-Bred bis 2400+), PC
    2700 - DDR-RAM mit 333 MHz (alle "größeren Athlon XP - Modelle
    bis auf Athlon XP 3200+) oder PC 3200 - DDR-RAM mit 400 MHz
    (Pentium 4, Athlon 64, Athlon XP 3200+).
    Auch dein Netzteil muß vermutlich durch ein stärkeres ersetzt
    werden, wenn dieses 300 Watt oder weniger, bei einer
    kombinierten Leistung von weniger als 180 W auf der

3,3V&5V-Schiene hat.

Ja und wieviel stärker muß es sein? Woran erkenne ich das ?

Und dann hätte ich noch eine Frage: mein BIOS wurde mehr als 2
Jahre nicht upgedated, kann man einfach so ein Update machen,
oder muß man da auf irgendwas achten?

Beim BIOS-Update gibt es einige Dinge zu beachten, das ist
aber für dich vermutlich irrelevant. Für dein Motherboard wird
sowieso schon lange keine BIOS-Unterstützung mehr angeboten,
da dieses veraltet ist und bestimmt auch schon 2 Jahre nicht
mehr hergestellt wird. Vielleicht hast du daher sogar die
neueste BIOS-Version. :smile:
Da im Falle eines misslungenen BIOS-Updates das Board i.d.R.
ein Totalschaden ist, soll man ein BIOS-Update auch nur dann
machen, wenn die verwendete BIOS-Version zu einem bekannten
und vom Hersteller veröffentlichten Problem führt, welches
durch eine neuere Version behoben wurde oder Unterstützung für
neue Features bietet, die man benötigt. Man kann das in der
BIOS-History beim entsprechenden Board-Typ auf der Homepage
seines Board-Herstellers nachlesen!

Na gut, das sehe ich ein.

Schönen Gruß,
Diana

Okay, heißt das, dass ich jedes x-beliebige ATX-Board Sockel A
kaufen könnte?

Ja, das stimmt. Prinzipiell passt jedes ATX-Board in den Rechner rein, wenn vorher eins drin war. Der Sockel A sagt nur, dass es ein Board für Athon & Athlon XP - Prozessoren ist. Solltest du auf Intel Pentium 4 - Prozessoren umsteigen wolen, köntest du genauso gut ein Sockel 478 - Board einbauen bzw. ein Sockel 754 - Board für den Athlon 64. Passen sollten sie alle, da ATX momentan quasi der einzige gängige Standard ist. Allerdings ist ein Athlon XP - System momentan die Lösung mit dem besten Preis-/Leistungsverhältnis und bei entsprechender Ausstattung derzeit für alle erhältlichen Programme stark genug.

Auch wenn prinzipiell alle ATX-Boards geeignet sind, so gibt es doch große Preis- und Qualitätsunterschiede zwischen verschiedenen Motherboards, so dass du schon aufpassen solltest, was du kaufst.

Für einen möglichst billigen Büro-PC ohne große Ansprüche reicht schon ein Board mit SiS746 oder SiS748-Chipsatz des Billigherstellers ASRock. Diese sind teilweise für unter 30 EUR zu bekommen und recht stabil, leider aber auch sehr spartanisch ausgestattet und nicht ganz so leistungsstark, wie aktuelle Spitzenboards.
Willst du dir etwas besseres gönnen, solltest du ein Board eines Markenherstellers mit nVidia nForce 2 Ultra-, VIA KT600 oder VIA KT880 - Chipsatz kaufen. Diese kosten, je nach Ausstattung, zwischen 50 - 120 EUR. Ein sehr hochwertiges, stabiles und leistungsfähiges Board für sehr wenig Geld (Shuttle AN35N Ultra)habe ich dir ja schon empfohlen.

Es werden ja auch Boards bereits mit CPU angeboten, oder?

