Hallo Rankin,
Deine Antwort kommt wohl ein bisschen „aus dem Bauch“, oder?
bin zwar kein Jurist, aber auch ohne das zu sein, bekommt man in der Richtung einiges mit. Besonders dann, wenn’s einen interessiert. In meinem zweiten Leben werde ich Jura studieren.
Es gibt sehr wohl juristische Ansätze, eine Ehe zu anullieren.
Es bedurfte wohl keiner besonderen Erwähnung, dass eine Ehe anulliert werden kann, wenn sie unter unrechtmäßigen (zB betrügerischen) Bedingungen zustande gekommen ist.
Meine Frage und unsere Diskussion geht eher in die Richtung:
liegt soetwas hier vor? Konnte das Mädchen die Folgen Ihres
JA-sagens und das weitere Leben im neuen Kulturkreis abschätzen?
Warum denn nicht, die Frau ist schließlich volljährig. Und ausserdem ist es juristisch belanglos, ob die Frau die Folgen nicht hätte abschätzen können. Stell dir mal vor, man könnte geschlossene Verträge annulieren mit der Begründung, die Folgen seien mir erst später klar geworden. Wo kämen wir dann hin ?
Bei Gewaltanwendung oder Täuschung, falschen Altersangeben,
etc. kann anulliert werden.
Wenn man durch sein neues Leben geradezu krank wird? Dann
nicht? Oder denken wir in unserer Diskussionsrunde zu naiv?
Es spricht doch für Frau/Mann nichts dagegen, die Scheidung einzureichen und das war’s. Wer danach wann/wo/mit wem lebt ist jedem selbst überlassen.
Und sind 8 Wochen Ehe schon eine Zugewinngemeinschaft mit
allen finanziellen Folgen wie Nacheheliche Versorgung?
Wenn Zugewinngemeinschaft besteht, dann gilt sie vom Tage der Eheschließung bis zur Auflösung.
Auch nacheheliche Versorgung kann geltend gemacht werden. Dafür gibt es eindeutige Regeln, nach denen das Familiengericht das festsetzt.
Gruß
Karl