wenn man einen Efeuzaun errichtet, welches Material eignet sich dann eher für die Konstruktion? Müsste man Holz pflegen oder wäre das nicht der Fall, wenn Efeu sich erstmal ausgebreitet hätte?
Oder sollte man besser gleich einen Drahtzaun verwenden?
Oder gibt es vielleicht noch andere Möglichkeiten einen schmalen „grünen“ Zaun (mit letztlich ca. 2 m Höhe) zu errichten?
Hallo.
Du kannst, um es dir einfach zu machen, auch in einigen Gärtnereien schon fertig berankte Efeuzaunmodule zu kaufen. Immer 1-1,5m lang. Die gibt es in unterschiedlichen Höhen.
Ansonsten würde ich zu einem Maschendrahtzaun oder einfach ein paar längs gespannter Drähte (wie im Weinbau) raten.
LG Anja
Wenn Efeu als immergrüne Pflanze die gewünschte Bepflanzung eines Zaunes ist, sollte man die Kletterwurzeln unterstützen, indem ein raues Trägermaterial, sprich Holz angeboten wird. Nachteil begrenzte Lebensdauer; Maschendraht wäre für Ranken von Parthenocissus quinquefolia, Wilder Wein http://www.gartendatenbank.de/wiki/parthenocissus-qu…, eher geeignet, Nachteil Laubfall im Herbst.
Hallo.
Im Prinzip hast du natürlich recht.
Wenn man aber das Schadenspotential des Efeus dem Arbeitsaufwand (Ranken durch die Löcher tüdeln, bis alles komplett berankt ist) gegenüberstellt, dann bevorzuge ich klar den Maschendrahtzaun. Wenn der Efeu in seine Altersform übergeht, ist er so stabil, daß neue Ranken an dem alten Holz haften. Ausserdem lässt er sich dann eh wie eine Hecke schneiden. Wenn man die Pfosten auch dicht genug setzt und den Draht stramm genug spannt hat man auch kein Problem mit dem Gewicht.
Wenn der Efeu erstmal so groß ist, daß er Holzrankhilfen zerstört hat, dann ist es fast unmöglich, den Schaden ohne eine „Radikalfrisur“ beim Efeu wieder zu beheben.
Lieber Gruß
Anja
Ich kann Dir über Erfahrungen mit beiden Varianten berichten: Holzplankenzaun und Maschendrahtzaun. Beim ersten hat man viel weniger Arbeit, weil da der Efeu alleine hochklettert, aber wenn nach Jahren etwas durchmorscht, fällt der ganze Zaun beim geringsten Windstoß um (hier vor drei Jahren erlebt). Der Maschendrahtzaun ist zu Beginn mit Arbeit verbunden, weil der Efeu sich nicht von selbst durchrankt und man jeden einzelnen Trieb durchfädeln muss. Andererseits ist der Zaun wesentlich standfester und haltbarer.
Ein großes Problem bei Efeuzäunen - egal welcher Art - ist es, wenn der Efeu älter wird. Da hat er nämlich einen ungeheuren Exepansionsdrang. Da wachsen dann überalle lange neue Triebe, die sich auch über den Boden weiterhanteln und innerhalb weniger Monate alles zudecken können. Die herunterhängenden Triebe hingegen sind kein Problem, denn die kann man mit der Heckenschere einkürzen, die am Boden entlant wachsenden muss man hingegen sorgfältig „jäten“, weil sonst der ganze Garten überwuchert wird.
Ich kann Dir über Erfahrungen mit beiden Varianten berichten:
Holzplankenzaun und Maschendrahtzaun.
ich habe mit einer dritten Variante gute Erfahrungen gemacht.
Ich befestigte am Maschendrahtzaun Schilfrohrmatten. Zum einen hat man gleich einen wirksamen Sichtschutz, zum anderen finden die Haftwurzeln des Efeus Halt. Wenn der Zaun dicht bewachsen ist, verrotten die Matten nahezu unbemerkt im Inneren des Efeus.