Gerade solche extremen Billigboards mit integriertem Prozessor und OnBoard-Grafik der Hersteller ECS Elitegroup oder PC Chips haben oft erhebliche Nachteile. Sie haben oft nur ausreichend Leistung für einen reinen Büro-PC und lassen sich später nicht mehr aufrüsten, da sie keinen Steckplatz für eine leistungsfähige Grafikkarte haben und der (meist relativ leistungsschwache) Prozessor fest mit dem Board verlötet ist, so dass sich dieser bei Bedarf nicht austauschen lässt.

Das Mainboard bestimmt dann ja auch die Speicherart, nicht
wahr?

Das ist richtig. Die unterstützten Speichertypen hängen vom Typ und Chipsatz des Motherboards ab. Aktuelle Sockel A - Boards für den Athlon XP - Prozessor unterstützen eigentlich alle DDR-RAM mit 266 MHz, 333 MHz sowie 400 MHz. Welchen dieser Speichertypen du letztlich benötigst, hängt vom verwendeten Prozessor ab.
Die kleineren Athlon XP - Modelle bis 2400+ reichen mit dem älteren und billigeren DDR266 - Speicher hin, die stärkeren Modelle von 2500+ bis 3000+ benötigen den schnelleren DDR333 - Speicher, das Spitzenmodell Athlon XP 3200+ sogar DDR400 - Speicher.

Auch dein Netzteil muß vermutlich durch ein stärkeres ersetzt
werden, wenn dieses 300 Watt oder weniger, bei einer
kombinierten Leistung von weniger als 180 W auf der

3,3V&5V-Schiene hat.

Ja und wieviel stärker muß es sein? Woran erkenne ich das ?

Ein Markennetzteil mit 300 Watt Maximalleistung sollte für einen PC mit Athlon XP - Prozessor und guter Gesamtausstattung reichen. Wichtig ist, wie gesagt, die kombinierte Leistung (combined Power) und die Stromstärke auf den einzelnen Leitungen. Außerdem sollte das Netzteil über „Active PFC“ verfügen. Alle diese Angaben findest du (ausser bei ganz billigen Netzteilen, die diese besser nicht preisgeben *g*) auf dem Typenschild des Netzteils.

Du kannst ja (auch wenn du keine Leistungsangaben dazu finden kannst) versuchen, dein bisheriges Netzteil weiter zu verwenden. Wenn dieses nicht ausreicht (Computer startet nicht mit neuem Board/ Prozessor oder stürzt regelmäßig ab), kannst du dann immer noch ein besseres Netzteil holen. Gute Marken sind Tagan, Be Quiet!, Levicom, Enermax, Chieftec oder Herolchi. Ein 300 - 380 Watt NT dieser Firmen reicht für jeden, normal ausgestatteten PC mit Athlon XP - Prozessor aus.

Wenn du möchtest, könntest du ja mal grob sagen, wieviel Geld du maximal für das aufrüsten deines PC ausgeben möchtest, für was du den Rechner nutzen willst (für einen reinen Büro-PC reichen logischerweise billigere Komponenten, als für einen Rechner, den du als Multimedia-PC, zur Videobearbeitung oder zum spielen aktueller Computerspiele verwenden willst) und welche Anschlüsse du unbedingt benötigst (Firewire für die Videokamera etc.).
Dann könnte ich dir ja ein paar Vorschläge für die Aufrüstung deines Rechners machen, die du mal mit deinen eigenen Ideen vergleichen kannst. :smile:

CU, Jesse

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Wow, vielen Dank! Das waren ja eine Menge Angaben (hatte mir das einfacher vorgestellt :smile: )
Also ich hatte gedacht so 100-150 Euro ? Oder ist es dann besser, so einen Aufrüst-PC bei Ebay zu kaufen und nur die Laufwerke auszutauschen?
Werde mir auf jeden Fall Deine vielen Infos erstmal ausdrucken.

Schönen Gruß,
Diana

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Wow, vielen Dank! Das waren ja eine Menge Angaben (hatte mir
das einfacher vorgestellt :smile: )
Also ich hatte gedacht so 100-150 Euro ?

Damit kommst du, ehrlich gesagt, nicht weit. Angesichts der Tatsache, dass ein halbwegs vernünftiger, neuer Komplettrechner zwischen 700 und 1000 EUR kostet, ist dass Budget ein bischen niedrig für eine umfangreiche Aufrüstung.

