auf dieser sehr fachlichen seite findet sich der begriff „dilatanz“ http://books.google.de/books?id=Nppi1Ez7AVMC&pg=PA10…
mein fremdwörterduden gibt für „dilatation“ volumenvergrößerung an. der ist mir von der ballondilatation zur aufweitung von verengten blutgefäßen geläufig. diese volumenvergrößerung gibt es auch bei daunenbetten, styropor und metallschäumen, wo ein ursprünglich sehr kleines volumen durch luftumschluß auf ein zigfaches vergrößert wird. metallschäume werden so unsinkbar. in der maschinentechnik erreicht man damit hohe stabilität bei geringem materialeinsatz und damit erhebliche gewichtsersparnis - bei autos verbrauchsmindernd.
bei häftlingen, die nur knapp nahrung bekamen, bewirkte das langsame zerkauen und lange im mund behaltenen kleinen stücke ein sättigungsgefühl, das beim schnellen essen nicht aufgetreten wäre und ermöglichte vielfach das überleben.
ob es für die volumenvergrößerung des gemüses einen speziellen begriff gibt, weiß ich nicht, vermute aber nein.
wenn ich mit der feinen microplane-reibe parmesan reibe, bekomme ich aus einem kleinen stück einen wunderbar großen käsespäneberg und bilde mir ein, besonders intensiven geschmack zu haben. das könnte mit der oberflächenvergrößerung zu tun haben. das negativbeispiel dazu ist die schnellverderblichkeit von hackfleisch.