Ehe und katholische Kirche

Ich glaube ich habe da etwas nicht verstanden. Stimmt es, wenn ein Partner (oder beide) schon mal verheiratet waren (nicht kirchlich, „nur“ standesamtlich) werden diese Partner dann von der katholischen Kirche nicht mehr getraut???

Ich glaube ich habe da etwas nicht verstanden. Stimmt es, wenn
ein Partner (oder beide) schon mal verheiratet waren (nicht
kirchlich, „nur“ standesamtlich) werden diese Partner dann von
der katholischen Kirche nicht mehr getraut???

So weit ich weiss, ist es der katolischen Kirche weitestgehend egal ob eine standesamtliche Ehe bestand oder nicht. Es interessiert nur die kirchliche Trauung. Wir sind nicht kirchlich verheiratet und unser Pfarrer (mit dem ich mich trotzdem gut verstehe) hat mal augenzwinkernd gesagt, daß wir in seinen Augen im Konkurbinat leben.

Wenn der Pfarrer nicht gerade ein Sturkopf ist, sollte er nichts gegen eine kirchliche Heirat haben.

Gandalf

Hallo Katja,

kirchlich kann man nur einmal heiraten, ausser der ehemann/Ehefrau ist gestorben, die katholische Kirche erkennt nämlich keine Scheidung an. In gewissen Fällen kann man eine vorausgegangene kirchliche Ehe von der „Sacra Rota“ im Vatikan annullieren lassen.
In Deutschland MUSS man zuerst standesamtlich heiraten, bevor man kirchlich getraut wird.
Anders läuft es z.B. in Italien, wo man in der Kirche auch standesamtlich getraut wird (dank eines Abkommens zwischen katholischer Kirche und italienischem Staat).

Ciao
Camilla

frage zu italien
stimmt es, daß in italien keine scheidungen möglich waren, weil es früher kein standesamt gab? wenn ja, wann hörte das auf?

Hallo Lehitraot (was bedeutet dein name?),

es stimmt zum Teil. Die Scheidung ist in den 70ern Jahren in Italien durch eine Volksabstimmung eingeführt worden (ich glaube es war 1976). Davor waren Scheidungen nicht möglich.
Es ist heutzutage noch so, dass die Eheleute drei jahre getrennt leben müssen, um sich scheiden zu lassen.
Tja, Italien ist sehr konservativ… und der Einfluss der Kirche und des Vatikans ist immer noch immens.

Liebe Grüße nach Israel

Ciao
Camilla

Ich glaube ich habe da etwas nicht verstanden. Stimmt es, wenn
ein Partner (oder beide) schon mal verheiratet waren (nicht
kirchlich, „nur“ standesamtlich) werden diese Partner dann von
der katholischen Kirche nicht mehr getraut???

Hallo Katja

Ja - es stimmt!

Paradoxerweise erkennt die kath. Kirche eine Ehe erst an, wenn man kirchlich getraut wurde. Fand jedoch eine standesamtliche Trauung, und folgte eine Scheidung, wird diese plötzlich als Eheschliessung/Scheidung betrachtet und eine kirchliche Trauung ist daher nicht mehr möglich!!!

Legt jedoch jemand Wert darauf in der kat. Kirche bei der 2. Trauung zu erscheinen, gibt es die Möglichkeit einer Messe. Es findet aber keine Trauung statt, d.h. das Jawort wird nicht ausgetauscht.

Jaja - die kath. Kirche hat es in sich!!

Gruss
Cabochon

Ich glaube ich habe da etwas nicht verstanden. Stimmt es, wenn
ein Partner (oder beide) schon mal verheiratet waren (nicht
kirchlich, „nur“ standesamtlich) werden diese Partner dann von
der katholischen Kirche nicht mehr getraut???

Hallo Gandalf

So weit ich weiss, ist es der katolischen Kirche weitestgehend
egal ob eine standesamtliche Ehe bestand oder nicht.

jaja…schon…bis es zur Scheidung kommt!!

