Guten Abend,
im Zuge der Vorbereitung auf eine Prüfung bin ich auf eine Frage gestoßen, die ich nicht lösen kann.
Die Angabe:
In einer Wirtschaft liegt ein reales Wirtschaftswachstum von 4% vor und das nominelle Wachstum betrage 5%. Die Arbeitsproduktivität steigt um 1.5% und außerdem steigt das Arbeitsangebot um 1%. Welcher Effekt ist dann auf die Arbeitslosenrate zu erwarten?
a) Die Arbeitslosenrate wird zwar steigen, aber ebenfalls auch die Inflation
b) die Arbeitslosenrate bleibt konstant
c) die Arbeitslosenrate kann steigen oder sinken, beides ist ungefähr gleich wahrscheinlich
d) die Arbeitslosenrate wird dann eher sinken
e) die Arbeitslosenrate wird dann eher steigen.
Okun’s Law besagt ja, dass die Wirtschaft wachsen muss, damit die Arbeitslosenrate nicht steigt.
Das reale Wirtschaftswachstum beträgt 4% - das ist schonmal gut.
Die Arbeitsproduktivität steigt um 1.5%, das heißt, es müssten weniger Arbeiter nachgefragt werden. Das Arbeitsangebot steigt um 1%, somit müssten mehr Arbeiter nachgefragt werden.
In Summe ergibt das also ein zusätzliches Angebot an Arbeit von -0.5% - die Arbeitslosenrate wird also eher steigen und Antwort e) wäre richtig.
Stimmt der Denkansatz so weit?
Wenn ja, was haben die Inflation und das nominelle Wachstum mit der ganzen Sache zu tun?
Vielen Dank schon jetzt für die Hilfe!
Felix