Falls du eine halbwegs moderne, AGP 2.0 - fähige Grafikkarte
im Rechner hast, die auf aktuellen Boards noch vernünftig läuft, würde ich es mal mit folgende Komponenten versuchen:

Mainboard: Asrock K7S8XE - ca. 35 EUR
Prozessor: AMD Athlon XP 2200+ (1,8GHz) - ca. 55 EUR
Prozessorkühler: Arctic Copper Silent 2 Pro - ca. 10 EUR
Arbeitsspeicher: 256MB Marken-DDR-RAM PC2700/DDR333 CL2,5, z.B. von MDT oder Samsung - ca. 45 EUR

Damit bewegst du dich im Rahmen deines Budgets und kaufst zwar sehr preiswerte, aber nicht die schlechtesten Komponenten. Solltest du später mal Lust auf ein aktuelles Computerspiel bekommen, könntest du eine aktuelle Grafikkarte problemlos nachrüsten, so dass auch das möglich wird.
Wenn du gleich PC2700-Speicher kaufst, kannst du diesen auch nach dem Aufrüsten eines stärkeren Prozessors weiter verwenden. Sollte der Arbeitsspeicher unter Windows XP für einige Programme zu knapp bemessen sein (z.B. Bildbearbeitung etc.), kannst du später noch einmal 256 MB nachrüsten.

Oder ist es dann
besser, so einen Aufrüst-PC bei Ebay zu kaufen und nur die
Laufwerke auszutauschen?

Auf keinen Fall. Die Komplett-Angebote auf eBay sind nicht wirklich günstig, da die Verkäufer ja auch noch einen Gewinn erzielen wollen. D.h., wenn du auf eBay für 200 - 250 EUR so einen „Aufrüst-PC“ kaufst, sind da vielleicht Komponenten im Wert von 150 EUR verbaut. Das ist dann also das allerbilligste vom allerbilligsten, was da vollmundig angepriesen wird.
Meist werden hier diese Komplettboards verbaut, von denen du schon gesprochen hast. Diese heißen ECS LMMV 2600A+ oder so ähnlich, haben einen aufgelöteten Billigprozessor (z.B. Duron mit 1200 MHz) und eine ganz miese Minimalgrafik, die im Chipsatz integriert ist. Ein Slot für eine Grafikkarte fehlt völlig. Die eBay-Verkäufer kreiren für ihren rechner dann aus dem Namen des Boards begriffe, wie „AMD 2600A+ Computer“, so dass der planlose Käufer denkt, es kriegt einen Athlon 2600+ oder sonst etwas *g*. Zu diesen Komplett-Boards werden 256 MB billigster Speicher verbaut, wovon die OnBoard-Grafik (die im Gegensatz zu einer echten Grafikkarte keinen eigenen Speicher hat) nochmal 64 MB klaut. D.h., du kannst damit keine Computerspiele spielen (fehlende, 3D-fähige Grafikkarte), keine aufwendigen Programme, wie Bildbearbeitung und Multimediaanwendungen laufen lassen (Prozessor zu schwach, zu wenig Speicher), Windows XP ruckelt und läuft sehr langsam (zuwenig Arbeitsspeicher) und du hast keine Möglichkeit, den Computer bei Bedarf aufzurüsten.
Da für Gehäuse und Netzteil bei einem Gesantbudget von 150 EUR maximal 30 EUR ausgegeben werden können, kommt hier nochmal das Billigste dazu (Hauptsache, es sieht irgendwie schick aus), d.h.: laut, heiss und instabil. Zum Vergleich: ein ordentliches Gehäuse kostet mindestens 50 EUR, ein ordentliches Netzteil noch einmal genauso viel.

Werde mir auf jeden Fall Deine vielen Infos erstmal
ausdrucken.

*fg*

LG, Jesse

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Hallo Diana!