Es
interessiert nur die kirchliche Trauung. Wir sind nicht
kirchlich verheiratet und unser Pfarrer (mit dem ich mich
trotzdem gut verstehe) hat mal augenzwinkernd gesagt, daß wir
in seinen Augen im Konkurbinat leben.

ja - genua - aber kaum geschieden, war es plötzlich für die kath. Kirche doch eine Ehe.

Wenn der Pfarrer nicht gerade ein Sturkopf ist, sollte er
nichts gegen eine kirchliche Heirat haben.

Bezweifle ich sehr, denn plötzlich erkennt die kath. Kirche die Konkubinat-Gemeinschaft sprich standesamtliche Trauung als geschiedene Ehe…pfui…und verweigert die kirchliche Trauung.

Sachen gibt’s - lach.
Gruss
Cabochon

Gandalf

Das ist ja wohl ein Ding! Also so langsam stoßen mir bei der katholischen Kirche wirklich immer mehr Sachen auf! Da komme ich ins grübeln, ob ich so einen Verein weiterhin finanziell unterstützen werde!! Irgendwie drehen die es sich doch immer so wie es ihnen gerade paßt.
Traut auch die evangelische Kirche nicht mehr, wenn ein Partner (standesamtlich ) geschieden ist? Und wieso erkennt die katholische Kirche die standesamtliche Ehe erst nach einer Scheidung an??? Ist doch total irrwitzig. Gibt es da einen Grund?

Hallo Cabochon

Ja - es stimmt!

Ich habe es anders erlebt. Eine Bekannte (arbeitete bei einem kath. Arbeitgeber) war standesamtlich verheiratet, bekam Kinder , ließ sich scheiden, heiratete erneut, diesmal kirchliche Trauung (der Arbeitgeber verlangte dies), blieb beim kirchl. Arbeitgeber und machte dort noch Karriere.

Eine nur standesamtlich geschlossene Ehe wird von der kath. Kirche als ein Zwischending zw. unverheiratetem Zusammenleben und verheiratet eingestuft. Es führt nicht zur Kündigung (wie bei unverh. zusammenlebenden Paaren, wenns rauskommt), aber es wird nicht gern gesehen. Bei einer Scheidung kommt es zur räuml. Trennung der nur standesamtl. Verheirateten und der Ledigenstatus wird wieder hergestellt. Der Geschiedene lebt nicht mehr in Sünde und hat weniger Probleme mit der kath. Kirche als vorher.

Eine erneute Eheschließung wird wie eine Erstheirat eingestuft und ein kath. Arbeitgeber wird darauf drängen, dass der Neuverheiratete jetzt eine kirchl. Eheschließung vornimmt, damit er nicht wieder in die Grauzone kommt und die kath. Kirche ihn besser kontrollieren kann.

Beste Grüße
Salbader

Ehe -rk. und ev.
Hallo,
in diesem Thread gibt es ja eine verwirrende Fülle von Auskünften. Vielleicht sollte man mal die katholische Kirche selber fragen, dazu in einer Suchmaschine einfach „Ehenichtigkeitsverfahren“ eingeben. Da erfährt man, unter welchen Umständen die kath. Kirche nicht nur welche Ehe anerkennt, sondern auch, wie man sich kirchlich scheiden lassen kann. Als Nichtkatholikin mu´ß ich hier mal die kath. Kirche verteidigen: Sie macht es sich nicht einfach und dreht es so, wie es paßt, sondern legt ein ausgeklügeltes Regelwerk zurgrunde.
Für die kath. Kirche ist die Ehe von Gott gestiftet und ein Sakrament. Damit geht man nun mal nicht lockerlustig um. Man sollte vielleicht akzeptieren, daß die Ehe für die Kirche heilig ist und daher auch ihr Postulat kommt, daß sie unauflößlich ist. Aus Respekt vor dem Glauben anderer sollte man vielleicht nicht immer verlangen, daß die Kirche(n) jeden mordernen Trend mitmachen. Man kann allerdings sehr wohl ein wenig mehr Transparenz erwarten…

