Hallo zusammen!
Ich will eine J2EE-Anwendung (JBOSS-Server) mit einer recht verzwickten GUI bauen. Insbesondere Formulare und Tabs werden intensiv eingesetzt (teilweise Tabs, die wiederum Tabs beinhalten, welche dann je ein Formular enthalten).
Jetzt habe ich einiges über die Eclipse-RCP gelesen und finde den Ansatz sehr interessant, hab aber noch ein paar elementare Fragen, die ich über meine Recherche im Internet bisher nicht beantworten konnte.
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Kann ich RCP-Anwendungen überhaupt als Client einer J2EE-Anwendung nutzen? Theoretisch ja eigentlich schon, da ich die Formulare ja immer noch selber mit SWT programmieren muss, und da würde ich dann ja auch meinen Zugriff auf die Business-Methoden im J2EE-Server implementieren.
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Ich habe gelesen, dass RCP u.a. Views und Editors anbietet. Views repräsentieren dabei üblicherweise Zusatzinformationen zu den Daten in einem Editor (wie mans halt von Eclipse kennt - Outline, der Baum etc). In Views würd ich also meine Formulare und Tabs nicht einbauen.
Bleiben also noch die Editoren, unter denen RCP mir ja sogar schon Form-Editoren anbietet.
Kann ich denn in einen Editor alles an SWT-Code reinschreiben was ich will, oder bin ich da irgendwelchen Restriktionen unterworfen? Könnte ich dort also meine recht komplexe GUI-Struktur einbauen?
Zudem hab ich gelesen, dass Editoren immer selbst als Tabs geöffnet werden (wie .java-Klassen bei Eclipse) und nach Veränderung auch explizit wieder gespeichert werden müssen. Ist dieses Verhalten (Anzeige als Tab und immer explizite Speicherung beim Schliessen) der Editoren veränderbar? Ich möchte nämlich Formulare, in dennen ich neue Werte eintrage, nicht explizit nochmal speichern müssen (die Änderungen gehen bei mir direkt an den J2EE-Server, der die neuen Werte in eine DB schreibt). -
Bin ich eigentlich bei RCP auf Views und Editors als Rahmen für meine GUI festgelegt, oder könnte ich auch eigene erzeugen?
Ich hoffe, ich habe mich halbswegs verständlich ausgedrückt und bin für jede Antwort dankbar.
Gruß,
Victor