Zu JesseBee´s Tipp´s möchte ich Dir auch noch einen Tipp geben.

http://www.reichelt.de

IMHO der beste Online-Elektronikshop z.Zt.!
Große Auswahl, Top Qualität, schnelle Lieferung.

Gruß
Marcus
http://www.marcusite.de

Okay, das ist heute bei aktuellen Boards zum großen Teil so,
wobei die BIOS-Chips für weniger gängige Modelle teilweise
auch sehr teuer sind. Aber ein KT133-Board wird wohl noch
keinen gesockelten, austauschbaren BIOS-Chip haben. Wenn ein
Board mit aufgelötetem BIOS-EpROM erst zum Hersteller
eingeschickt und dort geflashed werden muss, dürfte ein neues
Board i.d.R. preiswerter sein. :stuck_out_tongue:

Hi
logisch kein aufgelötetes. aber das war nicht heute sondern vor 3 jahren im zusammenhang mit nem wiederum 2-3 Jahre alten sockel7 board, also eher antik.
HH

Wow, vielen Dank! Das waren ja eine Menge Angaben (hatte mir
das einfacher vorgestellt :smile: )
Also ich hatte gedacht so 100-150 Euro ?

Damit kommst du, ehrlich gesagt, nicht weit. Angesichts der
Tatsache, dass ein halbwegs vernünftiger, neuer
Komplettrechner zwischen 700 und 1000 EUR kostet, ist dass
Budget ein bischen niedrig für eine umfangreiche Aufrüstung.

Achso, dachte das wäre doch ein wenig günstiger! Ein Bekannter kam nämlich letztens ganz angeberisch an, er hätte seinen PC auf knapp 3 GHz aufgerüstet mit einem 512er Arbeitsspeicher. Das ganze hätte ihn bei Schewi (Computerladen)nur 150 Euro gekostet, obwohl das Motherboard von ASUS sei und ASUS wäre ganz toll. Auf jeden Fall ist er super zufrieden mit seinem Rechner. Daher dachte ich, ich bewege mich im richtigen Rahmen. Ich muß dazu sagen, dass ich nicht unbedingt der Spielefreak bin und daher nicht auf eine extrem schnelle Grafikkarte angewiesen bin. Hauptsächlich stöber ich im Internet, erledige meinen Schriftverkehr und beschäftige mich ein wenig mit Bildbearbeitung. Im Grunde bin ich auch mit der Leistung meines jetzigen zufrieden, aber man möchte ja einigermaßen mithalten und auf dem Laufenden bleiben :smile:

Daher werde ich mir mal Deine Ideen vornehmen.

Gruß,
Diana

Falls du eine halbwegs moderne, AGP 2.0 - fähige Grafikkarte
im Rechner hast, die auf aktuellen Boards noch vernünftig
läuft, würde ich es mal mit folgende Komponenten versuchen:

Mainboard: Asrock K7S8XE - ca. 35 EUR
Prozessor: AMD Athlon XP 2200+ (1,8GHz) - ca. 55 EUR
Prozessorkühler: Arctic Copper Silent 2 Pro - ca. 10 EUR
Arbeitsspeicher: 256MB Marken-DDR-RAM PC2700/DDR333 CL2,5,
z.B. von MDT oder Samsung - ca. 45 EUR

Damit bewegst du dich im Rahmen deines Budgets und kaufst zwar
sehr preiswerte, aber nicht die schlechtesten Komponenten.
Solltest du später mal Lust auf ein aktuelles Computerspiel
bekommen, könntest du eine aktuelle Grafikkarte problemlos
nachrüsten, so dass auch das möglich wird.
Wenn du gleich PC2700-Speicher kaufst, kannst du diesen auch
nach dem Aufrüsten eines stärkeren Prozessors weiter
verwenden. Sollte der Arbeitsspeicher unter Windows XP für
einige Programme zu knapp bemessen sein (z.B. Bildbearbeitung
etc.), kannst du später noch einmal 256 MB nachrüsten.

Oder ist es dann
besser, so einen Aufrüst-PC bei Ebay zu kaufen und nur die
Laufwerke auszutauschen?