Die evangelischen Kirchen verstehen die Ehe nicht als Sakrament. Sie haben wesentlich weniger Probleme mit einer Wiederverheiratung, sehen die Eheschließung an sich aber als ein „weltlich Ding“ (Luther) an. Das bedeutet wiederum nicht, daß das vor Gott abgegeben Versprechen in der Kirche dann weniger wert sein wollte, noch daß eine Scheidung auch nach Evangelischem Verständnis Ausdruck der Sündhaftigkeit des Menschen ist.
Prinzipiell werden in den evangelischen Kirchen Geschiedene wieder getraut.
Gerade unter seelsorgerlichen Aspekten halte ich das für begrüßenswert - andererseits kann man auch mal fragen, ob der göttliche Segen nicht inflationär verteilt wird (z.B. auch bei amerikanisierten Trauungen, am Besten noch mit Treulich geführt, aber das ist ein anderes Thema).

Gruß,
Taju

Das ist ja wohl ein Ding! Also so langsam stoßen mir bei der
katholischen Kirche wirklich immer mehr Sachen auf! Da komme
ich ins grübeln, ob ich so einen Verein weiterhin finanziell
unterstützen werde!! Irgendwie drehen die es sich doch immer
so wie es ihnen gerade paßt.

…tja, man ist weltfremd oder man ist es eben nicht - lach.

Traut auch die evangelische Kirche nicht mehr, wenn ein
Partner (standesamtlich ) geschieden ist? Und wieso erkennt
die katholische Kirche die standesamtliche Ehe erst nach einer
Scheidung an??? Ist doch total irrwitzig. Gibt es da einen
Grund?

In dem mir bekannten Fall gab es folgenden Grund:

Sie katholisch - ledig
Er evangelisch - geschieden - keine kirch. Trauung

Begründung der kath. Kirche : ACHTUNG jetzt kommt es :

die evangelische Kirche erkennt eine standesamtliche Trauung als kirchliche Trauung an (d.h. kannst noch in die Kirche gehen… musst aber nicht)…ERGO

ER war kirchlich getraut… für die katholische Kirche
(auch wenn er evangelisch war, im übrigen ausgetreten)
UND geschieden…pfui…für die katholische Kirche

Hiess es nicht irgendwo dass wir vor Gott alle gleich sind???
Tja -es gibt doch immer noch welche die gleichER sind!!!

Gruss
Cabochon

Hallo Salbader

Muss ergänzend hinzufügen, dass der Grund, bei dem mir bekannten Fall war…dass er evang. war, nicht kirchlich getraut und geschieden, und sie katholisch. Die evang. Kirche erkennt die standesamtliche Trauung an. Bei einer Scheidung gibt dann die kath. Kirche an, dass der geschiedene kirchlich getraut war - gut nicht???

Eine Bekannte (arbeitete bei einem
kath. Arbeitgeber) war standesamtlich verheiratet, bekam
Kinder , ließ sich scheiden, heiratete erneut, diesmal
kirchliche Trauung (der Arbeitgeber verlangte dies),

Mensch ist das verlogen alles…aus beruflichen Gründen Zwangsgläubig oder wie??? So ein Zuwachs macht Sinn - lach

blieb
beim kirchl. Arbeitgeber und machte dort noch Karriere.

Schliesse daraus, dass sie katholisch war.

Eine nur standesamtlich geschlossene Ehe wird von der kath.
Kirche als ein Zwischending zw. unverheiratetem Zusammenleben
und verheiratet eingestuft. Es führt nicht zur Kündigung (wie
bei unverh. zusammenlebenden Paaren, wenns rauskommt)

tut ja Weh!!! - weltfremder geht es wohl nicht mehr. Qualifiziert für die Arbeit muss man nicht sein, aber kirchkonform.

aber es
wird nicht gern gesehen. Bei einer Scheidung kommt es zur
räuml. Trennung der nur standesamtl. Verheirateten und der
Ledigenstatus wird wieder hergestellt. Der Geschiedene lebt
nicht mehr in Sünde und hat weniger Probleme mit der kath.
Kirche als vorher.

Ach nee - die Sünde wird rückgängig gemacht…nett!!!

Eine erneute Eheschließung wird wie eine Erstheirat eingestuft
und ein kath. Arbeitgeber wird darauf drängen, dass der
Neuverheiratete jetzt eine kirchl. Eheschließung vornimmt,
damit er nicht wieder in die Grauzone kommt und die kath.
Kirche ihn besser kontrollieren kann.

