Hallo allerseits,
sich im eCommerce selbständig zu machen ist offenbar härter als zuvor gedacht. Man muß mit scheinabr banalen Dingen kämpfen, die in der Offline-Welt eine Selbstverständlichkeit sind, in der Online-Welt jedoch für den Unerfahrenen zu dicken Problemen anwachsen können.
Nehmen wir nur das Beispiel Vereinbarungen und AGBs im Internet. Man meint, mit dem Schriftzug „mit dem Klick auf den Button ‚Bestellen‘ akzeptiere ich die AGBs dieses Angebots“ auf dem Online-Formular habe man als Internetfirma einen sicheren Auftrag in der Tasche.
Doch was, wenn der „Kunde“ später einfach abstreitet, jemals das Vertragsformular ausgefüllt zu haben?
Oder wenn er sagt, er habe zwar auf „Bestellen“ oder „OK“ geklickt, aber der Firma frecherweise vorwirft, sie habe danach ihre AGBs geändert und das Aktualisierungsdatum stehen gelassen? Was soll man nun machen - tatsächlich hat man weder etwas schwarz auf weiß, weder die Unterschrift des Kunden, noch die AGBs, die sich ja tatsächlich „ohne Spuren zu hinterlassen“, ändern lassen. Und wer von den anderen Kunden hat noch die AGB-Details im Kopf und könnte als Zeuge dafür dienen, daß die alle unverändert geblieben sind?
Was soll ich tun? Als Mini-Unternehmer teure Notargebühren zur juristischen Absicherung der Formulareinträge und der AGBs bezahlen? Oder gibt es eine andere Form der juristischen Absicherung?
Danke für evtl. Hilfe,
Mohamed.
). Man muß aber hinzufügen, daß meine durchschnittliche Kundschaft die Seiten schon als professionell empfindet, zumindest dem nach zu urteilen, was ich bisher an Feedback hatte.
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