ja, auch ein interessanter aspekt
die fragen bleiben dennoch:
katholiken halten sich also dran, was jesus (im gegensatz zum judentum uebrigens) sagte. warum aber die protestanten nicht?
ist diese „garantie“ ursache fuer scheidungen? dann muesste es aber mehr katholische scheidungen geben als andere…
und noch ein gedannke, ein etwas absurdes szenario: wenn einer seine(n) eheparntner(in) umbringt, darf er dann nach katholischem regelwerk wieder heiraten?
und noch ein Gedanke, ein etwas absurdes szenario: wenn einer
seine(n) eheparntner(in) umbringt, darf er dann nach
katholischem regelwerk wieder heiraten?
So absurd ist das gar nicht…
der Mord/ Totschlag wird bereut, und dann kann er/sie natürlich wieder heiraten.
Wieviele Morde werden begangen, um seinen unliebsamen Ehepartner aus dem Weg zu räumen. Heute vor allem, um die Kosten der Scheidung zu vermeiden, früher war ein möglichst elegantes „um die Ecke bringen“ des Partners halt das letzte Mittel.
katholiken halten sich also dran, was jesus (im gegensatz zum
judentum uebrigens) sagte. warum aber die protestanten nicht?
Ja, Du hast recht, die Katholiken halten sich im Gegensatz zu den Protestanten näher an die Buchstaben des „Gesetzes“ (wie übrigens viele „Fundis“ auch).
Aber das ist genau das Problem, denn sie halten sich nicht an den Geist des Gesetzes, sondern tendieren damit zu Gesetzlichkeit.
Jesus wollte mit seinen Worten kein neues Gesetz aufstellen, sondern deutlich machen, wie das bereits bestehende gemeint war. Und ein Gesetz halten, aber mit dem Herzen nicht dahinterstehen ist genauso schlimm, wie das Gesetz nicht halten.
Hier steckt der Hase im Pfeffer, bei dem die Protestanten der Schwäche und Unvollkommenheit des Menschen Raum geben und der Liebe wegen eine tote Ehe nicht mehr zwanghaft aufrechterhalten. Bei den katholiken wird dagegen versucht, die äußere Tünche intakt zu halten, egal wie es unten drunter aussieht.
ist diese „garantie“ ursache fuer scheidungen? dann muesste es
aber mehr katholische scheidungen geben als andere…
Nein, ich glaube nicht, daß diese Garantie Ursache von scheidungen ist, es erhöht eher den Druck zusammenzubleiben, wenn es noch halbwegs geht, während im protestantischen Umfeld das sich-scheiden-lassen manchmal schon fast zum Sport wird. So gibt es von jeder Sache eben gute und schlechte Konsequenzen.
Nein, ich glaube nicht, daß diese Garantie Ursache von
scheidungen ist, es erhöht eher den Druck zusammenzubleiben,
wenn es noch halbwegs geht, während im protestantischen Umfeld
das sich-scheiden-lassen manchmal schon fast zum Sport wird.
interessant dazu: in israel gibt es nicht mehr scheidungen als in europa, eher weniger sogar. scheidung ist aber etwas erlaubtes im judentum, ein letzter ausweg.
hier wird man noch als überzeugte Protestantin zur Apologetin des Katholizismus!
Ich habe ja zunächst noch gehofft, Ihr würdet etwas scherzen bei Eurer Vermutung, daß man als kirchl. getrauter Katholik seinen Partner einfach umbringen muß, um dann noch einmal kirchlich heiraten zu dürfen!
Die Ehe ist für die Kirche ein Sakrament, das Sterben eines Menschen liegt in Gottes Hand = wer seinen Ehepartner umbringt, hat damit auch das Sakrament „gebrochen“…
Ein wenig Fairness der rk Kirche gegenüber wäre vielleicht angebracht, sooo einfach machen die sich daß mit Beichte und Buße auch nicht.
Es gibt übrigens auch ein kirchliches Scheidungsverfahren, daß zwar m.E. theologisch recht fragwürdig ist, aber immerhin einem auch die Wiederverheiratung ohne Gattenmord ermöglichen könnte.
Gruß,
Taju
alles Quatsch war es wohl nicht - da ich selbst mal kirchlich verheiratet war (in Italien) und inzwischen zum 2. mal nur standesamtlich - ich kenne alle prozeduren auswendig.
Ich habe ja zunächst noch gehofft, Ihr würdet etwas scherzen
bei Eurer Vermutung, daß man als kirchl. getrauter Katholik
seinen Partner einfach umbringen muß, um dann noch einmal
kirchlich heiraten zu dürfen!
diesen zynismus hast du nicht von mir zu hören bekommen…
ich wollte bloß wissen, wie das dort religionsrechtlich aussieht.
dass er evang. war, nicht kirchlich
getraut und geschieden, und sie katholisch. Die evang. Kirche
erkennt die standesamtliche Trauung an. Bei einer Scheidung
gibt dann die kath. Kirche an, dass der geschiedene kirchlich
getraut war - gut nicht???
Mensch ist das verlogen alles…aus beruflichen Gründen
Zwangsgläubig oder wie??? So ein Zuwachs macht Sinn - lach
So sind die Spielregeln.
Ach nee - die Sünde wird rückgängig gemacht…nett!!!
Sie wird nicht weiter fortgesetzt. Beichte u. Reue war auch noch nötig (theoretisch), kann ja niemand überprüfen.
ein kath. Arbeitgeber wird darauf drängen, dass der
Neuverheiratete jetzt eine kirchl. Eheschließung vornimmt,
damit er nicht wieder in die Grauzone kommt und die kath.
Kirche ihn besser kontrollieren kann.
KONTROLLIEREN??? was für eine Welt…es gibt wohl doch
immer eine Steigerung.