KONTROLLIEREN??? was für eine Welt…es gibt wohl doch immer eine Steigerung. Man lernt bekanntlich nie aus und kann immer wieder staunen.

Gruss
Cabochon

Beste Grüße
Salbader

Alles Quatsch!
Hallo,
vielen Dank für Eure Ausführungen, aber die waren irgendwie alle nicht richtig! Ein Anruf beim Erzbistum München hat nun Gewissheit gebracht: ein katholisch Getaufter und nicht aus der Kirche Ausgetretener ist im Sinne der katholischen Kirche nicht verheiratet gewesen, wenn er nur standesamtlich getraut worden ist! Die Kirche erkennt auch nach einer Scheidung die Ex-Ehe nicht an. So steht einer (erstmaligen) kirchlichen Trauung nichts im Wege.
Vielen Dank Taju, auf die Idee die Kirche direkt zu fragen , hätte ich vorher kommen sollen.
Aber noch etwas: ich gehe - genauso wie die kath. Kirche mit dem Postulat der Ehe nicht lockerlustig um.
Und ich finde es auch gut, wenn die Kirche nicht jeden „modernen Trend mitmacht“ - wenn Du denn die Wiedervereiratung unbedingt als modernen Trend bezeichnen willst.
Deinen Tipp zum Ehenichtigkeitsverfahren habe ich übrigens auch befolgt: nicht sehr transparent das ganze Verfahren. Manche sagen vielleicht ausgeklügelt, ich behaupte, es ist schon ein gehöriges Maß an Willkür möglich. Aber Bitte schön. Ich hoffe nur, dass es jedem, der noch nicht das Versprechen der Ehe vor Gott gegeben hat, es möglich ist, dies zu tun.

sorry
Hallo,

Aber noch etwas: ich gehe - genauso wie die kath. Kirche mit
dem Postulat der Ehe nicht lockerlustig um.

Das wollte ich Dir auch nicht unterstellen, es tut mir leid, wenn es so rüber gekommen ist!

Und ich finde es auch gut, wenn die Kirche nicht jeden
„modernen Trend mitmacht“ - wenn Du denn die Wiedervereiratung
unbedingt als modernen Trend bezeichnen willst.

Ich habe hoffentlich deutlich gemacht, daß ich persönlich die protestantische Position bevorzuge. Wichtig finde ich nur, daß die Pfarrer prinzipiell die Heiratswilligen (ob nun beim ersten oder zweiten Mal) über die Bedeutung dessen, den Segen Gottes zu erbitten, aufklären. Zu oft ist m.E. zu beobachten, daß es dem Hochzeitspaar nur um das „Drumherum“ geht, und die Pfarrer alles bereit sind, mitzumachen, Hauptsache, sie verlieren ihre Kirchenschäfchen nicht! Daher vielleicht meine - unberechtigte - frustrierte Ausrucksweise…
Andererseits sind die Kirchen in Deutschland selbst schuld, solange sie Kirchensteuer einziehen, dürfen sie sich nicht beschweren, wenn sie als Dienstleister im allzu weltlichen Sinne verstanden werden.
Aber das ist wohl ein anderes Thema:wink:
Gruß,
Taju

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Ich habe hoffentlich deutlich gemacht, daß ich persönlich die
protestantische Position bevorzuge. Wichtig finde ich nur, daß
die Pfarrer prinzipiell die Heiratswilligen (ob nun beim
ersten oder zweiten Mal) über die Bedeutung dessen, den Segen
Gottes zu erbitten, aufklären. Zu oft ist m.E. zu beobachten,
daß es dem Hochzeitspaar nur um das „Drumherum“ geht, und die
Pfarrer alles bereit sind, mitzumachen

Da gebe ich Dir recht! Hauptsache ein weißes, langes Kleid, das Ave Maria von einer Freundin der Brautmutter aus dem Kleingartenverein und nach ein paar Kinder die Blumen streuen. Aber beim 2. Ausflug mit dem Fußballverein nach „Malle“ ist schon alles wieder vergessen. Und sowieso ist nach drei Jahren „nix mehr los in der Beziehung“. Dann trennt man sich wieder, es ist sowieso „in“ alleinerziehend zu sein. Das finde ich ganz schön verlogen und dem Sakrament der Ehe wirklcih nicht angepaßt. Viele gehen damit glaube ich zu leichtfertig um.