Auf keinen Fall. Die Komplett-Angebote auf eBay sind nicht
wirklich günstig, da die Verkäufer ja auch noch einen Gewinn
erzielen wollen. D.h., wenn du auf eBay für 200 - 250 EUR so
einen „Aufrüst-PC“ kaufst, sind da vielleicht Komponenten im
Wert von 150 EUR verbaut. Das ist dann also das allerbilligste
vom allerbilligsten, was da vollmundig angepriesen wird.
Meist werden hier diese Komplettboards verbaut, von denen du
schon gesprochen hast. Diese heißen ECS LMMV 2600A+ oder so
ähnlich, haben einen aufgelöteten Billigprozessor (z.B. Duron
mit 1200 MHz) und eine ganz miese Minimalgrafik, die im
Chipsatz integriert ist. Ein Slot für eine Grafikkarte fehlt
völlig. Die eBay-Verkäufer kreiren für ihren rechner dann aus
dem Namen des Boards begriffe, wie „AMD 2600A+ Computer“, so
dass der planlose Käufer denkt, es kriegt einen Athlon 2600+
oder sonst etwas *g*. Zu diesen Komplett-Boards werden 256 MB
billigster Speicher verbaut, wovon die OnBoard-Grafik (die im
Gegensatz zu einer echten Grafikkarte keinen eigenen Speicher
hat) nochmal 64 MB klaut. D.h., du kannst damit keine
Computerspiele spielen (fehlende, 3D-fähige Grafikkarte),
keine aufwendigen Programme, wie Bildbearbeitung und
Multimediaanwendungen laufen lassen (Prozessor zu schwach, zu
wenig Speicher), Windows XP ruckelt und läuft sehr langsam
(zuwenig Arbeitsspeicher) und du hast keine Möglichkeit, den
Computer bei Bedarf aufzurüsten.
Da für Gehäuse und Netzteil bei einem Gesantbudget von 150 EUR
maximal 30 EUR ausgegeben werden können, kommt hier nochmal
das Billigste dazu (Hauptsache, es sieht irgendwie schick
aus), d.h.: laut, heiss und instabil. Zum Vergleich: ein
ordentliches Gehäuse kostet mindestens 50 EUR, ein
ordentliches Netzteil noch einmal genauso viel.

Werde mir auf jeden Fall Deine vielen Infos erstmal
ausdrucken.

*fg*

LG, Jesse

Achso, dachte das wäre doch ein wenig günstiger! Ein Bekannter
kam nämlich letztens ganz angeberisch an, er hätte seinen PC
auf knapp 3 GHz aufgerüstet mit einem 512er Arbeitsspeicher.
Das ganze hätte ihn bei Schewi (Computerladen)nur 150 Euro
gekostet, obwohl das Motherboard von ASUS sei und ASUS wäre
ganz toll.

Das kann es seiner Oma erzählen. *fg*

Ein 3 GHz-Prozessor (Pentium 4) kostet derzeit allein schon günstigstens gute 200 EUR.
512 MB passender Arbeitsspeicher (PC3200) kosten derzeit noch mal mindestens 80 EUR. Und ein passendes ASUS-Board wird wohl auch nicht unter 50 EUR zu kriegen sein… :stuck_out_tongue:

Hauptsächlich stöber ich im
Internet, erledige meinen Schriftverkehr und beschäftige mich
ein wenig mit Bildbearbeitung. Im Grunde bin ich auch mit der
Leistung meines jetzigen zufrieden, aber man möchte ja
einigermaßen mithalten und auf dem Laufenden bleiben :smile:

Daher werde ich mir mal Deine Ideen vornehmen.

Bei deinen bescheidenen Ansprüchen reicht die empfohlene Kombi sicher locker. Wenn du noch was günstigers findest oder ein Sonderangebot, das unter den Nägeln kribbelt, frag lieber noch mal hier im Forum zurück, bevor du zuschlägst. Es ist nicht alles Gold, was glänzt…

LG, Jesse

Alles klar, werde ich machen !Vielen Dank für die vielen Info´s !

Gruß,
Diana

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