ich hab es satt, immer nur diesen antiquierten quatsch in meinem bücherregal stehen zu sehen. ich will neues und junges und ehrliches und echtes. wer hat ein lieblingsautor, der dazu passt? ein mitte-zwanzig-jähringe autor/in, der/die etwas über das leben, so wie ich es kenne schreibt. das muß es doch wohl geben…
hallo,
also, mal ganz abgesehen davon, dass „antiquierter quatsch“ durchaus spannend, unterhaltsam, aufschlussreich und „echt“ sein kann, hier ein paar tips fuer junge echte autoren:
-florian illies, generation golf
-matthias politycki, weiberroman
-thomas brussig, helden wie wir
(vor alle der erste ist sehr jung und schreibt ueber seine generation!)
hast du schon mal max goldt gelesen?
ansonsten:
-hanif kureishi (der ist zwar schon in der midlife crisis, aber „the buddha of suburbia“ ist auf jeden fall lesenswert)
-matt ruff, fool on the hill
vielleicht paul auster? ist zwar nicht so jung (und meiner meinung nach auch nicht so gut), aber immer noch jung genug…
es gibt natuerlich noch jede menge anderer junger autoren und romane (zb. zoe jenni oder das buch „kanaksprak“, dessen autor ich leider nicht kenne), allerdings hab ich die noch nicht gelesen und kann fuer nichts garantieren.
versuch’s mal mit illies, goldt und ruff. gute mischung.
)
viel spass,
b
wie wäre es mit
judith hermann „sommerhaus, später“
oder zoé Jenny „das blütenstaubzimmer“
„sommerhaus, später“ lese ich gerade - es ist wirklich gut. eine reihe von kurzgeschichten, wie ich sie in dem stil vorher noch nie gelesen habe…
Lieber Fabian,
probier´s doch mal mit Christian Kracht oder Benjamin v. Stuckrad Barre - sind beide jung und haben Pfeffer, finde ich.
Gruß
Cathrin
Also wenn ich ehrlich bin, dann habe ich , wenn ich Benjamin lese das Gefühl, daß ich auch dick die Kohle machen kann, wenn ich nur mal richtig gut über meine Umwelt herziehe. Vielleicht mache ich das ja auch bald und werde ein neuer „Szene-Autor“ den man gelesen haben muß, oder den man wenn man seinen Coktail im cibo-mato schlirft dabei auf dem Tisch zu liegen haben muß.
Aber trotzdem danke.
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Also wenn ich ehrlich bin, dann habe ich , wenn ich Benjamin
lese das Gefühl, daß ich auch dick die Kohle machen kann, wenn
ich nur mal richtig gut über meine Umwelt herziehe. Vielleicht
mache ich das ja auch bald und werde ein neuer „Szene-Autor“
den man gelesen haben muß, oder den man wenn man seinen
Coktail im cibo-mato schlirft dabei auf dem Tisch zu liegen
haben muß.
Lieber Fabian,
also mir gefällts. Die (wie Du sie nennst) Szene - Literaten holen die deutsche Literatur aus ihren verstaubten Ecken. Ich wünschte solche gäbe es auch in Österreich.
Aber das ist halt nur meine Meinung
Bitte trotzdem
C
ich hab es satt, immer nur diesen antiquierten quatsch in
meinem bücherregal stehen zu sehen.
wie wärs mit james hawes (z.b. dead long enough), irvine welsh (z.b. acid house), christoph brookmyre (z.b. quite ugly one morning), robert mcliam wilson (z.b. eureka street), stuart david (nalda said)? die briten haben’s momentan echt raus, find ich.
lemmy