Andererseits sind die Kirchen in Deutschland selbst schuld,
solange sie Kirchensteuer einziehen, dürfen sie sich nicht
beschweren, wenn sie als Dienstleister im allzu weltlichen
Sinne verstanden werden.

Was ich schade finde, dass die Höhe der Kirchensteuer vorgegeben ist. In Österreich zahlt man den Betrag ein, den man für gerechtfertigt hält. Aber Du hast shcon recht… ein anderen und auch langes und schwieriges Thema…

Liebe Grüße
Katja

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moderner trend??

sollte vielleicht akzeptieren, daß die Ehe für die Kirche
heilig ist und daher auch ihr Postulat kommt, daß sie
unauflößlich ist. Aus Respekt vor dem Glauben anderer sollte
man vielleicht nicht immer verlangen, daß die Kirche(n) jeden
mordernen Trend mitmachen.

ich wage einmal zu behaupten, die lebenslängliche ehe war eine moderne erfindung der kirche. vorher gabs das nämlich gar nicht!

Hallo,

ich wage einmal zu behaupten, die lebenslängliche ehe war eine
moderne erfindung der kirche. vorher gabs das nämlich gar
nicht!

Ich muß mal wieder die Kirche in Schutz nehmen:wink: „Erfunden“ hat die lebenslängliche Ehe Jesus: Lk 16,18: „Wer sich scheidet von seiner Frau und heiratet eine andere, der bricht die Ehe; und wer die von ihrem Mann Geschiedene heiratet, der bricht auch die Ehe.“ (vgl. 1.Kor 7,10-11) Wenn also die Ehe gebrochen werden kann, weil man eine Geschiedene heiratet, heißt das, daß es noch nicht einmal eine Scheidung gibt. Dieses Wort Jesu gilt übrigens bei allen neutestamentlichen Forschern als historisches Jesus-Wort. Interessant ist, daß schon die frühesten Christen sich davon überfordert fühlten und hinter „wer sich scheidet von seiner Frau“ ein „außer wegen Unzucht“ (seitens der Frau natürlich:wink: ) einfügten… Immerhin ist das also gut 2000 Jahre alt und zumindest nicht wirklich „modern“.
Wie auch immer, ich habe weiter unten erläutert, was ich mit „modernen Trend“ meine. Prinzipiell gehe ich allerdings auch schon davon aus, daß meine Ehe „lebenslang“ ist, alles andere wäre wohl recht beunruhigend.
Gruß,
Taju

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Immerhin ist das also gut 2000 Jahre alt und zumindest nicht
wirklich „modern“.

okay, ich meinte VOR JESUS gabs das nicht! also von wegen modern…

Prinzipiell gehe ich allerdings auch
schon davon aus, daß meine Ehe „lebenslang“ ist, alles andere
wäre wohl recht beunruhigend.

davon gehe ich nicht aus, obwohl ich mir sowas wünsche. eine beziehung muß man jeden tag neu gestalten, man muß sich bemühen um den anderen, man darf es nicht als etwas garantiertes betrachten. vielleicht ist grade das der grund für die vielen scheidungen…

ich sach lieber nix
o.T.

Lebenserwartung
Hi Lehitraot,

die Lebenserwartung der Menschen hat sich ja in den letzten 200 Jahren fast verdoppelt. Viele Frauen schlossen eine Ehe und starben im Kindbett.

Es war unter dem Aspekt wesentlich risikofreier, eine Ehe fürs das ganze Leben zu schließen:smile:…so ein Versprechen gab man dann für 7-15 Jahre im Schnitt (sag ich mal so aus dem hohlen BAuch raus)…heute muss das ganze wesentlich länger halten, wenns wirklich Lebenslang sein soll…:smile:

beste Grüße,
babs:smile: